Donnerstag, 23. Juni 2016

Step by step zum Carport: 1. Die Planung

Werbung wegen Markennennung !!!
Alles selbst gekauft und bezahlt !!!
Keine Kooperation !!!


Bald geht es endlich los, fast ein Jahr nach dem Einzug wollen wir endlich unser letztes großes Projekt angehen, nämlich den Bau unseres Carports mit angrenzendem Abstellschuppen.

Das Carport haben wir uns bewusst bis zum Schluss aufgespart, da uns die anderen offenen Posten (Pflaster, Terrasse, Garten, Schuppen für die Terrasse, Zaun) wichtiger waren und daher zuerst erledigt werden sollten.
Ich hatte die ganzen 6 Jahre im alten Haus kein Carport zur Verfügung und da kam es mir auf ein Jahr mehr oder weniger auch nicht an. Gut, im Winter wenn die Scheiben vereist waren, wäre ein Carport praktisch gewesen, aber so schlimm war das nun auch nicht.
Mehr als das Carport vermisse ich in letzter Zeit aber einen Schuppen, da unsere Fahrräder und Gartengeräte bisher immer noch nebenan bei meiner Oma auf der Diele stehen und man immer dort hinlaufen muss, wenn man etwas bestimmtes benötigt. Mein Fahrrad z.B. hole ich dort einmal wöchentlich für die Fahrt mit unserer Damenriege raus und muss es am gleichen Abend auch noch dorthin wieder zurückbringen.
So langsam ist das schon irgendwie nervig, man will ja schließlich seine Sachen auch zuhause haben, statt immer erstmal zum Nachbarn zu gehen.

Nun geht es also bald endlich los, ich bin schon sehr gespannt wie das fertige Carport später aussehen wird.

Ich habe mir überlegt dieses große Projekt mit einer Step-by-Step-Reihe zu zeigen und werde künftig die einzelnen Posts hier verlinken.

Zunächst einmal möchte ich unsere Planungen aber etwas genauer beschreiben.

Entgegen dem Trend bauen wir nur ein Einzelcarport, und zwar aus folgenden Gründen:

Wir haben nur ein eigenes Auto. Das Auto meines Mannes ist ein Firmenwagen, der nicht uns selber gehört, und wer weiß, ob er auf Dauer einen Firmenwagen behalten wird. Wenn er vielleicht irgendwann mal die Firma wechseln sollte, ist ja nicht gesagt, dass er dort auch einen bekommt.
Da wir in einem solchen Falle kein 2. Auto kaufen können und wollen und dann nicht ein unnützes 2. Carport auf dem Grundstück haben wollen, bekommt der Firmenwagen kein Carport, sondern bleibt auf seinem bewährten Platz vor dem Arbeitszimmer stehen.
Wir sind ja schließlich nicht verpflichtet ein Carport für ein Auto, das uns nicht gehört, zur Verfügung zu stellen. Das können Kollegen die in der Stadt wohnen und kein eigenes Grundstück haben ja schließlich auch nicht bieten, warum sollten wir das also tun?

So ein Carport kostet ja auch eine Menge Geld und da muss man schon gut überlegen, ob es einem das wert ist.

Außerdem ist unser Grundstück mit 610m² auch nicht so sehr groß und wir haben schlicht und einfach nur den Platz für entweder einen Schuppen oder den 2. Carportplatz.
Wir haben uns dann für den Schuppen entschieden, denn Fahrräder und Gartengeräte können im Gegensatz zum Auto ja schlecht bei Wind und Wetter ganzjährig draußen stehen.

Insgesamt wird unser Carport die Maße von 6,5(b) x 6(t)m haben.
Davon wird unser ,,Autoraum'' ca. 4m breit sein und die restlichen 2,5m wird der Schuppenbereich.

Den Schuppen wollen wir mittig teilen, sodass ein separater Raum für die Fahrräder entsteht, mit Tür Richtung Hof, und ein Abstellraum für Gartengeräte mit seitlicher Tür.
Das haben mein Papa und ich uns so überlegt, damit man nicht immer erst andere Sachen beiseite räumen muss um an die Fahrräder zu kommen und außerdem haben wir so eine Wand als Stellfläche im Abstellschuppen mehr, wo dann ein Regal dran kann.
In unserem alten Schuppen im Holzhaus (auch da hatten wir einen zweigeteilten, ein Teil für Feuerholz und Gartengeräte, und einen Teil für Fahrräder, Mülltonne und sonstiges) und leider wurde mein Fahrrad dort während dieser Zeit sehr in Mitleidenschaft gezogen, weil ständig irgendwer mit der Mülltonne gegen mein Fahrrad gestoßen ist. Dies soll in Zukunft durch den separaten Fahrradschuppen vermieden werden.

Die Einfahrt in den Autoteil wird erstmal vorne offen bleiben.
Mal gucken wie sich das so bewährt. Ggf. können wir sonst später ja immer noch ein Tor einbauen, erstmal probieren wir es aber  ohne.

Ich habe mal eine kleine Skizze angefertigt, damit man sich die Aufteilung besser vorstellen kann.
So richtig gut bin ich in sowas allerdings nicht, ich hoffe man erkennt trotzdem was es darstellen soll.
Die grauen Bereiche sollen die Pflasterung zeigen, die gestrichelten Linien unser Haus.


Ich hab auch noch ein älteres Foto der Carportfläche ausgegraben, wo ich die Umrisse rot gekennzeichnet haben:



Vor einigen Wochen hatte ich ja bereits darüber berichtet, dass wir bei meinem Schwager jede Menge Holz bestellt haben: klick
Seitdem liegt das Holz vor der Scheune und wartet auf die Weiterverarbeitung.

Streichen wollen wir das Carport später mit OSMO Landhausfarbe in Steingrau, sodass es farblich genau wie unsere Terrassenwände und der kleine Schuppen auf der Terrasse aussieht: klick
Die OSMO-Landhausfarbe ist zwar eher teuer, aber sie ist auch einfach eine sehr, sehr gute Farbe und auf jeden Fall ihr Geld wert und lässt sich sehr gut streichen.
Wir haben nun erstmal 4 Eimer a' 2,5 Liter gekauft (wovon ca. 1/3 Eimer bereits für den Terrassenschuppen verbraucht wurde) und hoffen, dass wir damit annähernd für 2 Anstriche hinkommen.

Um etwas Geld zu sparen, nehmen wir im inneren Schuppenbereich nur eine günstige Holzlasur von Aldi. Meist hat man ja eh die Tür zu, sodass die teure Landhausfarbe hier verschwendetes Geld wäre.
Außerdem streichen wir innen wohl auch nur einmal, da das Holz hier ja keiner Witterung ausgesetzt wird.

Was benötigen wir sonst noch so für das Carport:
- 3 Nebeneingangstüren, Kunststoff-weiß aus dem Baumarkt
- 1 Kippfenster, Kunststoff-weiß aus dem Baumarkt
- 3 alte Stallfenster, abgeschliffen und neu weiß-gestrichen
- Weckmann-Profilblech für die Dacheindeckung  in anthrazit-grau
- Jede Menge Schrauben
- Regenrinnen
- Holzgrundierung
- ...

Unser Elektriker hat damals extra schon ein Kabel nach draußen verlegt, mit extra Sicherung, damit das Carport später auch Strom bekommt.
Bei Aldi haben wir vor einigen Monaten jede Menge Steckdosen und Schalter eingekauft, die dann ins Carport sollen.

Die Elektroplanung für das Carport soll auf jeden Fall komfortabel werden, damit man sich später nicht über fehlende Steckdosen ärgern muss.
Natürlich bekommt jeder der beiden Schuppen und auch der Autoraum eine Lampe. Die Lampe im Autoraum soll zusätzlich noch einen Umschalter für Bewegungsmelder (Licht geht beim reinfahren an) und Dauerlicht (z.B. wenn man mal eine Party im Carport feiert) bekommen.

Das ist nun also die Planung für unser ,,Projekt Carport'', welches in den nächsten Tagen starten soll und dann hoffentlich während unseres Urlaubs im Juli gut voranschreitet!
Hoffentlich spielt das Wetter mit...


Ich werde Schritt für Schritt von den Fortschritten berichten und hier die einzelnen Teile verlinken:

1. Die Planung
2. Bretter grundieren
3. Das Grundgerüst
4. Das Dach
5. Die Wände
6. Streichen
7. Fenster + Türen
8. Elektro + Beleuchtung




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