Freitag, 11. August 2017

Zwei Jahre im Traumhaus

Kaum zu glauben, mittlerweile wohnen wir bereits zwei Jahre in unserem Traumhaus!

Vor einem Jahr habe ich hier auch schon einen Bericht zum Jubiläum verfasst, daher soll dieses Jahr auch einer folgen, auch wenn es nicht soviel zu berichten gibt wie im letzten Jahr.

Vor einem Jahr sah es hier so aus:



Mittlerweile sieht es so aus:
Die Blumen ein bisschen größer, aber ansonsten hat sich nicht mehr viel verändert.




Im Juli hatte ich ja bereits berichtet, dass dieses Jahr sehr entspannt für uns ist, da wir am Haus und Garten quasi alles fertig haben und nur die täglichen Arbeiten wie Hausputz, Rasenmähen und Unkraut entfernen anstehen.
Wir versuchen im Sommer an den Wochenenden viel Zeit draußen zu verbringen und wenn das Wetter es zulässt essen wir dann auch gerne auf der Terrasse in den gemütlichen Lounge-Möbeln. Gegrillt haben wir in diesem Jahr auch schon mehrfach und ich habe mit meiner Mama draußen Cocktails getrunken, so richtig schön sommerlich!



Leider ist mein Mann nach wie vor oft unterwegs, sodass er oft nicht so viel von schönen Haus hat, aber er freut sich immer sehr, wenn er am Wochenende nach Hause kommt.
Außerdem haben wir in diesem Jahr irgendwie an den Wochenenden oft Termine wie Feierlichkeiten, oder ich Auftritte mit meinem Verein oder wir sind zu Wochenend-Trips unterwegs.
Aber trotzdem ist es immer wieder schön nach Hause zu kommen und da freut man sich im eigenen Haus noch viel mehr drauf, als vorher, wo wir noch in der Bruchbude gewohnt haben.

Im Garten grünt alles schön vor sich hin und wird hin und wieder mit ein paar neuen Pflanzen ergänzt, wenn ich etwas entdecke was mir gefällt.
Am Wochenende habe ich von Gutscheinen noch zwei Sonnenhut-Pflanzen gekauft und außerdem eine Tellerhortensie, die ich mir bereits lange gewünscht hatte.

Im Frühjahr hatten wir das Rindenmulch noch etwas aufgefüllt, die Schicht vom letzten Jahr war nämlich zu dünn, sodass leider viel Unkraut durchkam.
Unkraut haben wir leider immer noch etwas, das lässt sich schlecht komplett vermeiden, aber es ist deutlich weniger geworden und lässt sich schnell entfernen.




Haben wir eigentlich noch Pläne, oder sind wir nun wirklich komplett fertig?

Komplett fertig ist man im Eigenheim wohl nie, aber es wird doch mit der Zeit weniger und nur immer mal Kleinigkeiten, die man noch machen muss oder optimieren will.

Unsere Pläne haben sich im Großen und ganzen seit meinem Post am Anfang des Jahres nicht geändert und das meiste ist immer noch auf der Liste.

Vor einigen Tagen haben wir eine Außenmarkise und ein Insektenschutz-Rollo für unser Roto-Dachfenster im kleinen Bad bestellt.
Es störte uns schon lange, dass wir im Sommer nach dem Duschen nicht das Fenster öffnen konnten und außerdem ist das Fenster auf der Südseite des Hauses, sodass die Sonne den ganzen Nachmittag voll reinscheint und so das DG aufheizt.
Die Markise soll in den nächsten Tagen geliefert werden und wird von einem Mitarbeiter des Roto-Stores auch gleich montiert.
Ich werde demnächst mal berichten, ob wir mit dieser Lösung zufrieden sind.

Ansonsten werden wir wohl im nächsten Jahr noch drei zusätzliche Fliegengitter anschaffen, nämlich für das kleine Küchenfenster, damit man es beim Kochen auch mal auf Kipp öffnen kann; ein bodentiefes für das gelbe Zimmer (Gästezimmer) im DG, damit wir oben richtig effizient Durchzug machen können; und eine Fliegengittertür für mein Büro im EG, damit wir hier ebenfalls Durchzug machen können.
Eigentlich wollten wir die Fliegengitter schon dieses Jahr anschaffen, aber irgendwie sind wir bisher nicht dazu gekommen und nun ist der Sommer ja auch schon halb rum, sodass wir die Frühbucher-Rabattaktion im nächsten Jahr nutzen werden.

Und dann würde ich gerne den Fernseher in Wohnzimmer irgendwann mal an der Wand aufhängen, da er zurzeit doch etwas tief steht.
Da müssen wir aber nochmal überlegen wie wir das am besten anstellen, damit man nicht den Kabelsalat so häßlich an der Wand runterhängen hat.

Und irgendwann, das dauert wohl noch länger, würde ich gerne mein Büro neu mit IKEA-Möbeln ausstatten, um eine sinnvollere Stauraumlösung zu haben.
Zurzeit stehen ja unsere alten Schlafzimmermöbel (die ich großteils bereits aus meinem Elternhaus mitgebracht habe und schon bestimmt 15 Jahre alt sind) dort, was im großen und ganzen auch ganz in Ordnung ist und viel Stauraum bietet, aber die Türen schließen doch irgendwie nach den vielen Jahren nicht mehr so gut und die Innenaufteilung der Schränke ist natürlich auch nicht für Bürokram und sonstige Sachen optimiert, sondern eher auf Kleidung ausgelegt, da es halt ein Kleiderschrank und Kommoden sind, statt Stauraumschränke.
Mal gucken, ich hätte ja gerne eine Lösung aus Metod-Küchenmöbeln mit Innenschubladen und Regalfächern.... das wird aber wohl etwas teurer und ist daher erstmal nicht drin.

Unsere nächste große Anschaffung soll sowie Ende des Jahres erstmal ein neues Sofa werden.
Unser rotes Ecksofa haben wir ja bereits aus dem alten Haus mitgebracht, da es beim Umzug erst 4 Jahre alt war, aber man merkt halt doch, dass wir damals aufs Geld achten mussten und es von den Maßen her an das kleine Holzhaus angepasst war.
Mit den Jahren bekommt das Sofa immer mehr Macken und ist schon recht durchgesessen, sodass es doch langsam an der Zeit für was vernünftiges ist.
Kürzlich haben wir auch schon ein Sofa nach unseren Vorstellungen gefunden, Ende des Jahres werden wir dann aber mal ernsthaft gucken gehen.

Und danach hätten wir gerne irgendwann ein Boxspringbett. Nicht, weil es im Moment modern ist und wir unbedingt jeden Trend mitmachen müssen, sondern weil mein Mann ja schwer rückenkrank ist und er beruflich in Hotels schon mehrfach in den Genuss eines Boxspringbettes gekommen ist und dies für seinen Rücken sehr angenehm war.
Unser Bett mit den Matratzen und Lattenrosten hatten wir ja damals neu gekauft, als bei meinem Mann die Rückenprobleme anfingen, aber mittlerweile ist seine Matratze leider bereits ziemlich durchgelegen, obwohl sie damals nicht gerade die günstigste war, und wenn wir diese tauschen müssen, dann soll es diesmal für ihn doch eine dauerhaft gute Lösung sein, die für seinen Rücken angenehm ist.
Mal gucken, wann wir uns den Traum vom Boxspringbett erfüllen können, das wird wohl leider noch etwas länger dauern.

Und was ist sonst so bei uns los?

Zurzeit ist bei uns auch noch  kleine Reklamationsarbeiten im Gange, weil wir bei der Baufirma beanstandet haben, dass sich der Klinker auf der Wetterseite weiß verfärbt hat. Der Stein sieht aus, als wenn er von einer weißen Puderschicht überzogen ist.
Natürlich kein gefährlicher Mangel, aber doch irgendwie unschön, sodass nun eine Fassadenfirma mit der Reinigung und späteren Versiegelung beauftragt wurde.
Auch hierüber werde ich wohl nach Abschluss der Arbeiten nochmal berichten.


Im Haus hat sich im letzten Jahr eigentlich auch nicht mehr großartig was verändert, ist soweit alles fertig.

Kürzlich habe ich mir noch ein paar neue Blumentöpfe von Lechuza gegönnt, einfach weil ich das System gut finde und ich gerne einheitliche Blumentöpfe haben möchte, statt dem bisherigen Sammelsorium.
Meine Kakteen auf der Fensterbank im Treppenhaus wohnen nun in Lechuza Deltinis bzw. Mini-Deltinis in Apricot, was sehr schön zur Tapete im Treppenhaus und Flur passt.



Im Gäste-WC und im kleinen Bad sind Orchideen eingezogen.
Bisher kam ich damit leider nicht so gut zurecht, aber ich will Orchideen noch einmal eine Chance geben und habe mir daher ein bisschen mit der Pflege beschäftigt und hoffe, dass ich diesmal mehr Glück habe.



Ansonsten weiß ich grad nichts weiter zu berichten, da sich unser Leben nach den Bauarbeiten zum Glück mittlerweile wieder normalisiert hat, worüber wir auch sehr dankbar sind.

Nach wie vor sind wir sehr, sehr glücklich in unserem Eigenheim und zufrieden.
Es gefällt uns alles sehr gut, bisher haben wir keine Entscheidung bereut.
OK, außer vielleicht ein paar Kleinigkeiten, aber das ist ja auch nicht weiter dramatisch, wie z.B. die fehlende Ablaufthaube in der Küche, die wir im nächsten Jahr nachträglich realisieren wollen.

Es ist immer noch ein tolles Gefühl im eigenen Haus zu wohnen, es so schön modern und bequem zu haben, Platz ohne Ende, wieder zuhause im Heimatort zu leben!
Insgesamt bin ich sehr, sehr dankbar, dass bei uns alles so gut gelaufen ist und wir das Glück haben uns den Luxus vom eigenen Haus leisten zu können :)
Unser Haus ist zwar kein Palast, sondern insgesamt eher ,,normale Mittelklasse'', aber für uns ist es das Traumhaus, womit wir sehr zufrieden sind und auch gar nicht die Ansprüche nach mehr haben.

Und damit verabschiede ich mich erstmal wieder.
Bis bald dann, wenn es vielleicht wieder etwas zu berichten gibt :)

Freitag, 7. Juli 2017

Die 2. Gartensaison läuft

Puhh... ganz schön lange habe ich nichts mehr geschrieben, 6 Monate!
Das liegt nicht daran, dass ich den Blog vergessen oder keine Lust mehr habe, sondern weil wir am und im Haus fertig sind und es nichts weltbewegendes mehr zu berichten gibt.

Ich hab mal ein paar Bilder vom Garten mitgebracht, aber viele davon sind nun auch schon wieder etwas veraltet, denn im Garten tut sich ja täglich was, eine Blume ist verblüht, dafür blüht was anderes...



Im letzten Sommer waren wir jedes Wochenende damit beschäftigt den Garten anzulegen und das Carport zu bauen. Nun ist alles fertig und wir haben endlich Zeit das Ganze zu genießen.
Unsere Arbeit am Wochenende beschränkt sich auf Rasenmähen (mein Mann) und Unkraut entfernen (ich), sowie natürlich die üblichen Putzarbeiten im Haus.

Unsere neuen Loungemöbel, die wir im letzten Sommer so günstig gekauft haben, sind natürlich auch schon wieder auf der Terrasse und werden seitdem oft von uns genutzt.
Der Kauf hat sich echt gelohnt, die Möbel sind sehr bequem, sehen gut aus und sind pflegeleicht.
Wenn es sich einrichten lässt und das Wetter mitspielt, essen wir gerne auf der Terrasse und sitzen danach noch gemütlich in der Lounge.
Es ist so schön, dass endlich alles fertig ist und man endlich Zeit hat den Garten und die Terrasse zu benutzen.
Gegrillt haben wir natürlich auch schon und es werden hoffentlich noch viele Grillabende in diesem Sommer folgen.




Im Frühjahr konnten wir endlich mit Spannung das Wachsen unserer Blumenzwiebeln beobachten, die mein Papa und ich im Herbst zahlreich in die Erde gepflanzt haben.
Es waren jede Menge Krokusse, Nazissen, Tulpen, Hyazinten, Alium, Lilien usw. überwiegend in Weiß- und Lilatönen, aber zum Teil auch anderen Farben, und ich war schon so sehr gespannt wie diese wohl in ,,live'' aussehen.
Im letzten Jahr hatten wir ja den Garten noch nicht fertig, sodass bei uns im Frühjahr leider nichts blühte, aber in diesem Jahr sah es zum Glück ganz anders aus.









Endlich ist der Sommer da, der Garten ist wieder grün und es blüht überall.
Für mich als Gartenfreund ist es eine wahre Freude abends nach der Arbeit durch den Garten zu schlendern und zu gucken, ob sich im Laufe des Tages was getan hat und neue Blüten dazugekommen sind.
Oft mache ich auch Fotos der Blüten, einfach weil ich sie so schön finde.









Ein Garten ist schon etwas feines, ohne den ich es mir gar nicht vorstellen kann.
Schon im alten Haus habe ich den Garten am allermeisten geliebt und habe, zum Leidwesen von meinem Mann, gerne neue Blumen und Pflanzen gekauft. Manchmal auch ein paar mehr, weil ich mich immer so schlecht entscheiden kann.
Jetzt, im neuen Garten, macht es noch mehr Spaß, weil ich mehr Platz habe und auch mehr Sonne, sodass die Pflanzen besser wachsen. Außerdem weiß man nun, dass es der eigene Garten ist und es für immer bleibt. Am alten Haus war ja doch immer abzusehen, dass wir irgendwann von dort weggehen und die Pflanzen dann mitnehmen wollen.

Hach ja.... der Garten, die Blumen und Pflanzen....
darüber könnte ich noch ewig weiter schreiben, einfach weil Blumen eine meiner größten Leidenschaften sind!
Leider interessiert sich mein Mann nicht dafür, zum Glück habe ich mit meinem Papa und meiner Patentante aber Mitstreiter, mit denen ich mich oft austauschen kann.
Meine Patentante ist genauso ,,Blumenverrückt'' wie ich, zusammen teilen wir unsere große Liebe für Hortensien. Ich habe also das Glück, dass ich von ihr regelmäßig mit neuen Ablegern von besonderen Hortensiensorten bedacht werde :) Super, denn Hortensien, jetzt mal von den ,,normalen'' Supermarkt-Hortensien abgesehen, sind ja nicht gerade günstig, wenn man spezielle Sorten sucht.

Apropro Hortensien:
Ich hatte ja bereits im alten Garten viele Hortensien, die alle mit mir umgezogen sind.
Zwei waren bereits sehr, sehr groß und waren mein ganzer Stolz. Ich hatte es mir so schön ausgemalt, wie sie die Zierde unseres Vorgartens werden.....

Der 1. Winter war bis Ende Dezember ehr mild, sodass die Hortensien schon so früh angefangen sind auszutreiben, leider kam einige Tage später doch der Winter mit Frost und Schnee, sodass mir fast alle Hortensien erfroren sind, auch meine beiden großen Lieblinge.
Ich war am Boden zerstört und der Verzweiflung nahe, meine Hortensien sind tot..... aber ich hatte Glück, es war zwar fast alles abgefroren, aber die Hortensien sind im Frühjahr dennoch wieder ausgeschossen, wenn auch sie natürlich im letzten Sommer nicht geblüht haben und nun wesentlich kleiner sind. Aber immerhin, sie leben noch!

In diesem Winter sind die Hortensien Gott sei Dank nicht wieder so frühzeitig ausgetrieben, sondern erst im März mit dem treiben angefangen. Alles war schon schön grün geworden, bis Nachtfröste wiederum einen Strich durch die Rechnung machten!
Naja, aber so schlimm wie im letzten Jahr war es zum Glück nicht. Ein paar Blätter sind verfroren, aber es sind sofort neue ausgetrieben.
Ein paar Blüten haben einige meiner Hortensien aber dennoch bekommen, wenn es auch nicht die große Blütenpracht wie am alten Haus ist.




Für den Hauseingang habe ich mir vor einigen Wochen einen großen Blumenkübel von Lechuza gegönnt mit Bewässerungssystem, damit ich nicht täglich gießen muss.
Darin habe ich eine günstige Hortensie von Aldi gepflanzt, die auf 3€ reduziert war, aber schon eine ordentliche Größe und Blütenansätze hatte.
Da Hortensien ja meine Lieblingsblumen sind, fand ich die Idee ganz schön, auch eine solche vor der Haustür stehen zu haben und der graue Lechuza-Kübel passt farblich perfekt zum Steingrau unseres Carports und harmoniert gut mit dem bunten Klinker.






Meine 2. große Blumenliebe sind eindeutig die Rosen:
Auch von den Rosen habe ich einige bereits aus meinem alten Garten mitgebracht und gehofft, dass sie den Umzug gut überstehen.

Eine der beiden gelbe Rose besitze ich bereits seit vielen Jahren, sie war 2010 eine meiner 1. eigenen Pflanzen im alten Garten und bloß eine ganz günstige 0,99€ Rose aus dem Baumarkt. Mittlerweile ist die kleine gelbe Rose total riesig geworden und blüht in diesem Jahr so wunderschön und reichlich wie niemals zuvor.




Überhaupt habe ich die Beobachtung gemacht, dass meine Rosen die mit mir umgezogen sind, im neuen Garten viel besser gedeihen als im alten Garten, was wahrscheinlich daran liegt, dass sie hier viel Sonne haben, während der alte Garten ziemlich eingewachsen war und viel Schatten bot.
Die lila Rose z.B. habe ich auch schon mehrere Jahre und im alten Garten ist sie nie wirklich gut gewachsen, ließ oft die Blätter hängen und hatte nur wenige Blüten pro Jahr.
Im neuen Garten zunächst das gleiche Spiel, alle Blätter vertrocknet, sodass ich drauf und dran war sie wegzuschmeißen, weil ich an dem Platz eine andere Rose pflanzen wollte. Irgendwie hatte ich aber dann doch Skrupel und konnte es nicht übers Herz bringen sie wirklich zu entsorgen, denn die lila Rose ist schon echt hübsch anzusehen, wenn sie denn mal blüht. Also hab ich fast komplett abgeschnitten und just-for-fun an anderer Stelle wieder eingepflanzt, hab aber sicher damit gerechnet, dass es eh nichts mehr wird mit ihr.
Und dann die große Überraschung: Die lila Rose trieb tatsächlich komplett neu aus, bekam neue Blätter und sogar noch 1-2 Blüten im letzten Sommer. Und in diesem Frühjahr ging es weiter, mittlerweile hat sie bereits einige Blütenansätze, soviel wie zuvor in mehreren Sommern gesamt nicht.
Ich bin total glücklich, dass ich die Rose nicht aufgegeben haben und sie nun so wunderschön blüht.




Die rose Stammrose habe ich übrigens vor fast 2 Jahren von meinen Kollegen zum Stühlerücken nach dem Einzug geschenkt bekommen und liebe sie sehr.
Ich hatte vorher noch nie eine Stammrose und war zunächst etwas unsicher, ob sie wohl den Winter ohne Frostschäden übersteht, aber bei uns in Norddeutschland ist es ja auch im Winter meist nicht so sehr kalt, sodass es damit zum Glück keine Probleme gibt und die Stammrose in diesem Jahr noch mehr blüht als im letzten Jahr. Ich habe eher Probleme damit, dass sie zu stark blüht und die Triebe daher durch die schwere Last der Blüten runterhängen....



Einige Neuanschaffungen habe ich in diesem Jahr auch schon gemacht, nämlich unter anderem 2 Rosen vom Züchter Tantau, die ,,Augusta Luise'' und die ,,Midsummer''.
Die Midsummer habe ich als sehr kleine Pflanze gekauft, daher hat sie noch nicht geblüht, wird sie aber wohl bald, denn es sind schon Knospen zu sehen.
Die Augusta Luise hatte schon große Knospen und blüht daher schon fleißig und sieht sehr hübsch aus.




Oh man, hab ich jetzt viel über Rosen und Hortensien geschrieben. Interessiert das überhaupt wen?










Ansonsten läuft es in dieser Gartensaison auch sehr gut bei mir, Gott sei dank, denn im letzten Jahr hatte ich leider das Problem, dass mir viele neue Pflanzen direkt vergammelt und eingegangen sind, weil unser Garten leider sehr feucht war und das Wasser wegen des angefahrenen Lehmbodens schlecht bis gar nicht versickern konnte. Ich war im letzten Jahr sehr unglücklich über diesen Zustand, denn es tat mir sehr leid um die vielen neuen Pflanzen.
Mein Mann und mein Papa haben aber zum Glück Abhilfe geschaffen, indem sie ein Drainagerohr im Beet vergraben haben, durch das das Regenwasser nun abfließen kann und die Beete insgesamt trockener werden.

Ich aber abermals viele neue Pflanzen gekauft, zum Teil aus Discountern und Baumärkten, aber auch viele vom Gärtner, da ich zum 30. Geburtstag jede Menge Gutscheine bekommen habe.
Hier mal ein kleiner Überblick, über eine Blumen die ich zum Geburtstag bekommen habe, bzw. von den Gutscheinen gekauft habe.








Ich bin mittlerweile super glücklich mit meinem neuen Garten, nachdem ich dem alten in den letzten 2 Jahren ja sehr nachgetrauert habe. Nun ist alles schön angelegt und einfach perfekt geworden.
Ich habe alles mit meinem Papa selber angelegt nach meinen persönlichen Vorstellungen, komplett ohne Landschaftsgärtner usw. Alle Pflanzen sind von mir mit Liebe ausgesucht worden, wild durcheinander, was mir halt gefallen hat.
In meinem Garten gibt es kein System, es soll einfach hübsch aussehen, ohne spezielle Themenbereiche etc.









Alles wächst nun schön, auch dank freundlicher Pflanzenspenden meiner Eltern und meiner Schwiegermutter, sowie meiner Patentante. Super, über sowas freut man sich doch und spart noch dazu jede Menge Geld :)
So schön bunt ist es nun in meinem Garten, hauptsächlich jedoch in den Farben weiß, rosa, pink und lila, da ich Orange- und Gelbtöne generell nicht so gerne mag und diese nur sparsam eingesetzt habe.

Auch unsere Ligusterhecke, die wir im letzten Jahr gepflanzt haben, ist gut angewachsen und musste schon mehrfach geschnitten werden.




So, der Bericht ist ja sehr, sehr lang geworden, sodass ich nun wohl mal Schluss mache.
Ich genieße jetzt mit meinem Mann den Sommer im Garten, noch eine Woche arbeiten, dann haben wir endlich Urlaub und wollen viel Zeit auf unserer Terrasse verbringen.....