Montag, 27. Juni 2016

Step by step zum Carport: 2. Bretter grundieren

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Alles selbst gekauft und bezahlt !!!
Keine Kooperation !!!


In Teil 1 hatte ich am Donnerstag ja bereits ausführlich über unsere Planungen für das Carport berichtet.
Nun steht der Starttermin fest: Morgen will mein Papa mit dem Carportbau loslegen und ab nächster Woche hat mein Mann dann Urlaub und kann fleißig helfen!

So ein Carportbau ist eine Menge Arbeit, der natürlich Step by step erfolgt.

Zur Vorbereitung habe ich bereits vor einigen Woche damit begonnen die Bretter für die Seitenwände vorzugrundieren, damit wir diese später nur noch streichen müssen, wenn sie montiert sind.

Leider dauert das Vorgrundieren von so vielen Brettern sehr, sehr lange, sodass nicht wirklich ein Erfolgserlebnis aufkommt, da man nach einem ganzen Tag Arbeit vielleicht so an die 40 Bretter von ca. 120 Brettern geschafft hat und der Stapel gefühlt nicht kleiner geworden ist.

Das hier ist einer von zwei Haufen, die ich vorgrundieren muss.
Die Bretter sind immer in 4er-Bündeln verbunden.


Ich bin immer so vorgegangen, dass ich ein 4er-Bündel gelöst habe und die einzelnen 4 Bretter erstmal auf dem kleinen Anhänger abgelegt habe, um sie dann nach und nach zum Streichen auf die Böcke zu legen.


Die Bretter sind 4m lang und somit sehr, sehr unhandlich. Zum Glück haben wir eine große Scheune wo man diese problemlos streichen kann.


Insgesamt habe ich auf unsere 4 extra angeschafften Böcke immer drei 4er Bündel draufbekommen, also konnte ich 12 Bretter am Stück grundieren, bevor ich diese irgendwo in der Scheune zum trocknen aufstellen musste.


Hier mal ein Vergleich zwischen den grundierten und ungrundierten Brettern:



Zum Grundieren habe ich übrigens den Holzschutzgrund von Renovo (Hagebau-Markt) verwendet.
Die Grundierung war recht günstig, bietet Schutz gegen Bläue, ließ sich sehr gut verarbeiten und ist sehr ergiebig.



Obwohl ich die großen Scheunentüren geöffnet hatte, konnte ich es nach einer Zeit nicht mehr drinnen aushalten, die die Grundierung doch ziemlich stark riecht.
Zum Glück war das Wetter am vorletzten Wochenende einigermaßen gut, sodass ich vor der Scheune weiterstreichen konnte, da ließ sich das besser aushalten.

Insgesamt habe ich nun ca. 40 Bretter vorgrundiert und hatte diese in der Scheune zum trocknen aufgestellt.
Da wir allerdings im ,,hohen'' Teil der Scheune nicht mehr viel freie Wandfläche zum Aufstellen hatten und der,,niedrige'' Teil der Scheune nicht hoch genug für die 4m langen Bretter ist, habe ich die restlichen Bretter flach auf den Boden gelegt.

Dumme Entscheidung!
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gab es Gewitter mit Starkregen, und zwar soviel, dass die Scheune leider überflutet wurde und die Bretter welche flach auf dem Boden lagen, natürlich alle nass geworden sind :-(
Mein Papa hat durchnässten Bretter dann alle nochmal abgeschliffen und nun muss ich die leider nochmal grundieren..... und natürlich noch die restlichen Bretter!

Hoffentlich regnet es in den nächsten Wochen nicht nochmal so starkt, das die Scheune wieder unter Wasser steht..... wäre ja echt ärgerlich wenn die Bretter nochmal nass werden würden.

Ich bin mal gespannt wie lange ich für das Grundieren der restlichen Bretter noch brauchen werde.
Ich habe ja leider erst einen sehr kleinen Teil geschafft und bald soll es ja mit dem Carportbau schon losgehen, sodass ich nun so langsam etwas unter Zeitdruck komme.

Morgen werden übrigens die Profilbleche für die Dacheindeckung geliefert.

Nächte Schritte sind dann:
- Grundgerüst aufbauen
- Dach eindecken



Ich werde Schritt für Schritt von den Fortschritten berichten und hier die einzelnen Teile verlinken:

1. Die Planung
2. Bretter grundieren
3. Das Grundgerüst
4. Das Dach
5. Die Wände
6. Streichen
7. Fenster + Türen
8. Elektro + Beleuchtung

Donnerstag, 23. Juni 2016

Step by step zum Carport: 1. Die Planung

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Bald geht es endlich los, fast ein Jahr nach dem Einzug wollen wir endlich unser letztes großes Projekt angehen, nämlich den Bau unseres Carports mit angrenzendem Abstellschuppen.

Das Carport haben wir uns bewusst bis zum Schluss aufgespart, da uns die anderen offenen Posten (Pflaster, Terrasse, Garten, Schuppen für die Terrasse, Zaun) wichtiger waren und daher zuerst erledigt werden sollten.
Ich hatte die ganzen 6 Jahre im alten Haus kein Carport zur Verfügung und da kam es mir auf ein Jahr mehr oder weniger auch nicht an. Gut, im Winter wenn die Scheiben vereist waren, wäre ein Carport praktisch gewesen, aber so schlimm war das nun auch nicht.
Mehr als das Carport vermisse ich in letzter Zeit aber einen Schuppen, da unsere Fahrräder und Gartengeräte bisher immer noch nebenan bei meiner Oma auf der Diele stehen und man immer dort hinlaufen muss, wenn man etwas bestimmtes benötigt. Mein Fahrrad z.B. hole ich dort einmal wöchentlich für die Fahrt mit unserer Damenriege raus und muss es am gleichen Abend auch noch dorthin wieder zurückbringen.
So langsam ist das schon irgendwie nervig, man will ja schließlich seine Sachen auch zuhause haben, statt immer erstmal zum Nachbarn zu gehen.

Nun geht es also bald endlich los, ich bin schon sehr gespannt wie das fertige Carport später aussehen wird.

Ich habe mir überlegt dieses große Projekt mit einer Step-by-Step-Reihe zu zeigen und werde künftig die einzelnen Posts hier verlinken.

Zunächst einmal möchte ich unsere Planungen aber etwas genauer beschreiben.

Entgegen dem Trend bauen wir nur ein Einzelcarport, und zwar aus folgenden Gründen:

Wir haben nur ein eigenes Auto. Das Auto meines Mannes ist ein Firmenwagen, der nicht uns selber gehört, und wer weiß, ob er auf Dauer einen Firmenwagen behalten wird. Wenn er vielleicht irgendwann mal die Firma wechseln sollte, ist ja nicht gesagt, dass er dort auch einen bekommt.
Da wir in einem solchen Falle kein 2. Auto kaufen können und wollen und dann nicht ein unnützes 2. Carport auf dem Grundstück haben wollen, bekommt der Firmenwagen kein Carport, sondern bleibt auf seinem bewährten Platz vor dem Arbeitszimmer stehen.
Wir sind ja schließlich nicht verpflichtet ein Carport für ein Auto, das uns nicht gehört, zur Verfügung zu stellen. Das können Kollegen die in der Stadt wohnen und kein eigenes Grundstück haben ja schließlich auch nicht bieten, warum sollten wir das also tun?

So ein Carport kostet ja auch eine Menge Geld und da muss man schon gut überlegen, ob es einem das wert ist.

Außerdem ist unser Grundstück mit 610m² auch nicht so sehr groß und wir haben schlicht und einfach nur den Platz für entweder einen Schuppen oder den 2. Carportplatz.
Wir haben uns dann für den Schuppen entschieden, denn Fahrräder und Gartengeräte können im Gegensatz zum Auto ja schlecht bei Wind und Wetter ganzjährig draußen stehen.

Insgesamt wird unser Carport die Maße von 6,5(b) x 6(t)m haben.
Davon wird unser ,,Autoraum'' ca. 4m breit sein und die restlichen 2,5m wird der Schuppenbereich.

Den Schuppen wollen wir mittig teilen, sodass ein separater Raum für die Fahrräder entsteht, mit Tür Richtung Hof, und ein Abstellraum für Gartengeräte mit seitlicher Tür.
Das haben mein Papa und ich uns so überlegt, damit man nicht immer erst andere Sachen beiseite räumen muss um an die Fahrräder zu kommen und außerdem haben wir so eine Wand als Stellfläche im Abstellschuppen mehr, wo dann ein Regal dran kann.
In unserem alten Schuppen im Holzhaus (auch da hatten wir einen zweigeteilten, ein Teil für Feuerholz und Gartengeräte, und einen Teil für Fahrräder, Mülltonne und sonstiges) und leider wurde mein Fahrrad dort während dieser Zeit sehr in Mitleidenschaft gezogen, weil ständig irgendwer mit der Mülltonne gegen mein Fahrrad gestoßen ist. Dies soll in Zukunft durch den separaten Fahrradschuppen vermieden werden.

Die Einfahrt in den Autoteil wird erstmal vorne offen bleiben.
Mal gucken wie sich das so bewährt. Ggf. können wir sonst später ja immer noch ein Tor einbauen, erstmal probieren wir es aber  ohne.

Ich habe mal eine kleine Skizze angefertigt, damit man sich die Aufteilung besser vorstellen kann.
So richtig gut bin ich in sowas allerdings nicht, ich hoffe man erkennt trotzdem was es darstellen soll.
Die grauen Bereiche sollen die Pflasterung zeigen, die gestrichelten Linien unser Haus.


Ich hab auch noch ein älteres Foto der Carportfläche ausgegraben, wo ich die Umrisse rot gekennzeichnet haben:



Vor einigen Wochen hatte ich ja bereits darüber berichtet, dass wir bei meinem Schwager jede Menge Holz bestellt haben: klick
Seitdem liegt das Holz vor der Scheune und wartet auf die Weiterverarbeitung.

Streichen wollen wir das Carport später mit OSMO Landhausfarbe in Steingrau, sodass es farblich genau wie unsere Terrassenwände und der kleine Schuppen auf der Terrasse aussieht: klick
Die OSMO-Landhausfarbe ist zwar eher teuer, aber sie ist auch einfach eine sehr, sehr gute Farbe und auf jeden Fall ihr Geld wert und lässt sich sehr gut streichen.
Wir haben nun erstmal 4 Eimer a' 2,5 Liter gekauft (wovon ca. 1/3 Eimer bereits für den Terrassenschuppen verbraucht wurde) und hoffen, dass wir damit annähernd für 2 Anstriche hinkommen.

Um etwas Geld zu sparen, nehmen wir im inneren Schuppenbereich nur eine günstige Holzlasur von Aldi. Meist hat man ja eh die Tür zu, sodass die teure Landhausfarbe hier verschwendetes Geld wäre.
Außerdem streichen wir innen wohl auch nur einmal, da das Holz hier ja keiner Witterung ausgesetzt wird.

Was benötigen wir sonst noch so für das Carport:
- 3 Nebeneingangstüren, Kunststoff-weiß aus dem Baumarkt
- 1 Kippfenster, Kunststoff-weiß aus dem Baumarkt
- 3 alte Stallfenster, abgeschliffen und neu weiß-gestrichen
- Weckmann-Profilblech für die Dacheindeckung  in anthrazit-grau
- Jede Menge Schrauben
- Regenrinnen
- Holzgrundierung
- ...

Unser Elektriker hat damals extra schon ein Kabel nach draußen verlegt, mit extra Sicherung, damit das Carport später auch Strom bekommt.
Bei Aldi haben wir vor einigen Monaten jede Menge Steckdosen und Schalter eingekauft, die dann ins Carport sollen.

Die Elektroplanung für das Carport soll auf jeden Fall komfortabel werden, damit man sich später nicht über fehlende Steckdosen ärgern muss.
Natürlich bekommt jeder der beiden Schuppen und auch der Autoraum eine Lampe. Die Lampe im Autoraum soll zusätzlich noch einen Umschalter für Bewegungsmelder (Licht geht beim reinfahren an) und Dauerlicht (z.B. wenn man mal eine Party im Carport feiert) bekommen.

Das ist nun also die Planung für unser ,,Projekt Carport'', welches in den nächsten Tagen starten soll und dann hoffentlich während unseres Urlaubs im Juli gut voranschreitet!
Hoffentlich spielt das Wetter mit...


Ich werde Schritt für Schritt von den Fortschritten berichten und hier die einzelnen Teile verlinken:

1. Die Planung
2. Bretter grundieren
3. Das Grundgerüst
4. Das Dach
5. Die Wände
6. Streichen
7. Fenster + Türen
8. Elektro + Beleuchtung




Dienstag, 7. Juni 2016

Unsere schicke Markise ist da

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Bereits Ende April hatten wir unsere Markisen (eine für uns und eine für meine Eltern) bestellt, da eine Lieferzeit von 10-15 Werktagen angegeben war und wir diese ja noch rechtzeitig zum Sommerbeginn haben wollten.
Gut, 10-15 Werktage ließen sich leider nicht ganz einhalten, da ja Himmelfahrt und Pfingsten dazwischen waren und somit 2 Werktage fehlten, aber nach 19 Werktagen wurden die beiden Markisen dann endlich geliefert.

Viele mögen jetzt vielleicht sagen, dass eine Markise doch altmodisch ist, weil heute fast jeder ein Sonnensegel im Garten hat oder einen riesigen Ampelschirm, wir haben uns aber dennoch lieber für eine Markise entschieden, und zwar aus folgenden Gründen:

- Die Markise kann im Winter hängen bleiben, braucht also keinen Lagerplatz
- Kann man schnell reindrehen, wenn es windig wird oder Regen aufzieht
- Ist auch für mich als Frau leicht allein zu bedienen
- Hat eine lange Lebensdauer

Sowohl wir, wie auch meine Eltern, wollten unbedingt eine Vollkassetten-Markise, weil sie früher schon mal eine ohne Kassette hatten und die Vögel immer das aufgerollte Tuch vollgesch... haben bzw. dahinter nisten wollten.
Das kann uns mit einer Kassetten-Markise zum Glück nicht mehr passieren, denn das aufgerollte Tuch wird bei Nichtgebrauch vollständig von der Kassette umschlossen und ist so geschützt vor Vögeln, aber auch vor Regen.

Markisen-Anbieter gibt es wie Sand am Meer und wir waren lange am überlegen, wo wir die Markisen kaufen sollen.
Am Ende haben wir uns für die Internet-Bestellung entschieden, da wir keine Unsummen ausgeben wollten, aber natürlich das Bestmögliche für unser Geld (wir haben unsere Steuer-Rückerstattung dafür verwendet) bekommen wollten.
Zuerst hatten wir einen relativ günstigen Anbieter im Visier, aber aufgrund vieler negativer Erfahrungsberichte im Internet haben wir wieder davon Abstand genommen, da wir ja schließlich jahrelang Freude an unseren neuen Markisen haben wollten und dann lieber ein paar Euro mehr ausgeben, statt uns hinterher zu ärgern, dass wir hier im falschen Ende gespart haben und dafür dann mit der mangelnden Qualität leben müssen.

Letztlich haben wir uns dann für den Webshop von Rollo Rieper entschieden, da dieser über eine gute Auswahl, gute Preise und einen guten Ruf verfügt.
Der Stammsitz von Rollo Rieper ist bei uns in der Nähe, in Bremen, und er hat da vor Ort auch mehrere Ladengeschäfte, aber dort sind die gleichen Markisen natürlich wesentlich teurer als im Webshop, da man die Beratung natürlich auch mitbezahlen muss.
Die Markisen von Rollo Rieper kommen übrigens nicht aus Asien oder Osteuropa wie man vielleicht mittlerweile meist vermutet, sondern werden hier in Norddeutschland, in Glinde nahe Hamburg, produziert!

Die Auswahl im Webshop von Rollo Rieper ist einfach riesig, von Markisen über Plisees bis hin zu Markisen gibt es alles was das Herz begeht.
Wir haben 2 Vollkassetten-Markisen ,,Romana'' entschieden, die günstigste Vollkassetten-Markise, die aber trotzdem robust und widerstandsfähig sein soll. Die teureren Markisen sehen vom Gehäuse her lediglich etwas stylischer aus, aber das ist uns den Aufpreis nicht wert gewesen, da wir, wie ihr mittlerweile wissen solltet, eher auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, als auf Optik setzen.

Nun hatten wir die Qual der Wahl, denn man kann die Markisen nach persönlichem Geschmack individuell konfigurieren und hat hier eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten.
Für beide Markisen (unsere und die meiner Eltern) haben wir weiße Gehäuse gewählt, farblich passend zu den Fenstern. Außerdem haben wir jeweils den Kurbelantrieb genommen, da wir eh keinen Stromanschluss für die Markise gelegt haben und es auch nicht so schlimm finden, die Markise von Hand auszurollen.
Beide Markisen sind jeweils 500cm breit und können bis zu 300cm ausgerollt werden. Damit deckt die Markise genau unsere beiden Wohnzimmer-Terrassentüren ab.

Nun kommen wir aber zur schwersten Wahl, nämlich die des Tuches.....
Puhh.... Rollo Rieper hat nämlich über 200 verschiedene Stoffe zur Auswahl, von uni über gestreift bis zu gemustert, da fühlt man sich erstmal richtig erschlagen.
Wir haben dann mehrere Stoffe als Muster bestellt und uns dann anhand dieser Muster entschieden:

Trevise (wir)


Jackson (meine Eltern)


 Nun hieß es also einen Monat warten, bis der Spediteur die beiden Markisen endlich geliefert hat.
Zum Glück war mein Papa zuhause, denn allein hätte der Fahrer die Markisen gar nicht abladen können, denn eine wiegt 70kg!

Unter der Woche hatte mein Papa schon mal Vorbereitungen getroffen und die Halterungen montiert, sodass am Samstagmorgen mein Bruder mit tragen helfen konnte, also mein Mann und mein Papa die Markisen aufhängen wollten. Zu zweit wäre dann nämlich wohl gescheitert, da die Dinger ja doch ziemlich wuchtig sind.

Da meine Eltern am Sonntag für zwei Wochen in den Urlaub gefahren sind, wurde unsere Markise zuerst montiert, leider haben sie es vorher nicht mehr geschafft diese gerade auszurichten, aber man kann sie trotzdem schon nutzen. Die Feinabstimmung kommt dann halt später, ist ja auch nicht so schlimm.

Am Sonntag war es wieder fast 30°C heiß und mein Mann und ich waren echt sehr froh, dass die Markise nun endlich hing, da man es ansonsten auf der Terrasse in der Sonne nicht ausgehalten hätte und unser alter mini Sonnenschirm hätte da auch nichts gebracht.
So haben wir aber den ganzen Nachmittag auf der Terrasse verbracht und den Schatte unter unserer neuen, tollen Markise genossen.





Uns gefällt sie echt gut, sowohl optisch als auch qualitativ. 
Es war gar nicht so einfach zu unserem bunten Klinker einen passenden Stoff zu finden, aber ich denke wir haben da eine gute Lösung gefunden, die uns noch dazu sehr gut gefällt und auch nicht so altbacken aussieht wie manch andere Markisenstoffe, aber auch nicht langweilig.

Auch das Kurbeln ist gar nicht so schlimm, die Mechanik ist schon leichtgängig, sodass auch ich problemlos die Markise rein- und rausdrehen kann. 
Die Kurbel kann auch einfach abgenommen werden, wir wollen diese bei Nichtgebrauch in unserem kleinen Terrassenschuppen verstauen, damit sie bei Sturm nicht gegen die Fenster oder den Klinker schlägt.

Sobald die Markise richtig gerade ausgerichtet ist und die seitlichen Abdeckungen drauf sind, werde ich nochmal weitere Bilder einstellen, auch vom geschlossenen Zustand.

Mittwoch, 1. Juni 2016

Ein kleiner Schuppen für die Terrasse

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In den letzten Posts hatte ich ja bereits erwähnt, dass wir einen kleinen Schuppen für Gartenstühle, Grill und Co. auf der Terrasse bauen.
Nun ist dieser Schuppen endlich fertig und ich möchte ein bisschen darüber berichten:

Ursprünglich wollten wir nur einen einfachen Unterstand für unsere rostanfälligen Gartenstühle errichten, da wir diese nicht nach jedem Benutzen in die Scheune bzw. später den Abstellraum am Carport auf der anderen Seite des Hauses zurückschleppen möchten.
Aus dem einfachen Unterstand wurde dann mit der Zeit doch ein robuster, geschlossener Schuppen, der außer den Gartenstühlen auch noch unserem Grill, einen kleinen Tisch und der Gartenliege Platz bietet und mit einen Stromanschluss für ein Radio ausgestattet werden sollte.

Da mein Mann und ich handwerklich leider nicht so begabt sind, bzw. ich mir zwar immer alles gut vorstellen kann, aber leider nicht umsetzen, habe ich das Projekt mit meinem Papa geplant und viel Wert auf eine langlebige Ausführung gelegt. So haben wir zwar einmal die Arbeit und die Kosten, aber danach viele Jahre unsere Ruhe, nur streichen muss man die Hütte ab und zu.

Vor einigen Wochen haben wir bei Toom Douglasien-Bretter und OSB-Platten für die Seiten, Türen und das Dach, sowie Bitums-Schindeln für die Dacheindeckung gekauft.
Die Bretter haben wir mit einer Holzgrundierung vorgestrichen und anschließend mit OSMO Landhausfarbe in Steingrau gestrichen, damit sie farblich zu unseren Sichtschutzwänden auf der Terrasse passen, da der Schuppen direkt daran anschließt.





Mein Papa und mein Mann haben dann das Grundgerüst aus Konstruktionsholz aufgebaut, dass noch in der Scheune vorhanden war, sodass wir nichts dazukaufen mussten.



In der Scheune wurden dann die Teile schon mal zusammengeschraubt, allerdings noch ohne das Dach und die Türen.



Nun musste das Konstrukt noch rüber auf unsere Terrasse kommen, war aber schon sehr schwer und unhandlich.
Wie gut, dass mein Papa clever ist und die passenden Maschinen zur Verfügung stehen.
Kurzerhand wurde der Schuppen vor die Scheune getragen und dort am Frontlader des Treckers befestigt und hochgezogen.




Vom Transport habe ich ein kleines Video gemacht:




Die Hütte wurde dann bis auf unseren Hof gefahren und auf der Fläche für's Carport abgeladen.
Das restliche Stück mussten wir zu viert so tragen, weil der Trecker natürlich nicht bis in den Garten fahren konnte.


Als nächsten Schritt habe ich den Schuppen von innen 1x gestrichen, allerdings nicht mit der teuren Landhausfarbe, sondern einer günstigen 2in1-Lasur aus dem Baumarkt.
Es kommen ja eh noch Türen davor, sodass man das Innere kaum zu Gesicht bekommt, innen geht es uns also nicht um Optik, sondern lediglich darum einen Grundschutz für das Holz zu haben. Da kann man also ruhig günstigere Farbe nehmen.


Abends war dann noch mein Schwiegervater mit seinem großen Schäferhund zu Besuch und dieser hat sich gefreut, dass wir extra für ihn eine tolle Hundehütte aufgebaut hatten und dann auch noch so nett waren diese mit weichem Vlies auszulegen. Er fand die Hütte so bequem, dass er kaum wieder raus wollte ;)

Am Montag ging es dann weiter, mein Papa hat die Schienen für die Schiebetüren angeschraubt.
Gemeinsam haben wir abends dann die Platte für das Dach rübergetragen und befestigt, sowie schon mal probehalber die Türen eingesetzt und die Stühle reingestellt.




Als nächstes kam dann eine Lage einfache Dachpappe auf die OSB-Platte und das Holz hat seinen 2. Anstrich mit der OSMO Landhausfarbe bekommen:



Über die Dachpappe kam dann noch eine Lage schwarzer Bitums-Schindeln, da das optisch natürlich ansprechender aussieht als die einfache Dachpappe.




Am letzten Samstag wurde der Schuppen dann an seine endgültige Position gerückt und am Pflaster befestigt.
Die Übergänge zwischen Dachpappe und OSB-Platte wurden noch mit einer Leiste verdeckt.




Innen haben wir dann noch eine Doppelsteckdose installiert, an der wir später ein Radio anschließen wollen.
Zurzeit ist aber noch ,,kein Saft'' auf der Steckdose, da diese über unser Carport versorgt wird, welches ja bekanntlich noch nicht gebaut wurde.



Wieder ein großer Punkt auf unserer to-do-Liste erledigt... juhu... ich bin echt total zufrieden mit dem Schuppen und vor allem froh, dass unsere Gartenstühle nun gut geschützt vor Regen stehen und somit keine Gefahr von Rost mehr besteht.