Sonntag, 6. Dezember 2015

Haustour - Mein perfekter HWR

Fast 4 Monate nach unserem Einzug ist in der letzten Woche endlich die letzte große Baustelle im Haus abgeschlossen worden, nämlich unser HWR.
Bisher war es immer noch ein Provisorium in dem die Unordnung vorherrschte, da die IKEA-Küchenzeile noch nicht eingebaut war und deshalb die Kisten mit dem Putz- und Haushaltskram im Weg standen.

Mitte November waren wir dann ja endlich bei IKEA um die Metod-Möbel und den Einbaugefrierschrank zu kaufen. Aufgebaut haben wir die Schränke dann auch gleich, allerdings musste die Arbeitsplatte maßangefertigt werden und hatte 3 Wochen Lieferzeit.
Am Dienstag ist die Arbeitsplatte dann endlich geliefert worden und wurde von meinem Papa und meinem Mann auch gleich eingebaut, sodass der HWR nun endlich fertig eingerichtet ist.

Nun ist es endlich an der Zeit, Euch meinen genauestens geplanten HWR zu zeigen.
Schon zu Beginn unserer Hausplanungen war mit klar, dass ich auf jeden Fall eine ganze Küchenzeile mit durchgehender Arbeitsplatte und Einbauspüle haben möchte, sodass dies gleich von Beginn an so in den Plänen vorgesehen wurde.
Eigentlich sollte dort ja meine alte Küche aus dem Holzhaus stehen, aber das hätte leider nicht so recht gepasst und ich hätte mich wohl ewig über ein Provisorium ärgern müssen, sodass ich sehr froh war, dass mir meine Schwiegermutter die alte Küche für den Nachmieter abgekauft hat und ich den Gewinn für die neuen Küchenmöbel verwenden konnte. Zusammen mit div. Gutscheinen zum Einzug und Geburtstag meines Mannes, mussten wir zum  Glück nur noch einen geringen Betrag selbst zahlen.

Bei der Planung meines HWRs habe ich jede Ecke perfekt genutzt, um das Beste aus dem kleinen Raum (8,89m²) rauszuholen. Unsere Wärmepumpe, Modell Tecalor THZ 304 Eco nimmt zwar recht viel Platz ein, aber wir konnten trotzdem noch alles andere gut unterbringen.

Vom HWR führt die Nebeneingangstür direkt in den hinteren Teil des Gartens. Hier stehen zurzeit auch unsere beiden Mülltonnen, sodass wir immer bequem das Altpapier nach draußen bringen können. Später ist dort auch ein Durchgang zum Carport geplant.
Die Nebeneingangstür ist bei uns eine ,,richtige'' Haustür, was uns aus Sicherheitsaspekten wichtig war, da diese eine bessere Verriegelung hat.
Da der Raum kein extra Fenster hat (wäre sinnlos gewesen, da an dieser Stelle das Carport stehen soll), haben wir eine Tür mit großem Fenster gewählt, was auch vollkommen ausreicht um den Raum zu belichten.
Eigentlich wollten wir ein Plissee vor dem Fenster montieren, aber leider war die Klemmvorrichtung nicht geeignet für feststehende Fenster, sodass wir davon Abstand nehmen mussten. Nun ist es eine maßangefertigte Gardine geworden, die oben und unten mit Klebe-Stangen befestigt ist, sodass sie beim Öffnen der Tür nicht hin und herweht.


Wie schon erwähnt, haben wir uns für eine durchgängige Arbeitsplatte mit Einbauspüle entschieden.
Leider sind die Standard-Arbeitsplatten von IKEA nur 2,46m breit, unsere Wand ist aber 2,56m! So ein Pech, wegen der paar Zentimeter mussten wir eine Maßanfertigung bestellen!
Wir haben uns für eine relativ neue Farbe im Sortiment entschieden, Eiche Nachbildung dunkel, was der neuen EKBACKEN Eiche Nachbildung dunkel entspricht. Wandabschlussleisten in diesem Farbton bietet IKEA leider nicht an, sodass wir uns einfache weiße aus dem Baumarkt besorgt haben.
Die Fronten sind übrigens die VEDDINGE in weiß mit den TYDA-Griffen.

Und hier mal die Gesamtansicht unserer Metod-Zeile:


Die Einbauspüle ist die günstige Fyndig von IKEA und für unsere Ansprüche vollkommen ausreichend für den HWR. Die Armatur ist von Lidl und kann ausgezogen werden.
Unsere Waschmaschine haben wir auf eine Anti-Rutschmatte gestellt, sodass diese im Schleudergang nicht gegen die Arbeitsplatte schlagen kann.
Rechts neben der Arbeitsplatte steht der Einbau-Gefrierschrank, der gar nicht auffällt, da er eine passende Front bekommen hat.


Über der Waschmaschine haben unsere Waschmittel Platz gefunden, sodass diese immer griffbereit sind.
In den Hängeschränken ist jede Menge Platz, sodass es nun endlich alles schön ordentlich bei uns aussieht.


Neben unserer Waschmaschine steht noch ein kleiner Schrank mit geflochtenen Körben, der uns im Holzhaus schon gute Dienste geleistet hat und nun glücklicherweise weiterverwendet werden konnte. Zwar mussten wir die Räder abmontieren, aber dann passt der Schrank exakt in die übriggebliebene Lücke. Man kann ihn jederzeit leicht rausziehen, wenn man an den Wasseranschluss für die Waschmaschine muss, der dahinter liegt.
Die kleinen Körbe bieten nochmal jede Menge Platz, wir bewahren dort unter Anderem unser Schuhputz-Zeug und Plastiktüten auf.



Rechts neben der Flurtür hat ein 40er-Hochschrank Platz gefunden, in dem nun unser EG-Staubsauger steht. Eine praktische Schlauchhalterung haben wir auch eingebaut.
Zwischen Tür und Hochschrank passt sogar noch unser Gelber-Sack-Halter.



Nun haben wir also durch die Metod-Möbel schon jede Menge Platz gewonnen, aber der kleine Raum hat noch jede Menge mehr zu bieten.
Neben dem Hochschrank hängt unser Zählerschrank und darunter sind die Fritzbox und der LAN-Verteiler montiert.
Davor haben wir noch einen 2-teiligen Mülleimer gestellt, in dem wir unser Altglas sammeln.
Auch unsere zwei Wäscheständer stehen hier. Der kleine Tritt ist übrigens dafür gedacht, damit ich kleines Persönchen bequem Wäsche aufhängen kann.


An der hinteren Wand sind die Wasserinstallationen, sowie der Strom und Telefonanschluss.
Die Wasserleitungen eigen sich ganz hervorragend um dort z.B. die Matten für die Autoscheiben oder Besen etc. zu lagern.
Das kleine Schuhregal aus Holz, wo unsere Dreckschuhe draufstehen, ist ebenfalls ein Überbleibsel aus unserem alten Haus und passt dort noch gut hin. Es kann ja leicht beiseite gestellt werden, wenn man mal zu Wartungzwecken an die Wärmepumpe oder die Wasserinstallationen muss.


Wie ihr seht, nimm die Wärmepumpe zwar sehr viel Platz ein, aber man kann sich doch sehr gut damit arrangieren.

Um den HWR noch optimaler ausnutzen zu können, haben wir 4 Wäscheleinen aufgehängt, auf denen man z.B. genügend Platz für Bettwäsche hat, wenn es das Wetter mal nicht zulässt diese draußen auf der Wäschespinne zu trocknen.
Das ist echt praktisch, so muss man auch nicht für jedes Wäscheteil den Wäscheständer aufstellen und kann auch mal eben schnell eine nasse Jacke aufhängen.

Aufgrund der Lüftungsanlage trocknen die Sachen übrigens sehr schnell und es ist trotzdem nicht feucht im Raum. Letztens habe ich abends Bettwäsche aufgehängt und diese war morgens schon trocken!



Ich bin sehr zufrieden mit unserem HWR und finde ihn total nützlich.
Vorher im Holzhaus hatten wir die Waschmaschine ja in der Küche unter der Arbeitsplatte stehen. Das war echt nervig, zum einen, weil dadurch natürlich Platz für einen weiteren Unterschrank verschenkt wurde und zum anderen auch, da der Boden dort uneben war und die Waschmaschine im Schleudergang immer hin und her gerutscht ist und sehr laut war und dadurch im benachbarten, nur durch einen Durchgang abgetrennten Wohnzimmer, Krach verbreitet hat.
Wäsche haben wir früher im Winter auf zwei Wäscheständern im ohnehin sehr engen Wohnzimmer (Durchgangszimmer) getrocknet. Ständig standen die Ständer im Weg und mussten hin und hergeschleppt werden.
Ich bin so froh, dass wir nun die Leinen im HWR und zusätzlich dort auch noch Platz für die Wäscheständer haben. Endlich hat man diese aus dem Blickfeld und für den Sommer haben wir draußen auch schon eine tolle Wäschespinne aufgestellt, welche direkt vor der Nebeneingangstür steht und so vom HRW aus perfekt erreichbar ist.
Endlich haben wir auch viel Platz für unsere Putzmittel und sonstigen Haushaltskram. Vorher standen die Putzmittel unter der Spüle (und haben dort einen wertvollen Schrankplatz eingenommen) und Putzeimer, Wischer, Wäscheständer und Co. standen in einer Ecke im Schlafzimmer, also alles andere als optimal.

Wie ihr seht, man kann sich auch über so einen banalen Raum wie den HWR freuen, wenn man vorher anderes gewöhnt war!
Für den einen mag ein solcher Raum vielleicht Platzverschwendung sein, für uns war jedoch von vornherein klar, dass wir in sinnvoll und gut ausstatten wollen um in den anderen Räumen davon verschont zu bleiben.

So, das war's. Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag verdeutlichen, dass man aus einem kleinen Raum sehr viel rausholen, wenn man diesen nur geschickt plant!


Kommentare:

  1. Hallo Teyla,
    schön ist er geworden Euer Hauswirtschaftsraum. Ja, wenn man weniger Platz zur Verfügung hat, muss man diesen gut planen und das habt Ihr wirklich geschafft.
    Unser Pflaster ist nun fertig - zur Zufriedenheit - na ja, nicht wirklich. Dazu werde ich noch einen Beitrag veröffentlichen, ich bin nur im Moment nicht so oft online. Momentan ist unser größeres "Problem" unsere Haustür - im Eingangsbereich zieht es deutlich. Weiss will sich darum kümmern, ich hoffe noch vor Weihnachten, denn so kann das nicht bleiben. Wir heizen den Hausflur, da ich das überhaupt nicht mag, wenn ich aus einem Zimmer komme und evtl. "nur" zur Toilette möchte und mir dabei kalt ist. Aber im Moment heizen wir ins "Freie".
    Liebe Grüße
    Angelika

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    1. Ja, ich bin echt froh, dass unsere Planung so gut aufgegangen ist.
      Ist ja gar nicht so einfach alles passend hinzubekommen, wäre bei den Oberschränken nämlich fast wegen 1cm gescheitert.

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  2. Wow euer HWR ist ja wirklich super geworden! Toll eingerichtet und perfekt geplant ich bin ganz begeistert! :)

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    1. Danke Nico :)
      Ich bin jedes mal voll happy, wenn ich in den HWR komme. Endlich alles schön ordentlich und viel Platz, nichts steht mehr im Weg, das ist so toll :)

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