Dienstag, 10. Mai 2016

Haustour - Unser Hauptbad (en Suite)

Werbung wegen Markennennung !!!
Alles selbst gekauft und bezahlt !!!
Keine Kooperation !!!


Endlich folgt nun der nächste Teil meiner Haustour.
Leider hatte ich in den letzten Wochen keine Zeit Bilder zu machen, oder es war draußen so bewölkt, dass es im Bad so duster aussah, ohne Sonnenlicht.

Unser ,,großes'' Bad ist quasi ,,en Suite''. Das bedeutet, dass man vom Flur in die Ankleide tritt, welche genau zwischen Bad und Schlafzimmer liegt, sodass man nicht über den Flur laufen muss, um Nachts ins Bad zu gelangen.
Das Bad hat eine Fläche von 10,30m² (bzw. wegen den Schrägen 9,39m²).




Wir haben uns braune Bodenfliesen in Verbindung mit den gleichen cremefarbenen Wandfliesen wie im Gäste-WC ausgesucht, da diese Kombi sehr gut zu den dunkelbraunen IKEA-Möbeln passt.
Ja, auch im Hauptbad haben wir auf IKEA zurückgegriffen, da wir unbedingt ein Waschbecken mit Unterschrank haben wollten, statt eines einfachen wandhängenden Waschbeckens.
Die Preise für Waschbecken mit Unterschrank beim Sanitärausstatter waren sehr unverschämt hoch und von uns gar nicht bezahlbar, da wir ja auch gerne noch passende Schränke dazuhaben wollten.

Wir haben uns nun für die Godmorgon-Serie in dunkelbraun entschieden, in folgender Ausführung:
- 80er Unterschrank mit Odensvik-Waschbecken
- 40er Hochschrank, Tiefe: 30
- 40er Wandschrank, Tiefe: 14

Den beleuchteten Spiegel haben wir allerdings nicht von IKEA, sondern aus der Ausstellung des Sanitärausstatters für die Hälfte des ursprünglichen Preises erwerben können.
Die warmweißen LED's geben ein gemütliches Licht ab, sodass man sich morgens gleich wohl im Bad fühlt.




Die Godmorgen-Möbel sind qualitativ echt super und bieten jede Menge Platz.
Auch das Odensvik-Waschbecken ist vollkommen in Ordnung und kann auch mit ,,fremden'' Wasserhähnen (bei uns von Grohe) kombiniert werden, jedoch lässt sich die Zugstange nicht nutzen, weil der IKEA ein anderes System hat.

Die 80er Schubladen unter dem Waschbecken haben wir mit den beiliegenden Trennstegen unterteilt und zusätzlich noch Schubladeneinsätze aus Kunststoff eingelegt, sodass wir unsere Sachen übersichtlich sortieren können.
In den großen Schubladen ist richtig viel Platz, ich möchte diese nicht mehr missen und finde sie wesentlich praktischer als Unterschränke mit Türen, da man immer alles griffbereit hat.



Auch der Hochschrank ist ein wahres Platzwunder.
Hier haben wir unsere Vorräte wie Duschgel, Shampoo, Bodelotion, WC-Reiniger usw. untergebracht und sogar noch jede Menge Platz frei.


Den Wandschrank, den wir über die Vorwand gehängt haben, sieht zwar auf den 1. Blick klein aus, aber er eignet sich ideal für die Dinge, die wir jeden Morgen benötigen wie Zahnbürste und Zahnpasta, Deo, Gesichtscreme, usw. Alles ist sofort ersichtlich und erreichbar.
Da ich ziemlich klein bin, habe ich natürlich die unteren Fächer und mein Mann die oberen.



Ja, ich weiß, Schrankinhalte sind nicht gerade spannend, aber so ist gut erkenntlich wieviel Platz die Godmorgen-Möbel bieten.

Kombiniert haben wir die Godmorgen-Möbel mit dunkelbraunen Teilen aus der Besta-Serie.
Das Braun ist zwar nicht exakt gleich, aber da die Teile nicht direkt nebeneinander stehen, fällt der Unterschied nicht auf.

Neben dem WC haben wir ein Besta-Regal mit Tür für Handtücher und Toilettenpapier stehen, das passte ganz gut von der Größe.


Außerdem haben wir aus Besta einen Wäschetrenner gebaut, da es keinen zu kaufen gab, der meine Ansprüche erfüllt hat.
Die meisten Wäschetrenner haben nur 3 Fächer, aber ich habe mir unbedingt einen mit 4 Fächern gewünscht, da ich nach hell, dunkel, bunt und Socken/Unterwäsche trenne.
Wir haben daher ein 2-teiliges 120 breites Besta-Regal genommen und die beiden Fächer jeweils noch einmal mittig geteilt, um 4 Fächer zu erhalten. Dazu haben wir dann oben zwei Klappen zum Einwerfen kombiniert und unten eine größere Tür zum Entnehmen der Wäsche.
Diese Variante gefällt mir sehr gut, mein Mann muss nur noch lernen seine Sachen in das richtige Fach zu werfen!
Der Besta-Wäschetrenner steht übrigens an der langen Wand der Dusche, man kommt drauf zu, wenn man das Bad betritt.


Wir haben uns bewusst gegen eine Badewanne entschieden, obwohl diese natürlich im Hauspreis inklusive gewesen wäre, da wir lieber duschen und die Wanne wahrscheinlich nur Staubfänger bzw. Ablage gewesen wäre. Da haben wir lieber eine Gutschrift genommen und Platz für eine große Dusche gewonnen.

Unsere Dusche ist bodentief, gefließt mit Mosaikfliesen, welche aus den Bodenfliesen zugeschnitten wurden.
Weil wir wegen des Putzaufwandes keine Glaswand wollten, sind die Wände unserer Dusche gemauert und damit wir trotzdem nicht im Dunkeln duschen müssen, haben wir zwei Spots in die Decke einbauen lassen.
Insgesamt ist unsere Dusche ca. 220x100cm groß, die lange Wand ist 250cm lang.

Was ich besonders praktisch in unserer großen Dusche finde, ist die gemauerte Sitzbank, auf die man sich wunderbar zum Füße waschen oder Beide rasieren setzen kann.
Viele finden eine solche Sitzbank vielleicht unnötig, wenn man noch jung ist, aber mir gefällt das richtig gut und ich wollte von Anfang an unbedingt eine solche Lösung einplanen.


Als kleines Highlight haben wir uns eine Regendusche von Grohe gegönnt, obwohl diese über den Sanitärbetrieb natürlich sehr teuer war. Aber da wir ja schon keine Badewanne eingebaut haben, wollten wir an der Dusche nicht sparen und ein Thermostat statt Hebelmischer hätten wir so oder so genommen, sodass wir so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen haben.

Die Regendusche ist richtig toll. Das Wasser regnet über den großen, runden Kopf angenehm herunter und bei Bedarf kann man auch umstellen auf eine kleine Handbrause.
Seitdem wir diese tolle, riesige Dusche haben, duschen wir noch tausend mal lieber als in unserer alten Bruchbude mit der klapprigen kleinen Dusche, die immer ausgelaufen ist.



Hier nun die gesamte Dusche, von Richtung Fenster aus fotografiert:


An der kurzen Wand haben wir eine Stange für unsere Handtücher aufgehängt, damit wir diese direkt griffbereit haben und nicht nass durchs Bad hopsen müssen.


Neben der Tür haben wir auch noch einen Handtuch-Heizkörper, der im Hauspreis inkludiert war, aber wenn ich ehrlich bin, hätten wir uns dieses Ding auch sparen können!
Zum Glück haben wir dafür nichts extra bezahlt, dann hätte ich mich echt geärgert, denn aufgrund der niedrigen Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung wird der Handtuchheizer nur lauwarm und ist daher immer ausgeschaltet, da wir den unnütz finden.



Nun sind wir mit der Badtour auch schon fast durch, aber mein persönliches Highlight habe ich noch für den Schluss aufgehoben:
Das Unterputzradio von Busch-Jäger, integriert im Schalterprogramm Reflex-Si!

So ein ähnliches Radio haben ich in mehreren Musterhäusern gesehen und wollte unbedingt auch so eins haben!
Mein Mann war zwar erst nicht so überzeugt, weil der Spaß ja auch nicht gerade günstig ist, aber nun im Nachhinein liebt er das Radio auch.

Mein 1. Handgriff morgens im Bad, ist das Einschalten des Radios, das war schon damals im Mini-Bad im Holzhaus so und hat sich nicht geändert.
Im Holzhaus hatten wir allerdings bloß einen alten Radiowecker auf der Fensterbank stehen, dessen Kabel ständig im Weg hing und dessen Sender sich oft verstellt hatte.

Das Busch-Jäger-Radio ist wie eine Steckdose oder ein Lichtschalter im Rahmen in der Wand integriert und verbraucht quasi zwei Plätze. Oben ist der Lautsprecher, unten das Bedienteil.
Einprogrammieren kann man mehrere Sender, aber wir hören immer den gleichen, sodass diese Funktion für uns eigentlich nicht relevant ist. Schön finde ich aber, dass das Display bei Betrieb beleuchtet ist und den Sendernamen anzeigt.

Die Bedienung ist sehr einfach, da das Radio ja nur wenige Tasten besitzt und keinen für uns unnötigen Schmick-Schnack wie USB-Anschluss, W-Lan oder so hat.
Wir wollen im Bad einfach nur unseren Lieblingssender hören und genau das können wir mit diesem Teil!



Der Vollständigkeit halber, weil es in den anderen Räumen auch so gemacht habe, hier mal ein Vorher-Vergleich aus unserem Holzhaus.
Unser altes Bad war echt total mini und altmodisch. Man konnte sich zu zwei nur schwerlich darin fertigmachen.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht, oder?
Das alte Bad hatte nicht mal Fliesen und das Warmwasser kam über eine alte Gastherme, dessen Gasflasche natürlich meistens pünktlich zu Feiertagen oder Wochenende leer war, wo man keinen Ersatz besorgen konnte.





Das war's nun aber wirklich. Mal schauen, wann ich den nächsten Raum schaffe.....

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