Donnerstag, 9. August 2018

Schon drei Jahre im Eigenheim

Wow, kaum zu glauben, aber in diesen Tagen ist es tatsächlich schon drei Jahre her, als wir vom Holzhaus in unser Eigenheim umgezogen sind!
Diese drei Jahre sind in meinem Empfinden irgendwie ziemlich schnell rumgegangen, im Gegensatz zu den Jahren im Holzhaus, was vielleicht aber auch daran liegt, dass wir damals viel entbehren mussten und es uns mittlerweile dank zwei Vollzeitverdienern doch ziemlich gut geht und wir uns durchaus auch mal etwas leisten können.

Im vergangenen Jahr hat sich bei uns eigentlich nicht mehr großartig was getan, wir sind ja mit allem soweit fertig, nur ab und zu mal ein paar neue Anschaffungen, aber große Arbeiten stehen bei uns zum Glück nicht mehr an.

Was haben wir so verändert bzw. neu angeschafft im vergangenen Jahr?

Am Anfang des Jahres hatte ich ja bereits berichtet, dass ein neues, größeres Sofa bei uns eingezogen ist, sowie in sehr bequemes Boxspringbett.
Eigentlich wollte ich auch immer noch extra Posts dazu verfassen, aber bisher fehlte mir irgendwie immer die Zeit dazu.
Aber soviel sei gesagt, wie sind mit beiden Möbelstücken sehr zufrieden und freuen uns jeden Abend auf unser megabequemes Boxspringbett, besonders mein Mann, wenn er mal wieder tagelang in unbequemen Hotelbetten schlafen musste.

Wegen dem Boxspringbett haben wir seit kurzem einen Staubsauger-Roboter im OG laufen, weil wir mit unserem normalen Staubsauger nur sehr, sehr mühsam unter dem Bett saugen konnten. Beim alten Bett haben wir ab und zu mal die Matratzen und Lattenroste rausgenommen, um unter dem Bett zu saugen, aber das ist bei einem Boxspringbett ja nicht möglich, da müsste man das komplette Bett auseinanderbauen, was sehr aufwändig ist.
Mit der Zeit hatte sich doch so einiges an Staub unter dem Bett angesammelt, sodass wir schon länger am überlegen waren einen Roboter anzuschaffen, was sich jedoch als gar nicht so einfach herausstellte, weil die meisten Roboter ca. 9cm hoch sind, unser Bett hat jedoch ein der tiefsten Stelle nur 8cm Platz, sodass ein Großteil der am Markt verfügbaren Roboter von vornherein ausschied und wir schon fast aufgegeben hatten jemals einen passenden zu finden.
Dann haben wir jedoch durch Zufall entdeckt, dass Schwiegervater sich einen angeschafft hatte und wir haben ihn gebeten mal nachzumessen wie hoch der ist. Und, super, sein Roboter war nur etwas über 7cm hoch, sodass er auch für unser Bett passend war und wir uns den gleichen bestellt haben.
Bisher sind wir mit dem Staubsaugerrobotter, den wir Robbi getauft haben, sehr zufrieden. Er passt unters Bett und saugt jede Menge Staub weg, also alles was wir wollten!

Über unseren Mähroboter hatte ich vor einigen Wochen ja auch schon ausführlich berichtet. Der läuft auch nach wie vor sehr gut, seitdem wir die Steigung hinter dem Carport begradigt haben, hat er auch keinerlei Problemstellen mehr zu bewältigen.
Allerdings ist es ja nun seit Monaten überweigend sehr heiß und Regen haben wir seit Wochen eigentlich kaum gehabt, sodass der Rasen kaum wächst und unser Dingsda daher nur noch alle paar Tage mähen muss.
Insgesamt ist der Mähroboter aber eine deutliche Arbeitserleichterung für uns, da wir nun unsere knappe Freizeit am Wochenende anderweitig nutzen können.

So sieht es jetzt hinter unserem Carport aus, Gefälle begradigt und Rasen neu gesät:





Für die Kissen unserer Lounge-Möbel haben wir nun auch endlich eine passende Aufbewahrungslösung gefunden, sodass wir diese endlich nicht mehr mühsam ins Wohnzimmer schleppen und dort lagern müssen.
Wir haben uns eine große, regendichte Stahlbox angeschafft, die jetzt auf der Terrasse steht und genug Platz für die Polster der Lounge-Möbel und sämtlichen anderen Gartenauflagen bietet.

Im Garten sind einige neue Pflanzen eingezogen:
- Mehrere Hortensien, einige davon hat meine Patentante für mich vermehrt
- 3 neue Rosen
- Insektenfreundliche Stauden (wichtig in der heutigen Zeit, da ja viele Neubauten vermehrt auf moderne Steingärten setzen und die Insekten deshalb kaum noch Nahrung finden)
- Ein Apfelbaum und ein Zwetschgenbaum
- Ein paar Steingewächse in unserer Steinmauer
- Ein neuer Schmetterlingsflieder
- Kräuter im Kräuterbeet
- ...

 Kräuterbeet (das Bild ist schon ein paar Wochen alt)




Und unsere größte ,,Baustelle'' in diesem Jahr war die Küchenrenovierung vor einigen Wochen:

Ich hatte ja bereits berichtet, dass wir schon unsere Küche renovieren müssen, weil die Umluftlaube die fettige Luft an die Decke gepustet hat und sich dort die Tapete bereits sehr stark verfärbt hatte.
Wir haben also die Küche komplett neu gestrichen und bei der Gelegenheit auch eine Kernbohrung nach draußen durchführen lassen um unsere Dunstabzugshaube von Umluft auf Abluft umzurüsten.
Dies ging auch sehr problemlos, wir haben dafür einen Mauerkasten gekauft der Blower-door-zertifiziert ist und luftdicht abschließt, sodass die dichte Hülle des Hauses davon nicht beeinträchtigt wird.
Bisher sind wir sehr zufrieden mit dieser Lösung, der Bauerkasten öffnet und schließt sich automatisch durch den Druck der Dunstabzugshaube, sodass die Kochdünste schön nach draußen abgeleitet werden.





Und da wir eh schon beim Renovieren der Küche waren, haben wir auch gleich noch ein weiteres Manko behoben:
Und zwar war unser Spritzschutz aus dem Material der Arbeitsplatte nur halb hoch, und leider hatten sich überhalb des Spritzschutzes schon viele Fettspritzer an der Tapete gebildet, die natürlich sehr unschön aussahen.
Den Spritzschutz komplett gegen einen höheren in Arbeitsplattenmaterial auszutauschen wäre sicherlich sehr sehr teuer geworden, weil Ersatzteile von Küchenherstellern ja meist nicht gerade ein Schnäppchen sind.
Ich war ja für Fliesen, aber das fand mein Papa zu aufwändig, weil wir dann an der Stelle die Tapete hätten entfernen müssen, deshalb viel diese Lösung leider auch raus.
Durch Zufall stieß ich dann in einem Katalog auf ,,Fliesenaufkleber'' aus PVC, die aussehen wie Mosaikfliesen und auch eine 3D-Optik haben, sodass man sie von weitem gar nicht von richtigen Fliesen unterscheiden kann.
Wir haben uns daher entschieden im Baumarkt passende weiße Sperrholzplatten zuschneiden zu lassen, diese oberhalb des Spritzschutzes anzubringen und dann mit den Fliesenaufklebern zu bekleben.
Hat super funktioniert und finde ich optisch auch ganz gut zur Küche passend, und praktisch ist es außerdem, weil einfach abwischbar.

weiße Spanplatte

Die Aufkleber sind so einzelne Stücke in ca. 26x26cm und lassen sich mit der Schere oder einem Cutter einfach passend zuschneiden.

Bei uns kam es von der Höhe fast genau hin mit den 26cm, ich musste oben hinterher noch einen kleinen Streifen nachkleben, aber das war relativ einfach zu bewerkstelligen.
Auch Seiten habe ich mit dem Mosaik beklebt, hätte ja sonst doof ausgesehen, wenn die weiß geblieben wären.



hier oben noch mit weißem Spalt

Und so sieht es nun fertig aus, gefällt mir ganz gut und passt farblich auch gut zum Holz der Küche.



Das war's aber hoffentlich auch an Arbeiten für dieses Jahr!
Nun wird nur noch die übliche Gartenarbeit wie Unkraut entfernen und verblühtes abschneiden, sowie gelegentlich neue Blumen einpflanzen, gemacht..... und hoffentlich können wir noch viele schöne Zeit auf der Terrasse verbringen und das eine oder andere mal grillen.

Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren hat sich im Garten auch einiges getan, die Pflanzen sind nun bereits größer und alles wirkt insgesamt grüner und schon ein bisschen eingewachsen.

2016

2017

2018

Und das gleiche auf der anderen Seite:

2016

2018

Seitlich vom Haus ist auch ein großer Unterschied zu erkennen:

Frühjahr 2016

Sommer 2018


Schon erstaunlich wie schnell sich so kleine Pflanzen entwickeln und so groß werden.
Ich bin schon gespannt wie es im nächsten Sommer aussieht :)

Auch die Steingewächse in unserer Mauer haben sich prächtig entwickelt und schön vermehrt, sodass die Mauer gut bewachsen ist. Schon mehrfach wurde ich von Leuten aus dem Dorf auf die Mauer angesprochen, weil sie die Bepflanzung so schön finden.



Und was steht bei uns sonst in diesem Jahr noch so an?

Eigentlich nichts! Ist doch auch mal was schönes!
Anfang nächsten Jahres werden wir wohl zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder nebenan einen Brunnen bohren lassen, sicher ist sicher, weil einen Sommer wie diesen können wir uns nicht allzu oft leisten, ohne irgendwann Insolvenz anmelden zu müssen, wenn die Wasserrechnung kommt!
Gut, das ist wohl etwas übertrieben, aber es tut schon weh jeden Tag soviel Wasser im Garten zu verbrauchen, aber andererseits liebe ich alle meine Pflanzen so sehr, dass ich sie auch nicht verdursten lassen mag, also beißen wir in den sauren Apfel und gönnen uns halt den Luxus des täglichen Sprengens mit Leitungswasser.
Da wäre ein Brunnen doch eine große Hilfe, sodass wir dieses Projekt wohl nächstes Jahr angehen werden, um für die nächsten Hitze-Sommer gewappnet zu sein.

Ein großer Traum wäre irgendwann in den kommenden Jahren mal ein kleiner Pool im Garten, sowie eine automatische Bewässerungsanlage, aber diese Projekte werden wohl wirklich erstmal Träume bleiben, weil viel zu teuer!

Ansonsten ist wirklich alles fertig und wir planen keine größeren Anschaffungen mehr, außer vielleicht irgendwann mal nach und nach das Büro mit neuen Möbeln von IKEA auszustatten, um mehr Stauraum zu schaffen für Akten usw.
Bisher haben wir im Büro ja unser alten Schlafzimmermöbel stehen, aber so ein Kleiderschrank ist nunmal nicht unbedingt die optimale Lösung für Aktenordner und Co.

Gefällt uns unser Haus auch nach 3 Jahren noch, oder würden wir irgendetwas ändern?

Im Großen und Ganzen ist unser Haus nach wie vor das Traumhaus für uns und ist nahezu perfekt.

Unser Wohnzimmer ist ausreichend groß, aber doch noch klein genug um gemütlich zu sein.
Es begeistert uns immer wieder wie schön hell es von Mittags bis Abends im Wohnzimmer ist.
Durch die bodentiefen Fenster an der Süd- und Westseite kommt immer viel Sonnenlicht rein und erleuchtet den Raum, was wir sehr schön finden, auch wenn es im Sommer dadurch natürlich auch schnell zu heißt wird, aber dafür haben wir ja dann die Rollläden.

Unser Schlafzimmer ist zwar recht klein, aber gerade das finde ich so gemütlich daran und vor allem gefällt mir, dass wir keinen riesigen, sperrigen Schrank im Schlafzimmer haben.
Die Lösung mit der Durchgangsankleide von der man von rechts ins Schlafzimmer und links ins Bad geht, ist für uns perfekt. So haben wir jede Menge Stauraum, aber doch nicht die Schränke vom Bett aus im Sichtfeld.

Einer meiner Lieblingsräume ist nach wie vor unser HWR, mag zwar komisch klingen, denn ich hasse ja Hausarbeit, aber es gefällt mir so gut, dass er soviel Stauraum bietet, aber durch die IKEA-Möbel trotzdem aufgeräumt aussieht, und die Arbeitsplatte mit Spülbecken ist sehr praktisch, z.B. wenn ich meine Orchideen wässere und danach abtropfen lasse.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit KWL ist auch nach wie vor super!

Einzig und allein die Küche wünsche ich mir manchmal etwas größer um mehr Arbeitsfläche zu haben. Auch wenn ich nicht gerade eine Meisterköchin bin, so ist es doch manchmal sehr eng, wenn man am Kochen ist und überall etwas herumsteht.
Im Nachhinein hätte ich wohl einen direkten Durchgang von der Küche ins Wohnzimmer geplant, damit man auf den Küchentisch verzichten kann, und stattdessen mehr Arbeitsfläche genommen.
Naja, hinterher ist man immer schlauer und falls wir irgendwann in 20 Jahren oder so mal eine neue Küche kaufen sollten, werden wir wohl einen Durchbruch machen lassen und die Küche anders einrichten. 
Aber das ist auch wirklich mein einziger Kritikpunkt an unserem Haus und es gibt wirklich schlimmeres als eine zu kleine Küche!

Optisch gefällt uns unser Haus auch immer noch total gut mit dem bunten Klinker, dem dunklen Dach und den weißen Fenstern, daran würden wir nichts ändern wollen.
Auch innen sind wir nach wie vor sehr zufrieden mit den pflegeleichten Holzoptikfliesen und der geschlossenen Betontreppe, die uns als Speisekammer dient.
Ein bisschen ärgern tue ich mich nur, dass wir damals kein Leerrohr im Wohnzimmer eingeplant haben, um den Fernseher aufhängen zu können ohne dass man die Kabel sieht. Das ist sehr schade, denn so scheue ich mich davor den Fernseher aufzuhängen, weil ich mich optisch nicht mit den rumhängenden Kabeln anfreunden kann. Aber gut, so schlimm ist es ja auch nicht, dass der Fernseher nicht an der Wand hängt!

Ansonsten alles super, tolles Haus, wir fühlen uns sehr wohl, auch nach 3 Jahren noch, und freuen uns jedes mal wieder nach Hause zu kommen in unser Traumhaus!





Freitag, 1. Juni 2018

Konkurrenz für die Schafe - Unser Landroid-Mähroboter

Werbung wegen Markennennung !!!
Alles selbst gekauft und bezahlt !!!
Keine Kooperation !!!


Kürzlich hatte ich es schon mal in einem Post nebenbei erwähnt:
Bei uns ist endlich der langersehnte Mähroboter eingezogen!

Ich wollte eigentlich von Anfang an einen Mähroboter haben, aber mein Mann war da eher zögerlich wegen der Kosten und dem Aufbauaufwand und überhaupt hat er sowas als unnötig angesehen.
Nun ist es aber ja so, dass wir beide Vollzeit arbeiten und mein Mann auch oft beruflich unter der Woche im Ausland ist, sodass zum Rasen mähen eigentlich nur der Samstag in Frage kommt (außer mein Mann macht Homeoffice und schafft es mal zwischendurch). Tja, wenn es dann aber ausgerechnet am Samstag regnet und Rasen mähen nicht möglich ist, dann hat man ein Problem! Oder auch nicht, denn dann hat mein Papa unter der Woche bei uns meist mitgemäht, aber da hatte ich auf Dauer doch ein ziemlich schlechtes Gewissen, denn es kam im letzten Jahr regelmäßig vor, dass wir am Samstag nicht selbst mähen konnten und diese Arbeit an meinem Papa hängen blieb.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Irgendwann hat es dann auch mein Mann eingesehen, dass ein Mähroboter nicht nur unnötiger Schnick-Schnack ist, sondern in unserem Fall wirklich sinnvoll und eine große Arbeitserleichterung für uns darstellt!
Aber dann war da ja immer noch die Sache mit den Kosten, sodass wir uns zwar schon öfters über Mähroboter informiert hatten, aber die Anschaffung immer verschoben haben, weil das halt doch eine ganz schöne Stange Geld kostet.
In meinen to-do-Listen die ich am Anfang des Jahres meist gepostet habe, tauchte der Mähroboter ja schon lange auf, aber am Ende des Jahres stand er dann immer noch drauf, weil wir wieder keinen angeschafft hatten.

Aber, wie gesagt, informiert hatten wir uns schon an mehreren Stellen und daraus folgende Kenntnisse für uns gezogen:

  • Der Mähroboter von Bosch schied gleich aus, weil wir 1. einen Roboter mit chaotischem Mähsystem haben wollten und 2. und auch wichtigstes Ausschlusskriterium: Ein Bosch-Mitarbeiter erzählte uns, dass der Bosch sich bei den 1. Fahrten die zu mähenden Bereiche einlernt und dann immer diesen Bereich abfährt. Wenn dann aber mal während eines Mähvorgangs z.B. ein Fahhrad auf dem Rasen liegt, dann merkt er sich dass an dieser Stelle ein Hindernis ist und fährt die Stelle von nun an nie mehr an, weil er nicht selbstständig ausprobiert, ob das Hindernis weiterhin da ist. Es kann ja durchaus öfters mal vorkommen, dass man etwas auf dem Rasen liegen lässt und es dann hinterher wieder wegräumt, da will ich doch nicht jedes mal den Anlernvorgang erneut starten, nur damit der Robi diese Stelle wieder anfährt. Dieses Kriterium hat uns sehr stark gestört, sodass wir den Bosch gleich zu Anfang schon ausgeschlossen haben und uns mit ihm nicht mehr weiter beschäftigt haben.
  • Super wäre natürlich ein Roboter der Marke Husqvarna gewesen, da dies einfach eine bekannte, qualitativ hochwertige Marke ist und der ,,normale'' Rasenmäher meiner Eltern auch von der Marke ist und immer zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Aber, Husqvara war dann natürlich nicht mal annähernd in unserer Preisklasse, auch wenn das natürlich ein tolles Gerät ist (Schwiegervater hat kürzlich einen Automover bekommen und der ist schon echt super).
  • Am bekanntesten im bezahlbaren Bereich ist natürlich Gardena, die ja aus der gleichen Fabrik wie die Husqvarna-Mäher kommen. Das wäre eigentlich auch unsere 1. Wahl gewesen, wir hatten uns auch ausgiebig informiert und waren schon fast der Überzeugung so einen zu kaufen, aber leider können die Gardena-Mäher keine allzu hohen Steigungen überwinden, was bei uns durchaus ein Problem darstellt, da es hinter unserem Carport ziemlich abschüssig ist und der Gardena wäre da wohl nicht mit klar gekommen. Also, Gardena leider auch ausgeschieden.
  • Von unserem Kumpel hörten wir im letzten Sommer dann von einer Marke die uns bisher vollkommen unbekannt war: WORX. Sein Vater hatte sich einen Mähroboter dieser Marke angeschafft, auch nach langen Recherchen, und ist damit sehr zufrieden. Dazu ist zu sagen, dass diese Familie ansonsten eher hochpreisige Sachen kauft, sodass wir doch etwas überrascht waren, dass der Vater sich keinen Husqvarna angeschafft hatte, sondern so einen ,,billigen'' Mähroboter von einer eher unbekannten Marke. Das alleine schien es uns interessant uns mal genauer mit dieser Marke auseinander zu setzen. Letztlich haben wir uns dann auch dafür entschieden wegen dem guten Preisleistungsverhältnis, vieler positiver  Rezessionen und weil er höhere Steigungen bewältigen kann als der Gardena.
Also, es ist dann letztendlich auf einen WORX Landroid S (WR105SI.1) hinausgelaufen!

Aber wie kam es überhaupt dazu, dass wir uns letztendlich doch einen Mähroboter gekauft haben?
Tja, wie das immer so bei uns ist, das war mal wieder eine vollkommen ungeplante, spontane Entscheidung....
Eigentlich waren wir ja beim Hagebau, weil wir im Rahmen der 18%-Partnercard-Aktion eine Biohort Freizeitbox bestellen wollten, die schon lange auf unserer Wunschliste ganz oben stand.
Und wo wir da mit dem Verkäufer am Bestelltresen standen, standen da zufällig direkt daneben die Mähroboter und da der Verkäufer eh grad Zeit hatte, hat mein Mann sich spontan vom ihm beraten lassen..... und dann sind wir nach Hause gefahren, haben das Gefälle hinter dem Carport ausgerechnet, sind wieder zum Hagebau gefahren und haben den Mähroboter ebenfalls mit dem Partnercard-Rabatt bestellt!
Ziemlich spontan, sag ich ja, gar nicht geplant, aber wir waren echt happy!

Genau eine Woche nach Bestellung wurde der Landroid dann per DHL geliefert, und zwar vom Otto-Versand, die scheinbar mit Hagebau zusammen arbeiten.
Wie gut dass Samstag war, natürlich haben wir den Mähroboter sofort ausgepackt und aufgebaut!

Das Aufbauen ging eigentlich ziemlich einfach und schnell. Wir hatten es uns viel schlimmer vorgestellt, waren sogar am überlegen den Aufbauservice in Anspruch zu nehmen, aber das sollte ca. 200€ kosten und war es uns dann doch nicht wert.
Schwiegervater hat seinen Husqvarna von einer Firma aufbauen lassen, das Kabel wurde dann mit einem Gerät auch gleich unterirdisch verlegt, aber sein Garten ist auch wesentlich größer und er hatte viele Beete und Bäume die vom Mähbereich ausgeschlossen werden sollten.
Letztendlich waren wir froh, dass wir uns das Geld für den Aufbau gespart haben, das haben wir gut selbst hinbekommen.

Wir haben das Begrenzungskabel erstmal oberirdisch auf dem Rasen mittels der mitgelieferten Plasik-Heringe verlegt, falls doch noch Korrekturen vorgenommen werden müssen (was ja dann auch wirklich noch nötig war), weil wir es dann zu aufwändig gefunden hätten das Kabel erstmal wieder auszugraben.
Das Kabel (dunkelgrün, vor ca. einem Monat verlegt) ist aber bereits nach kurzer Zeit an einigen Stellen kaum noch sichtbar, also schon gut vom Rasen überwachsen. Trotzdem werden wir es aber im Herbst oder so, wenn alle Schwachstellen beseitigt sind, noch unterirdisch verlegen um es vor versehentlichen Beschädigungen zu schützen. Unbedingt nötig ist das aber wohl nicht.
Für unseren nicht allzugroßen Garten, ohne Hindernissen die ausgeschlossen werden mussten, haben wir ca. 2 Stunden für die Kabelverlegung benötigt, jedoch mussten wir dafür auch an einigen Stellen das Pflaster hochnehmen, sonst wären wir wohl schneller fertig gewesen.



Die Ladestation steht bei uns hinter dem Haus am Carport und geht von dort einmal rund um den Rasen:


Wenn man die Kabel verlegt und mit der Ladestation verbunden hat, kann man den Landroid auf Testfahrt schicken um zu gucken, ob das Kabel richtig angeschlossen ist und ob er problemlos überall langfährt. Er fährt dann eine Runde entlang des Begrenzungskabels und kehrt dann zur Ladestation zurück.
Nun kann man die Landroid-App herunterladen (auf dem Mäher befindet sich ein QR-Code, mit dessen Hilfe man schnell zur richtigen App gelangt) und den Landroid mit dem eigenen WLAN-Netz verbinden.
Wenn man den Landroid mit dem WLAN verbunden hat, stellt dies gleichzeitig eine Art Diebstahlschutz dar, weil der Mäher in diesem WLAN-Netz registriert ist und nur in diesem WLAN-Netz läuft. Hebt man den Mäher an fängt er an zu piepen und er ist außerhalb des eigenen WLAN-Netzes nicht einsetzbar. Dieben bringt es also nichts in zu stehlen, weil sie ihn eh nicht woanders benutzen können. Wir könnten also auch nicht den Mäher meiner Eltern (gleiche Marke, gleiches Modell) in unserem Netz fahren lassen oder umgekehrt.
In der Landroid-App hat man auch die Möglichkeit individuelle Einstellungen vorzunehmen, z.B. zu welchen Zeiten der Mähroboter mähen soll (kann man für jeden Tag separat einstellen), an welchen Tagen er die Rasenkanten mähen soll, wie lange er nach Regen pausieren soll und man kann verschiedene Mähzonen einrichten.
Außerdem kann man mit Hilfe der App die neusten Firmware-Updates installieren und man kann den akutellen Status des Mähers abrufen (z.B. Mähvorgang, Rückkehr zur Ausgangsposition, Ladevorang, Regenverzögerung) und man bekommt auch Fehlermeldungen aufs Smartphone, wenn sich der Mäher z.B. irgendwo festgefahren hat und ,,befreit'' werden muss.
Gerade sich Sache mit den Updates war für meinen Mann (Informatiker, Nerd...) ein wichtiger Pluspunkt für den Landroid, denn bei manch anderen Herstellern muss man den Mähroboter für Updates zum Kundenservice einschicken, was uns sehr aufwändig erschien.
Außerdem kann man den Landroid mittels der App auch starten, pausieren und ,,nach Hause'' fahren lassen, auch von unterwegs aus.



Nach einer Woche Testfahrt fielen uns ein paar Schwachstellen in unserem Garten auf, bei denen der Mähroboter Probleme hatte.
Einige kleine (und größere) Veränderungen mussten wir dann noch vornehmen, damit Dingsda, so haben wir unseren Landroid genannt, problemfrei über unseren Rasen fahren kann:

  • Unseren Rindenmulch-Weg haben wir entfernt und diesen stattdessen mit Waschbetonplatten neu angelegt, damit der Landroid einfach rüberfahren kann, statt sich im Rindenmulch festzufahren.
  • Das Gefälle hinter dem Carport stellte sich dann doch als zu steil heraus, Dingsda ist dort oft abgerutscht und konnte nicht von selbst wieder hochkommen, sodass wir das Gefälle mit Erde aufgefällt haben, damit die Fläche ebener ist.
  • Das Begrenzungskabel hatten wir anfangs mit 26cm Abstand, wie in der Bedienungsanleitung angegeben, verlegt, dieser große Abstand zum Beetrand stellte sich in den meisten Fällen jedoch als zu weit heraus, weswegen an den Kanten zuviel Gras stehen geblieben ist. Also haben wir die Kabel weiter an den Rand gelegt, jetzt mäht er perfekt alles ab.
Der WORX Landroid S ist für ca. 500m² ausgelegt, soll max. 35% Steigungen schaffen und hat 130m Begrenzungskabel im Lieferumfang.
Unsere Rasenfläche ist wesentlich kleiner, sodass das beiliegende Kabel und die Heringe problemlos für uns gereicht haben.
Unsere kleine Rasenfläche hält er sehr gut kurz, wir haben in zurzeit täglich für 4,5 Std. (abzgl. Ladezeiten) fahren, was bei den heißen Temperaturen, wo der Rasen eh kaum wächst, mehr als ausreichend ist. Ich bin sogar um überlegen ihn bei dieser hochsommerlichen Hitze nur noch alle 2-3 Tage fahren zu lassen.
Wie lange er täglich fahren muss, hängt aber natürlich sehr von der zu mähenden Rasenfläche ab; meine Eltern haben sich zeitgleich den selben Mähroboter gekauft und bei deren größerer Fläche muss er natürlich länger fahren.





Wir haben den Landroid S jetzt seit knapp einen Monat in Betrieb und sind bisher ganz zufrieden.
Natürlich gab es kleine Anfangsschwierigkeiten, er hat sich am Gefälle hinter dem Carport täglich mehrfach festgefahren, aber diese Stelle haben wir ja nun durch Auffüllen behoben, sodass in Zukunft keine Problemstellen mehr vorhanden sind. Testen konnten wir ihn dort natürlich noch nicht, da das Gras dort erstmal wieder wachsen muss, bevor er dort wieder mähen kann.
Mein Eltern haben ja ihren Landroid S ,,Egal'' fast zeitgleich bekommen und sind bisher ebenfalls sehr zufrieden.

Am Ende der Mähsaison kann ich ja nochmal einen Bericht verfassen, dann haben wir ihn länger getestet und können auch zuverlässigere Aussagen treffen.
Auf jeden Fall freue ich mich, dass nun das lästige Mähen am Wochenende ein Ende hat und wir die Zeit sinnvoller nutzen können bzw. das wir auch kein Problem mehr mit schlechtem Wetter haben.

Ach übrigens, ein eigenes Zuhause hat unser Dingsda mittlerweile auch.
Mein Papa hat kleine ,,Garagen'' für die beiden Mähroboter gebaut, eine einfach Konstruktion aus Holz und Dachpappe mit wenig Aufwand.
Ich muss unsere Roboter-Garage jedoch nochmal streichen, damit das Holz witterungsbeständiger geschützt ist und die Garage besser zum Carport passt, aber soviel Arbeit ist das ja nicht und Farbe haben wir eh noch übrig.



Eine kleine lustige Anekdote noch zum Schluss, passend zum Posttitel:

Als wir den Mähroboter aufgebaut und zum 1. Mal gestartet haben, waren die Schafe meines Bruders ziemlich verwirrt. Sie waren auf der anderen Seite unserer Hecke auf der Weide, sind aber so klein, dass sie nicht rüber gucken können. 
Als wir den Mähroboter eingeschaltet haben, waren sie plötzlich ganz aufgeregt und liefen hin und her, da war ein neues Geräusch dass sie nicht einordnen konnten und sie konnten auch nicht sehen woher es kam. 
Ca. eine halbe Stunde sind die verwirrt über die Weide gelaufen, bis sie sich an das neue Geräusch gewöhnt hatten.

Für uns ist das Geräusch das Landroid-Mähroboters nicht schlimm und auch nicht störend im Alltag und wenn wir auf der Terrasse sitzen. Es ist nur ein leises Summen,  ähnlich wie das Summen eines Insekts, nicht wirklich lauter und nicht störend, von weitem eigentlich gar nicht wahrnehmbar.

Schafe können zwar nur sehr schlecht gucken, aber ihr Gehör und ihr Geruch ist wesentlich besser als der von uns Menschen, sodass sie Geräusche, die für uns leise und kaum hörbar sind, natürlich ganz anders wahrnehmen.
Die Schafe, auf der neben unserem Haus liegenden Weide, reagieren sogar darauf, wenn ich morgens die Rollläden hochfahre. Von innen ist der Rollladen-Motor zwar gut hörbar, aber von außen eigentlich nur sehr, sehr leise, schon gar nicht für uns hörbar von der Weide aus, aber die Schafe hören das scheinbar doch.
Und so war es dann auch mit Landroid Dingsda, für uns nur ein leises summen, für die Schafe aber gut hörbar, aber durch die Hecke nicht sehbar was das für ein neues Geräusch ist.
Aber mittlerweile haben sie sich dran gewöhnt und reagieren nicht mehr, wenn Dingsda vorbeifährt.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Ein bisschen was zum Datenschutz, Werbung, dem Sinn des Blogs, usw.

Angeregt durch meine Freundin Martina von Frau-H-schreibt-auf, hab ich mir gedacht auch mal meinen Senf zum Thema Datenschutz, Werbung usw. abzugeben.

Natürlich ist auch an mir das Thema DSGVO in den letzten Wochen nicht vorbei gegangen, da ich nach wie vor sehr gerne Baublogs und auch Blogs zu anderen Themen lese. Überall wurde man auf dieses Thema gestoßen, aber so richtig damit befasst hatte ich mich eigentlich nicht, außer ein paar kleine Einstellungsänderungen an meinem Blog vorzunehmen.
Nun habe ich aber extra noch ein Impressum und eine Datenschutzerklärung an das Seitenende angehängt, einfach um auf der sicheren Seite zu sein, auch wenn ich das für so kleine Blogs wie meinen eigentlich unsinnig finde.

Für große Blogs, die dadurch Einnahmen erzielen oder sogar Ihren Lebensunterhalt mit dem Bloggen verdienen, mag so ein Aufwand ja angemessen sein, aber so kleine Blogs wie der von der lieben Martina oder mir, wo es eigentlich nur darum geht sich ein bisschen was von der Seele zu schreiben was einen grad so beschäftigt, finde ich die ganze Sache doch sehr übertrieben.

Wir sind doch gar nicht daran interessiert Daten von unseren Lesern zu sammeln, was soll ich denn auch damit anfangen?
Klar finde ich es ganz nett zu sehen wieviele Leute meine Posts lesen, einfach um zu wissen ob meine Schreiberei überhaupt irgendjemanden interessiert, aber woher diese Leute kommen, welche Systeme sie benutzen oder wie ihre IP-Adressen sind, ist mir vollkommen egal. Ich will das weder wissen, noch speichern und schon gar nicht an irgendwen weitergeben!
Aber leider wissen wir Blogger ja nicht, was der Anbieter, in meinem Falle Blogger von Google, einfach so mitsammelt. Absichtlich habe ich da jedenfalls nichts dergleichen eingestellt und auch keine Analyse-Gadgets installiert.

Also, hiermit erkläre ich ausdrücklich:

  • Ich speichere von Euch eigenverantwortlich keine Daten.
  • Es kann jedoch sein, dass der Blogdienstleister Blogger von Google dies ohne mein Wissen tut.

Ich möchte Euch das nur mitteilen, damit Ihr selbst entscheiden könnt, ob ihr meinen Blog unter diesen Voraussetzungen weiter lesen wollt, oder auch nicht.
Natürlich fände ich es schade, wenn Leser dadurch verloren gehen, aber ich bin natürlich keinem böse und kann es dann durchaus nachvollziehen.
Für mich als Laien-Blogger ist es jedoch unmöglich mich mit diesem Thema vollumfänglich vertraut zu machen, ich werde jedoch versuchen die Vorgaben so gut es mir möglich ist umzusetzen.

Das zum Thema Datenschutz. Mehr kann ich dazu nicht zu sagen.

Und nun möchte ich noch ein paar Zeilen zum ,,Sinn dieses Blogs'' und zum Thema ,,Werbung'' schreiben:

teylastraumhaus.blogspot.de wurde 2014 von mir erstellt als Bautagebuch über unseren Hausbau im Jahre 2015. Mit diesem Blog wollte ich unsere Erfahrungen vor, während und nach dem Hausbau mit anderen Bauherren oder solche die es noch werden wollen, bzw. mittlerweile auch mit anderen Eigenheimbesitzern und Gartenfreunden, teilen und damit vielleicht anderen etwas bei diesem schwierigen Thema behilflich sein.
Während unserer Bauzeit habe ich selbst sehr viele Baublogs gelesen, bzw. tue es auch heute noch gerne, und habe mir dadurch viel Inspiration und hilfreiche Tipps für unseren Hausbau geholt. Mit meinem Blog wollte an andere etwas zurückgeben, weil ich ja selbst auch viel von Blogs profitiert habe.

Der Sinn hinter meinem Blog soll rein informativ sein, ich hatte und habe nie vor mit meinem Blog Geld zu verdienen oder durch meinen Blog etwas umsonst zu bekommen.
Das war nie der Fall und wird auch niemals so kommen, denn dieser Blog soll meine ehrliche Meinung wiederspiegeln und nicht käuflich sein.
Es gab hier nie Kooperationen, wie bei vielen anderen Bloggern, sondern ich habe alles was ich ich hier vorgestellt ehrlich bezahlt, wenn auch ich natürlich immer auf der Suche nach Schnäppchen bin, aber wer ist das nicht?

Mir geht es bei teylastraumhaus darum über Themen zu berichten, die für andere Bauherren interessant sein könnten, vor allem auch um Themen zu denen man vielleicht nicht noch tausend andere Suchergebnisse findet. Denn auch ich habe mir oft stundenlang die Finger wundgegoogelt auf der Suche nach speziellen Informationen.

Wenn ich in meinem Blog spezielle Marken oder Firmen nenne oder vielleicht die entsprechenden Produkte verlinke, dann bekomme ich weder für das Anklicken des Links eine Belohnung, noch habe ich diese Produkte umsonst bekommen oder habe irgendeinen anderen Vorteil dadurch erhalten.
Ich möchte durch meine Posts nur Dinge empfehlen mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben, oder davor warnen, wenn manche Dinge nicht den Erwartungen entsprochen haben.

Ich würde dieses Vorgehen nicht als ,,Werbung'' bezeichnen, sondern als Weitergabe meiner persönlichen Erfahrungen. Ob meine Berichte für Euch hilfreich sind oder nicht und welche Schlüsse Ihr daraus zieht, ist Euch natürlich selbst überlassen.

Und da ich eh dabei war den Blog wegen der neuen Bestimmungen etwas zu modifizieren, gibts auch endlich mal ein neues Design in einem frischen Grün. Ich hoffe es gefällt Euch, passt ja ganz gut zur laufenden Gartensaison!

So, und das war mein Kommentar zum Thema Datenschutz und Werbung.
Ich verspreche Euch, dass zukünftige Posts wieder spannender werden.....

Mal gucken wann ich es schaffe, demnächst möchte ich gerne über mein neues Kräuterbeet aus Pflanzringen und unseren Mähroboter berichten. Evtl. gibts auch mal ein allgemeines Gartenupdate.
Außerdem steht noch der Bericht über die Sonnenschutz-Markise für unser ROTO-Dachfenster in meinem Speicher, aber da hab ich irgendwie die Speicherkarte mit den Fotos verloren. Muss mal gucken wo ich die wiederfinde und wann der Bericht dann endlich online geht.

Und jetzt hoffe ich, dass gleich endlich Feierabend ist, damit ich endlich unsere Kissenbox für die Terrasse aufbauen kann.....

Mittwoch, 18. April 2018

Heizkosten mit Wärmepumpe

Werbung wegen Markennennung !!!
Alles selbst gekauft und bezahlt !!!
Keine Kooperation !!!


Kürzlich wurde ich von einer Leserin gefragt, wieviel Strom unsere Wärmepumpe verbraucht, daher möchte ich nun mal einen ausführlichen Bericht darüber verfassen.

Vor über 1,5 Jahren gab es schon mal einen Post mit ähnlichem Thema klick, jedoch bezog sich dieser auf das 1. Jahr im Neubau, wo ja stärker geheizt wird um das Haus trocken zu bekommen.

Mittlerweile wurden einige Einstellungen unserer Heizung (Luft-Wasser-Wärmepumpe Tecalor THZ304 eco) geändert, sodass diese wesentlich weniger Strom für Heizung, Warmwasser und Lüftung benötigt.

Zu diesem Thema ist grundsätzlich zu sagen:

Wir heizen ausschließlich über die Wärmepumpe per Fußbodenheizung, haben also keinen zusätzlichen Ofen und auch keine anderen Wärmequellen.
Außerdem haben wir weder Solar zur Warmwasserbereitung und auch keine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung, wir kaufen also den Strom für die Wärmepumpe sowie den normalen Haushaltsstrom also zu 100% ein.

Außerdem ist noch zu erwähnen, dass wir 2 separate Stromzähler haben, einen für die Wärmepumpe und einen für den restlichen Haushaltsstrom.
Wir können also genau unterscheiden, wieviel Strom wir durch unsere Wärmepumpe für Heizung, Warmwasser und Lüftung verbraucht haben und wieviel für den Haushalt (Lampen, Elektrogeräte, usw.).

Durch die 2 separaten Stromzähler haben wir die Möglichkeit unterschiedliche Stromanbieter und Stromtarife für Heizung und Haushaltsstrom auszuwählen.
Der Stromzähler für unsere Wärmepumpe ist außerdem noch aufgeteilt in Tagstrom (HT) und Nachstrom (NT), wodurch wir spezielle Wärmepumpentarife nutzen können, die günstigere Preise anbieten.
Mein Mann vergleicht nach jeder Stromabrechnung die Strompreise bei Verivox und wechselt dann ggf. den Anbieter für Haushalts- und/oder Wärmepumpenstrom, wenn sich gut was einsparen lässt (nicht jedoch für wenige Euro, da lohnt sich der Aufwand nicht).

Zurzeit beziehen wir unseren Wärmepumpenstrom bei E.ON und  zahlen einen monatlichen Abschlag von 70€, jedoch bekommen wir mit der Stromabrechnung bisher immer eine Erstattung.
Wir setzen den Abschlag lieber etwas höher um einen Puffer für evtl. kalte Winter zu haben und bekommen dann ggf. mit der Abrechnung eine Erstattung, als von einer Nachzahlung überrascht zu werden, nur um monatlich ein paar Euro mehr in der Tasche zu haben.

Ich finde 70€/Monat für Heizung, Warmwasser und Lüftung in einem 154m²-Haus schon OK, vor allem weil wir ja sonst keine zusätzliche Wärmequelle haben und auch lieber etwas wärmer heizen (Bad z.B. 23°C). Nur um zu frieren ist es uns nicht wert ein paar Euro einzusparen durch niedrigere Heizungseinstellung.
Klar ließt man immer mal irgendwo das manch andere Wärmepumpen-Besitzer 50€ oder sogar weniger im Monat für Heizkosten bezahlen, aber die haben dann oft auch noch zusätzlich einen Ofen. Außerdem bekommen wir ja wie gesagt immer eine Rückzahlung, sodass wir im Endeffekt auch bei unter 70€ im Monat liegen.

Und, noch mehr Bla-Bla zum Thema Wärmepumpe:

Ich lese die Zählerstände nach wie vor an jedem 30. des Monats ab, habe wir dazu im Handy eine Erinnerung abends um 18 Uhr eingerichtet, damit ich es nicht vergesse.
Dabei lese ich die Zählerstände von Wärmepumpe und Haushaltsstrom ab und trage diese in eine Liste ein, die bei mir im Zählerkasten hängt und rechne dann den Verbrauch aus.
Jedoch unterscheide ich bei der Wärmepume nicht noch in HT und NT, sondern notiere nur den Gesamtverbrauch.

Nach dem 1. Winter hatten wir einen Techniker von Tecalor im Haus, der die Einstellungen der Wärmepumpe nach unten geregelt hat, da nicht mehr so hohe Leistung zum Trockenheizen benötigt wird. Dies wurde bei uns etwas früher als üblich (normalerweise bei der 1. Wartung durch einen Heizungsfachbetrieb) gemacht, weil wegen Problemen mit der Lüftung sowieso ein Mitarbeiter des Herstellers Tecalor bei uns im Haus war, der das dann gleich mitgemacht hat.
Ca. ein halbes Jahr später hatten wir immer noch Probleme mit der Lüftung (nachzulesen in diversen Posts), weswegen ein Techniker von Stiebel Eltron (Mutterfirma von Tecalor) bei uns war (der das Problem dann auch durch ein simples Softwareupdate endlich lösen konnte). Dieser hat die Anlage dann noch etwas weiter runtergestellt, sodass wir seitdem noch etwas weniger Strom verbrauchen.

Unsere Wärmepumpe läuft übrigens ganzjährig im Automatik-Modus, wir verändern bei den Einstellungen selbstständig nichts, außer gelegentlich mal die Lüftung auf AUS, bei z.B. Osterfeuer oder Silvester um den Rauch nicht ins Haus zu lassen.
Die Lüftung läuft bei uns im Tag- und Nachtbetrieb immer auf Stufe 1, das ist für uns absolut ausreichend, Luftqualität ist gut und höher nicht nötig, weil die Luft sowieso eher zu trocken ist (ca. 30%, oft sogar niedriger wenn es draußen sehr kalt ist). Im Hochsommer werden wir die Lüftung aber tagsüber wieder auf Stufe 0 ausschalten um die heiße Luft nicht ins Haus zu lassen, und dafür nachts, wenn es draußen kühler ist, auf Stufe 2 Lüften.

So, und nun mal zu den konkreten Verbräuchen:

Ja, das war jetzt genug Bla-Bla, ich hab eh schon viel zu viel geschrieben, hoffentlich ließt sich das überhaupt jemand komplett durch, nun kommen wir endlich zu unseren Verbräuchen, die ich wie gesagt jeden Monat notiere (ich habe mir dazu eine Excel-Liste angelegt um auch die Monate der letzten Jahre miteinander vergleichen zu können).

Durchschnittlich haben wir im vergangenen Jahr 2017 monatlich ~ 260 kWh Strom durch die Wärmepumpe für Heizung, Warmwasser und Lüftung verbraucht (Jahresverbrauch 2017: 3.102 kWh geteilt durch 12 Monate).

In den ,,wärmeren'' Wintermonaten verbrauchen wir meist so um die 450 kWh Strom, in den ,,kälteren'' Wintermonaten auch mal 100 kWh mehr, also um die 550 kWh.
In den Sommermonaten um die 70kWh (Warmwasser + Lüftung), in der Übergangszeit ein Mittelwert.

Hier mal meine Verbrauchstabelle der letzten Jahre:


Der Dezember war in den letzten Jahren bei uns eher zu warm.
Januar 2016 und 2017 zu kalt, Januar 2018 zu warm.

Standort unserer Anlage: Norddeutschland, Nähe Bremen

Ich hoffe dieser kleine Bericht über den Stromverbrauch der Tecalor THZ304 eco war aufschlussreich. Falls Ihr weitere Fragen habt, könnt ihr gerne einen Kommentar hinterlassen.

Ich bin mit dem Verbrauch unserer Heizung vollkommen zufrieden, evtl. ließe sich das aber noch etwas optimieren, wenn man die Zeiten der Warmwasseraufbereitung einschränken würde. Wäre natürlich sinnvoll, da wir meist tagsüber eh  nicht zuhause sind und der Speicher ja auch recht groß ist, aber ehrlich gesagt haben wir uns damit noch nicht weiter beschäftigt.

Mal sehen was die nächste Stromabrechnung im August ergibt, ich hoffe mal, dass wir wieder eine Erstattung erhalten werden.

Mittwoch, 11. April 2018

Lange kein Update mehr

Werbung wegen Markennennung !!!
Alles selbst gekauft und bezahlt !!!
Keine Kooperation !!!


Nachdem mich Angelika von Bautagebuch142 darauf hingewiesen hat, dass in meinem Blog ja auch nicht mehr viel los ist, ist mir aufgefallen, dass ich tatsächlich bereits seit August, also 8 Monate nichts mehr geschrieben hat.

Warum ist das so?

Haus, Carport und Garten sind mittlerweile fertig, sodass es kaum noch Interessantes zu berichten gibt. Außerdem ist man irgendwann auch einfach froh, dass man wieder seine Ruhe hat und die Freizeit anderweitig nutzen kann, statt am Wochenende immer auf der Baustelle zu arbeiten. Endlich wieder Zeit für andere Dinge wie ,,normale'' Hausarbeit, Gartenarbeit, Kochen, Urlaube usw.
Alle großen Baustellen sind erledigt, wir haben nur noch wenige Projekte auf dem Zettel, dazu aber später mehr.

Hinzu kommt, dass sich seit unserem Hausbau vor 3 Jahren, als es ziemlich viele Baublogs gab, der Erfahrungsaustausch rund um den Hausbau zu Instagram hin verschoben hat, sodass ich den Eindruck habe, dass kaum noch jemand Baublogs ließt oder gar einen neuen eröffnet.
Das ist natürlich sehr schade, denn ich für meinen Teil habe mir aus Baublogs immer sehr viel Inspiration geholt und war über die Erfahrungen sehr dankbar, sodass ich mit meinem Blog etwas zurückgeben wollte an künftige Bauherren.
Auch heute noch lese ich sehr gerne Baublogs, finde jedoch kaum aktuelle und die älteren werden mittlerweile, so wie meiner, nur noch sehr selten weitergepflegt.

Einige Themen für den Blog würden mir sogar noch einfallen, z.B. der Einbau einer Funk-Solar-Sonnenmarkise an unserem ROTO-Dachfenster, unser neues Sofa und Boxspringbett, Stromverbrauch der Tecalor-Wärmepumpe, der Bau einer Kräuterspirale womit ich wahrscheinlich am Wochenende beginnen werden, die Renovierung unserer Küche im Sommer, ...
Aber, ließt das hier überhaupt noch jemand? Lohnt sich der Aufwand?
Ihr könnt ja mal kommentieren, wenn ihr Interesse an einer Fortführung des Blogs habt.

Bei Instagram bin ich übrigens zu finden unter dem Namen insa243, jedoch poste ich dort hauptsächlich über's kochen und über Blumenfotografie.
Wen es interessiert, der kann aber gerne mal vorbeischauen.

Ansonsten habe ich bereits mehrfach überlegt einen neuen Blog zu starten, der dann nicht mehr über das Thema Hausbau handelt, sondern um alltägliche Themen wie Kochen, Garten, Haushalt, Reisen, Fotografieren usw., aber bisher bin ich mit meinen Überlegungen noch nicht weitergekommen, weil ich nicht weiß, ob das überhaupt jemand lesen würde, da ja leider, wie gesagt die Zeit der Blogs irgendwie vorüber ist und sich alle nur noch bei Instagram tummeln, wo man zu den Bildern nur kurze Texte schreibt.
Was meint Ihr? Neuer Blog, ja oder nein?

Und was ist in den letzten Monaten bei uns so passiert?

Hmm... irgendwie nichts besonderes, im Winter ist ja meist nicht so viel los.





Im Dezember haben wir endlich unser neues Sofa bekommen, das wir uns schon so lange gewünscht haben. Das alte Sofa hatten wir ja damals aus dem Holzhaus mitgenommen, da es zum Umzug noch nicht einmal 4 Jahre alt war und wir uns das Geld für ein Neues erstmal sparen wollte, da andere Dinge wichtiger waren.
So mit der Zeit war das alte Sofa aber dann doch am Ende seiner Lebensdauer angelangt, man hat ihm halt angemerkt, dass er eigentlich nur ein sehr günstiges Sofa war und für Dauernutzung nicht ausgelegt. Der Stoff wellte sich, weil das Polster durchgesessen war und an einigen Stellen waren auch die Federn kaputt.
Also haben wir Anfang Oktober endlich ein Neues bestellt, mit 8 Wochen Lieferzeit, und sind seit kurz vor Weihnachten stolzer Besitzer eines schönen, hochwertigen Ecksofas.



Ein neues Bett war erstmal nicht geplant, auch wenn unser altes Bett kurz vor dem auseinanderfallen war und die Matratze von meinem Mann schon ziemlich durchgelegen war, obwohl erst 5 Jahre alt.
Als wir die diversen Möbelhäuser auf der Jagd nach einem neuen Sofa durchstöbert haben, fiel uns aber zufällig  das Mega-Schnäppchen ins Auge: Ein hochwertiges Boxspringbett, das alles unsere Anforderungen erfüllte, fast 50% reduziert!
Da mussten wir einfach zuschlagen, weil sonst hätten wir uns später ewig in den Hintern gebissen, wenn wir dieses Schnäppchen nicht genutzt hätten.
So haben wir also innerhalb weniger Wochen ein neues Bett und ein neues Sofa bekommen, obwohl eigentlich nur ein neues Möbelstück geplant war.



Im Haus ist ansonsten nichts aufregendes passiert, im Garten ist natürlich im Winter auch nichts losgewesen, aber jetzt beginnt die neue Gartensaison ja endlich.
Wir haben uns einen 2. Apfelbaum und einen Zwetschgenbaum gegönnt.

Zu Weihnachten hatten wir endlich wieder einen Weihnachtsbaum, nachdem wir 2016 keinen hatten wegen Urlaub. Jedoch hat er diese Mal an einer anderen Stelle gestanden als zuvor, weil das neue Sofa größer als das Alte ist, sodass dort kein Platz mehr für den Baum war.
An Heiligabend waren wir nebenan bei meinen Eltern eingeladen, am 1. Weihnachtstag bei Schwiegermutter und am 2. Weihnachtstag waren meine Eltern, Schwiegervater + Lebensgefährtin und meine beiden Schwager bei uns zum Mittagessen.





Ach so, neu eingezogen bei uns ist noch ein Amazon Echo-Dot im Wohnzimmer, und zwar weil wir damit das Hue-System von Philips steuern wollen.
Das hat den Grund, dass wir für die Stehlampe hinter dem Sofa leider vergessen haben eine von der Tür aus schaltbare Steckdose legen zu lassen, was dazu führte, dass wir abends im Dunkel, beim zu Bett gehen, nach Ausschalten des TV und der Stehlampe immer durchs dunkle Wohnzimmer den Weg zur Tür finden mussten, was auf Dauer sehr nervig war.
Zuerst wollte ich einfach eine Funksteckdose mit Funkschalter einbauen, aber das System ließ sich irgendwie leider nicht einrichten, sodass ich eine Alternative suchen musste, die ich dann im Hue-System gefunden habe.
Seitdem ist unsere Stehlampe mit einer E37-Hue-LED bestückt, die ich mit ,,Echo Stehlampe aus'' bequem vom Sofa aus, aber auch von der Tür oder sonst wo im Wohnzimmer aus steuern kann oder am Smartphone per App.
Ja, ich weiß, das ist irgendwie überflüssiger Schnick-Schnack, aber das Stehlampen-Problem hatte mich schon länger verfolgt.



Im Zuge dessen haben wir uns für das Wohnzimmer noch zwei weitere E27-Hue-LEDs geholt, einmal für die Arstid-Lampe auf dem Sideboard, und dann noch für eine 2. identische Lampe, die ich für ein kleines Hemnes-Tischchen angeschafft habe.
Zu Weihnachten habe ich von meinem Mann dann auch noch einen tollen Hue-Lightstrip bekommen, den wir hinter den TV als indirekte Beleuchtung geklebt haben.
Das ist auch ein ziemlich überflüssiges Gimmick, aber irgendwie finde ich es total schön, dass wir den TV nun ja nach Stimmung andersfarbig hinterleuchten können. Besonders weil ich das Ambilight unseres Philips-TV, der leider seit 2 Jahren im Schlafzimmer steht, seitdem im Wohnzimmer vermisse.



Und die beiden Schafe von meinem Bruder haben im Februar Nachwuchs bekommen, zwei Mädchen. Ist nun ein Frauenhaushalt, der Papa-Bock ist leider im Winter noch vor der Geburt der beiden Kleinen verstorben.



Und was steht in den nächsten Monaten bei uns an?

Wie bereits in mehreren älteren Posts erwähnt, plane ich schon recht lange eine Kräuterspirale aus unseren übrigen Klinkersteinen zu bauen.
Leider ist dies sehr aufwändig und ich hatte in den letzten Jahren schlichtweg keine Zeit dafür, obwohl ich mir so sehr ein Kräuterbeet mit Kräutern zum Kochen wünsche.
Dieses Jahr soll es endlich soweit sein und um es mir einfach zu machen, habe ich nach einer Alternative gesucht und werde die Klinkersteine irgendwann für ein anderes Projekt nutzen.
Mein Kräuterbeet wird nun aus Beton-Pflanzringen gebaut, die mein Papa und ich gestern Abend im Baumarkt gekauft haben. Ich hoffe mal, dass das Wetter am Samstag gut ist, sodass ich mit dem Bau beginnen kann, damit ich die Kräuter schnellstmöglich pflanzen kann.

Erstmal sind Samstag aber noch einige Arbeiten im Garten nötig:
Rosenschnitt, alte Blüten von Hortensien abschneiden, einige neue Pflanzen in den Garten einziehen lassen.

Unser größtes Projekt diese Jahr wird die Renovierung unserer Küche sein.
Renovierung bereits nach 3 Jahren???
Ja, ihr habt richtig gelesen, wir müssen unsere Küche leider bereits renovieren.
Leider haben wir damals den Fehler gemacht und uns für eine Umlufthaube entschieden, weil es laut unserer Baufirma mit einer KWL nur sehr aufwändig möglich ist eine Abluftlösung zu realisieren.
Das rächt sich nun, sodass wir trotz Fett- und Aktivkohlefilter oberhalb des Schrankes bereits eine schwarze Wand und Decke haben, an der Stelle wo die Umlufthaube die Luft wieder rauspustet.
Das sieht natürlich sehr unschön aus und wird mit der Zeit immer schlimmer.
Einfach überstreichen ist auch keine Lösung, das würde ja in 2 Jahren wieder genauso aussehen und wir haben keine Lust die Küche neu zu streichen.
Außerdem finden wir für uns die Umlufthaube doof, die ganze Küche ist verrauscht und benebelt während des Kochens und wenn wir Fleisch oder Fisch angebraten haben, stinkt es tagelang, weil der Geruch einfach nicht raugeht.

Daher nun eine große Renovierungsaktion:
Kernbohrung und Einbau eines Blow-Door-zertifierten Mauerkastens um Umrüstung unserer Umlaufhaube zur Ablufthaube.
Streichen der Decke und der Wand hinter der Küchenzeile mit dem Herd.
Und wo wir schon mal beim renovieren sind, werden wir auch gleich unseren Spritzschutz höher machen, da wir bereits an mehreren Stellen Fettspritzer auf der Tapete haben, die sich nicht entfernen lassen. Es wird wohl eine Lösung aus weißer OSB-Platte beklebt mit 3D-Mosaik werden, mal gucken.

Ich hoffe mal, dass das Projekt problemfrei über die Bühne geht, da es in unserem Sommerurlaub (3 Wochen im Juli) gemacht werden soll.
Zwischendurch machen wir nämlich in diesem Urlaub auch noch die bisher größte Reise überhaupt:
Wir fahren mit der AIDA Bella von Kiel aus zu den norwegischen Fjorden!
Nachdem wir in den vergangenen 10 Jahren fast ausschließlich Urlaub in Deutschland gemacht haben (mit Ausnahmen unserer Flitterwochen 2012 nach Mallorca), wollten wir in diesem Jahr gerne mal ins Ausland und da es uns im Sommer am Mittelmeer zu heiß ist und wir eh keine Strandfans sind, haben wir uns für die faszinierende Landschaft der Norwegischen Fjorde entschieden.
Ich bin schon sehr aufgeregt und freue mich total auf die Reise. Endlich machen wir auch mal einen besonderen Urlaub und dann auch noch ein so ein Traumziel. Ich freue mich so sehr!

Und ansonsten hoffe ich, dass wir am Samstag endlich angrillen können, die Lougemöbel haben wir bereits am letzten Sonntag wieder von meiner Oma rübergeholt, sodass eigentlich alles bereit ist.
Nun hoffe ich mal, dass Samstag wieder so tolles Wetter wie letztes Wochenende ist und dass mein Mann trotz Streik irgendwie aus Graz zurück nach Hause kommen kann.

So, das war's dann erstmal wieder. Ich hoffe, dass es bis zum nächsten Post nicht wieder 8 Monate dauert!

Freitag, 11. August 2017

Zwei Jahre im Traumhaus

Werbung wegen Markennennung !!!
Alles selbst gekauft und bezahlt !!!
Keine Kooperation !!!


Kaum zu glauben, mittlerweile wohnen wir bereits zwei Jahre in unserem Traumhaus!

Vor einem Jahr habe ich hier auch schon einen Bericht zum Jubiläum verfasst, daher soll dieses Jahr auch einer folgen, auch wenn es nicht soviel zu berichten gibt wie im letzten Jahr.

Vor einem Jahr sah es hier so aus:



Mittlerweile sieht es so aus:
Die Blumen ein bisschen größer, aber ansonsten hat sich nicht mehr viel verändert.




Im Juli hatte ich ja bereits berichtet, dass dieses Jahr sehr entspannt für uns ist, da wir am Haus und Garten quasi alles fertig haben und nur die täglichen Arbeiten wie Hausputz, Rasenmähen und Unkraut entfernen anstehen.
Wir versuchen im Sommer an den Wochenenden viel Zeit draußen zu verbringen und wenn das Wetter es zulässt essen wir dann auch gerne auf der Terrasse in den gemütlichen Lounge-Möbeln. Gegrillt haben wir in diesem Jahr auch schon mehrfach und ich habe mit meiner Mama draußen Cocktails getrunken, so richtig schön sommerlich!



Leider ist mein Mann nach wie vor oft unterwegs, sodass er oft nicht so viel von schönen Haus hat, aber er freut sich immer sehr, wenn er am Wochenende nach Hause kommt.
Außerdem haben wir in diesem Jahr irgendwie an den Wochenenden oft Termine wie Feierlichkeiten, oder ich Auftritte mit meinem Verein oder wir sind zu Wochenend-Trips unterwegs.
Aber trotzdem ist es immer wieder schön nach Hause zu kommen und da freut man sich im eigenen Haus noch viel mehr drauf, als vorher, wo wir noch in der Bruchbude gewohnt haben.

Im Garten grünt alles schön vor sich hin und wird hin und wieder mit ein paar neuen Pflanzen ergänzt, wenn ich etwas entdecke was mir gefällt.
Am Wochenende habe ich von Gutscheinen noch zwei Sonnenhut-Pflanzen gekauft und außerdem eine Tellerhortensie, die ich mir bereits lange gewünscht hatte.

Im Frühjahr hatten wir das Rindenmulch noch etwas aufgefüllt, die Schicht vom letzten Jahr war nämlich zu dünn, sodass leider viel Unkraut durchkam.
Unkraut haben wir leider immer noch etwas, das lässt sich schlecht komplett vermeiden, aber es ist deutlich weniger geworden und lässt sich schnell entfernen.




Haben wir eigentlich noch Pläne, oder sind wir nun wirklich komplett fertig?

Komplett fertig ist man im Eigenheim wohl nie, aber es wird doch mit der Zeit weniger und nur immer mal Kleinigkeiten, die man noch machen muss oder optimieren will.

Unsere Pläne haben sich im Großen und ganzen seit meinem Post am Anfang des Jahres nicht geändert und das meiste ist immer noch auf der Liste.

Vor einigen Tagen haben wir eine Außenmarkise und ein Insektenschutz-Rollo für unser Roto-Dachfenster im kleinen Bad bestellt.
Es störte uns schon lange, dass wir im Sommer nach dem Duschen nicht das Fenster öffnen konnten und außerdem ist das Fenster auf der Südseite des Hauses, sodass die Sonne den ganzen Nachmittag voll reinscheint und so das DG aufheizt.
Die Markise soll in den nächsten Tagen geliefert werden und wird von einem Mitarbeiter des Roto-Stores auch gleich montiert.
Ich werde demnächst mal berichten, ob wir mit dieser Lösung zufrieden sind.

Ansonsten werden wir wohl im nächsten Jahr noch drei zusätzliche Fliegengitter anschaffen, nämlich für das kleine Küchenfenster, damit man es beim Kochen auch mal auf Kipp öffnen kann; ein bodentiefes für das gelbe Zimmer (Gästezimmer) im DG, damit wir oben richtig effizient Durchzug machen können; und eine Fliegengittertür für mein Büro im EG, damit wir hier ebenfalls Durchzug machen können.
Eigentlich wollten wir die Fliegengitter schon dieses Jahr anschaffen, aber irgendwie sind wir bisher nicht dazu gekommen und nun ist der Sommer ja auch schon halb rum, sodass wir die Frühbucher-Rabattaktion im nächsten Jahr nutzen werden.

Und dann würde ich gerne den Fernseher in Wohnzimmer irgendwann mal an der Wand aufhängen, da er zurzeit doch etwas tief steht.
Da müssen wir aber nochmal überlegen wie wir das am besten anstellen, damit man nicht den Kabelsalat so häßlich an der Wand runterhängen hat.

Und irgendwann, das dauert wohl noch länger, würde ich gerne mein Büro neu mit IKEA-Möbeln ausstatten, um eine sinnvollere Stauraumlösung zu haben.
Zurzeit stehen ja unsere alten Schlafzimmermöbel (die ich großteils bereits aus meinem Elternhaus mitgebracht habe und schon bestimmt 15 Jahre alt sind) dort, was im großen und ganzen auch ganz in Ordnung ist und viel Stauraum bietet, aber die Türen schließen doch irgendwie nach den vielen Jahren nicht mehr so gut und die Innenaufteilung der Schränke ist natürlich auch nicht für Bürokram und sonstige Sachen optimiert, sondern eher auf Kleidung ausgelegt, da es halt ein Kleiderschrank und Kommoden sind, statt Stauraumschränke.
Mal gucken, ich hätte ja gerne eine Lösung aus Metod-Küchenmöbeln mit Innenschubladen und Regalfächern.... das wird aber wohl etwas teurer und ist daher erstmal nicht drin.

Unsere nächste große Anschaffung soll sowie Ende des Jahres erstmal ein neues Sofa werden.
Unser rotes Ecksofa haben wir ja bereits aus dem alten Haus mitgebracht, da es beim Umzug erst 4 Jahre alt war, aber man merkt halt doch, dass wir damals aufs Geld achten mussten und es von den Maßen her an das kleine Holzhaus angepasst war.
Mit den Jahren bekommt das Sofa immer mehr Macken und ist schon recht durchgesessen, sodass es doch langsam an der Zeit für was vernünftiges ist.
Kürzlich haben wir auch schon ein Sofa nach unseren Vorstellungen gefunden, Ende des Jahres werden wir dann aber mal ernsthaft gucken gehen.

Und danach hätten wir gerne irgendwann ein Boxspringbett. Nicht, weil es im Moment modern ist und wir unbedingt jeden Trend mitmachen müssen, sondern weil mein Mann ja schwer rückenkrank ist und er beruflich in Hotels schon mehrfach in den Genuss eines Boxspringbettes gekommen ist und dies für seinen Rücken sehr angenehm war.
Unser Bett mit den Matratzen und Lattenrosten hatten wir ja damals neu gekauft, als bei meinem Mann die Rückenprobleme anfingen, aber mittlerweile ist seine Matratze leider bereits ziemlich durchgelegen, obwohl sie damals nicht gerade die günstigste war, und wenn wir diese tauschen müssen, dann soll es diesmal für ihn doch eine dauerhaft gute Lösung sein, die für seinen Rücken angenehm ist.
Mal gucken, wann wir uns den Traum vom Boxspringbett erfüllen können, das wird wohl leider noch etwas länger dauern.

Und was ist sonst so bei uns los?

Zurzeit ist bei uns auch noch  kleine Reklamationsarbeiten im Gange, weil wir bei der Baufirma beanstandet haben, dass sich der Klinker auf der Wetterseite weiß verfärbt hat. Der Stein sieht aus, als wenn er von einer weißen Puderschicht überzogen ist.
Natürlich kein gefährlicher Mangel, aber doch irgendwie unschön, sodass nun eine Fassadenfirma mit der Reinigung und späteren Versiegelung beauftragt wurde.
Auch hierüber werde ich wohl nach Abschluss der Arbeiten nochmal berichten.


Im Haus hat sich im letzten Jahr eigentlich auch nicht mehr großartig was verändert, ist soweit alles fertig.

Kürzlich habe ich mir noch ein paar neue Blumentöpfe von Lechuza gegönnt, einfach weil ich das System gut finde und ich gerne einheitliche Blumentöpfe haben möchte, statt dem bisherigen Sammelsorium.
Meine Kakteen auf der Fensterbank im Treppenhaus wohnen nun in Lechuza Deltinis bzw. Mini-Deltinis in Apricot, was sehr schön zur Tapete im Treppenhaus und Flur passt.



Im Gäste-WC und im kleinen Bad sind Orchideen eingezogen.
Bisher kam ich damit leider nicht so gut zurecht, aber ich will Orchideen noch einmal eine Chance geben und habe mir daher ein bisschen mit der Pflege beschäftigt und hoffe, dass ich diesmal mehr Glück habe.



Ansonsten weiß ich grad nichts weiter zu berichten, da sich unser Leben nach den Bauarbeiten zum Glück mittlerweile wieder normalisiert hat, worüber wir auch sehr dankbar sind.

Nach wie vor sind wir sehr, sehr glücklich in unserem Eigenheim und zufrieden.
Es gefällt uns alles sehr gut, bisher haben wir keine Entscheidung bereut.
OK, außer vielleicht ein paar Kleinigkeiten, aber das ist ja auch nicht weiter dramatisch, wie z.B. die fehlende Ablaufthaube in der Küche, die wir im nächsten Jahr nachträglich realisieren wollen.

Es ist immer noch ein tolles Gefühl im eigenen Haus zu wohnen, es so schön modern und bequem zu haben, Platz ohne Ende, wieder zuhause im Heimatort zu leben!
Insgesamt bin ich sehr, sehr dankbar, dass bei uns alles so gut gelaufen ist und wir das Glück haben uns den Luxus vom eigenen Haus leisten zu können :)
Unser Haus ist zwar kein Palast, sondern insgesamt eher ,,normale Mittelklasse'', aber für uns ist es das Traumhaus, womit wir sehr zufrieden sind und auch gar nicht die Ansprüche nach mehr haben.

Und damit verabschiede ich mich erstmal wieder.
Bis bald dann, wenn es vielleicht wieder etwas zu berichten gibt :)