Freitag, 5. August 2016

Das erste Jahr im Traumhaus

Nun ist es schon ein ganzes Jahr her, dass wir unser klappriges Holzhaus gegen das langersehnte Traumhaus getauscht haben.
Am 05.08. vor einem Jahr haben wir die 1. Nacht im eigenen Haus geschlafen, damals noch auf unseren Matratzen im Wohnzimmer, weil im Schlafzimmer noch kein Teppich drin war und deshalb noch keine Möbel dort aufgebaut werden konnten. 10 Tage später, am 15.08. sind wir dann endgültig mit Sack und Pack, bzw. allen unseren Möbeln, eingezogen und seitdem sehr glücklich im neuen Heim.

Falls ihr nochmal nachlesen wollt, im vergangenen Jahr habe ich bereits zwei ,,Julibläumsberichte geschrieben:
Schon 3 Monate im Traumhaus
Schon ein halbes Jahr im Traumhaus

Hier nun mein Bericht über unser 1. Jahr im Traumhaus.
Der Bericht wird vielleicht ein bisschen chaotisch, weil ich einfach alles aufschreiben werde, was mir gerade so in den Sinn kommt.

Kaum zu glauben, dass wir nun schon ein Jahr in diesem schönen Haus leben dürfen; aber andererseits ist es schon so weit weg, dass wir vorher 6 Jahre lang in einer Bruchbude gewohnt haben.
Vielleicht geht die Zeit auch einfach so schnell rum, weil wir immer noch quasi jedes Wochenende am Haus arbeiten, wenn es zum Glück oft auch nur noch Kleinigkeiten sind und ein Ende langsam absehbar ist.

So sah es rund ums Haus noch vor einem Jahr aus, trostlos und wüstenartig mit jeder Menge Dreck, den man ständig mit ins Haus geschleppt hat:





Kein Vergleich zu heute, wo alles schön grün ist und blüht:






In dem einen Jahr haben wir bereits eine Menge geschafft und die größten Punkte auf unserer to-do-Liste abgehakt:
- HWR einrichten
- Pflaster
- Terrasse
- Hecke pflanzen
- Garten anlegen
- Feldstein-Mauer entlang der Straße
- Carport bauen (noch nicht ganz fertig)

Und was fehlt uns noch:
- Kleines Bad einrichten (Duschkabine, Möbel)
- Fenster rundherum mit Silikon versiegeln
- Mehr Sträucher pflanzen, damit der Garten zuwächst
- Abstell- und Fahrradschuppen einrichten (Regale, Fahrradhalter)
- Evtl. nächstes Jahr einen Mähroboter installieren


Es ist immer noch ein unbeschreiblich tolles Gefühl in einem so schönen Haus leben zu dürfen. Im Vergleich zu vorher ist es einfach eine Steigerung von 1000% und wir wissen daher umso mehr zu schätzen, wie schön wir es jetzt haben.

Der letzte Winter ging für uns gefühlt wesentlich schneller rum, wahrscheinlich weil wir es nun immer schön warm hatten und nicht jeden Abend dafür sogen mussten Feuerholz ins Haus zu schleppen und mühsam den Ofen anzuheizen. Unsere Wärmepumpe ist für uns der größte Luxus überhaupt, weil wir vorher keine Heizung besessen haben.

Außer der modernen Heizung bietet uns das neue Haus aber noch soviele andere Vorzüge gegenüber unserem vorherigen Holzhaus:

Endlich genug Platz... im alten Haus herrschte überall Chaos, weil immer irgendwas im Weg stand was keinen richtigen Platz hatte. Die Schränke quollen alle über, sodass man oft den halben Schrank ausräumen musste, um an ein bestimmtes Teil zu gelangen.
Nun haben wir endlich genug Platz für alles und ich denke, wir haben gut geplant, bisher hat sich alles als praktisch erwiesen:

Besonders toll ist es eine separate Ankleide zu haben, statt einen sperrigen Schrank im Schlafzimmer.
Unser Schlafzimmer ist nur klein, aber gerade das finde ich so gemütlich daran. Klein, aber nicht beengt, genau richtig zum Schlafen.
Unsere Ankleide ist zwar auch nur klein, aber sie bietet Platz für zwei riesige Kleiderschränke, in denen wir unsere Kleidung endlich optimal unterbringen können und außerdem noch viel Platz für Jacken, Taschen, Stiefel und andere Dinge haben.
Ich bin froh, dass wir uns für diese Lösung entschieden haben...

Und richtig, richtig glücklich bin ich auch über meinen Hauswirtschaftsraum, der nach wie vor einer meiner Lieblingsräume ist, auch wenn das wahrscheinlich niemand so richtig nachvollziehen kann.
Im alten Haus hatten wir einen solchen Raum einfach nicht und er hat mir sehr gefehlt. Ich habe mir daher im Vorwege sehr viele Gedanken über die optimale Raumaufteilung gemacht, um den begrenzten Platz (ca. 8m²) perfekt ausnutzen zu können.
Nun steht unsere Waschmaschine endlich nicht mehr in einem der Wohnräume (vorher Küche) und stört uns im Alltag nicht mehr mit ihren lauten Geräuschen. Auch für die ganzen Waschmittel und Wäschekörbe ist endlich ausreichend Platz vorhanden.
Was ich vor allem auch an meinem HWR liebe, sind die Wäscheleinen, die ich quer durch den Raum gespannt habe. Wir hatten ja nie einen Trockner und waren daher im Winter, wenn man draußen keine Wäsche aufhängen konnte, immer darauf angewiesen Bettwäsche in den Wäschetrockner meiner Schwiegermutter zu stecken, da in unserem kleinen Haus kein Platz für mehrere Wäscheständer zum Bettwäsche trocknen war.
Im neuen Haus haben wir immer noch keinen Wäschetrockner, wollen wir auch nicht, da wir ihn auch in Zukunft nur für Bettwäsche nutzen würden, daher waren die Wäscheleinen unverzichtbar für mich, um nicht weiterhin im Winter meine Bettwäsche beim Nachbarn (nun meiner Mutter) stecken zu müssen.
Und auch sonst nutzen wir die Wäscheleinen sehr viel, im Winter oder auch bei Regenwetter im Sommer, da man dort wunderbar Pullover und T-Shirts oder auch Handtücher aufhängen kann. Dank der Lüftungsanlage trocknen die Sachen auch viel schneller als früher im alten Haus.



Wo wir gerade beim Thema Platz waren, den hab ich nun endlich auch in Form eines eigenen Arbeitszimmers, das nur für mich ist:
Ich glaube, ich hatte es im Rahmen der Haustour bereits geschrieben, dass eigentlich geplant war das kleine Arbeitszimmer im EG gemeinsam zu nutzen.
Im alten Haus hatten wir auch ein gemeinsames Arbeitszimmer, was aber hauptsächlich von meinem Mann benutzt wurde, da es sehr eng und vollgestellt war. Mein Schreibtisch stand zwar auch mit in dem Raum, aber dran gesessen habe ich eigentlich nie, da er immer als Abstellplatz herhalten musste und auch direkt im Durchgangsbereich stand.
Kurz vor Umzug haben wir dann entschieden, dass ich das kleine Arbeitszimmer für mich allein bekomme und mein Mann eines der beiden großen Zimmer im OG (grünes Zimmer), da es ja schade wäre wenn das tolle große Zimmer ungenutzt bleibt, während wir uns zu zwei wieder ein kleines Zimmer teilen.
Zwar brauche ich eigentlich kein häusliches Arbeitszimmer, aber hier steht nun mein kleiner Schreibtisch mit Dockingstation für meinen Laptop und mein externer Monitor. Seitdem nutze ich diese Gelegenheit auch öfter, weil es mitunter doch recht praktisch ist am größeren Monitor mit externer Maus und Tastatur zu arbeiten, statt mit dem Laptop auf dem Sofa zu sitzen.
Außerdem sind in meinem Arbeitszimmer all meine persönlichen Sachen wie Bastel- und Nähutensilien, Kochbücher, Fotos, Erinnerungen und so weiter untergebracht, sodass ich nun leichter dran komme.
Auch für meinen Mann ist es natürlich sehr angenehm in seinem grünen Zimmer, da dort endlich ausreichend Platz für seinen Schreibtisch ist und er sich rundherum gut bewegen kann und nicht so eingefercht wie im alten Arbeitszimmer sitzt. Einen Tag in der Woche macht er ja auch von hier aus Homeoffice, sodass ein schöner Arbeitsplatz schon wichtig ist. Außerdem ist er Gamer und freut sich, wenn er endlich mal seinen leistungsstarken Desktop-PC nutzen, statt immer nur den Laptop im Hotel, der sich zum Spielen natürlich nur halb so gut eignet.

Nach wie vor bin ich auch immer noch ein großer Fan unserer geschlossenen Betontreppe mit Abstellraum.
Die meisten Häuser heutzutage haben ja eine offene Holztreppe, weil das natürlich optisch schicker und moderner wirkt. Wir waren aber schon immer jemand, der zuerst die praktische Seite und dann erst die Optik betrachtet. von daher war es für uns eine schnell getroffene Entscheidung gegen eine schicke offene Treppe.
Der Abstellraum bietet einfach so viel zusätzlichen Platz, den wir durch eine offene Treppe verschenkt hätten. Wer will schon 4 Wasserkisten + Colakiste + Bierkiste immer im Blickfeld haben? Bei uns sind diese und noch viele andere Vorräte im Abstellraum versteckt und stören dadurch im Alltag auch nicht weiter.
Wir trinken fast nur Mineralwasser, und das auch sehr viel, von daher haben wir immer 4 Wasserkisten mit Glasflaschen bei uns stehen, da wir kein Freund von Einweg-Plastikflaschen sind. Der Abstellraum ist für uns also unerlässlich, da es für uns ein No-Go gewesen wäre die Kisten offen im Flurbereich stehen zu haben und uns der Platz im Hauswirtschaftsraum dafür zu schade war.
Ein weiterer Vorteil der Betontreppe ist für mich der Teppichbelag, der sich in meinen Augen auch absolut bewährt hat, auch wenn viele Teppich auf der Treppe blöd finden, weil er ja angeblich so schlecht sauber zu halten ist. Wir ziehen unsere Schuhe immer unten aus, gehen also nur auf Socken die Treppe hoch. Dreck kommt bei uns nicht nach oben und Krümel und Staub fallen meiner Meinung nach auf Teppich viel weniger auf als auf Holz. Den Teppich kann man schnell und einfach absaugen (ich mag Staubsaugen viel lieber als Wischen!) und weniger rutschig und somit ungefährlicher ist er auf der Treppe auch.



Die Raumaufteilung ist nach wie vor perfekt für uns und wir haben eigentlich nichts zu kritisieren.
Gut, die Küche könnte minimal größer sein um etwas mehr Arbeitsfläche zu haben, aber wir sind eh nicht so die aufwendigen Kochprofis, bei uns gibt es eher einfach Gerichte, da reicht die Küchengröße auch so aus. Hauptsache unser kleiner Esstisch passt rein, das war es, worauf es uns ankam! Mit dem Rest kann man sich arrangieren, man muss ja nicht immer tausend Geräte dauerhaft auf der Arbeitsplatte rumstehen haben.
Einzig etwas Platz für einen tollen Kaffeevollautomaten fehlt mir. Zurzeit haben wir nur eine kleine, einfache Dolce Gusto, die wenig Platz in der Ecke auf der Arbeitsplatte verbraucht. Mal gucken, ob ich meinen Mann überreden kann, dort auf Dauer mehr Platz für einen Kaffeevollautomaten mit automatischem Latte-Macchiato-Programm zu opfern....

Ein Zimmer haben wir im OG auch noch übrig, unser gelbes Zimmer, welches ich bisher bei der Haustour noch gar nicht gezeigt habe, da es erst halb fertig ist.
Das gelbe Zimmer ist zurzeit unser Gästezimmer, wo das alte Bett von meinem Bruder für Übernachtungsgäste bereit steht.
Falls sich unsere kleine 2-Personen-Familie irgendwann mal noch vergrößern sollte, müsste das Gästezimmer wohl in ein Kinderzimmer umgewandelt und das Gäste-Bett nach nebenan ins grüne Zimmer zu meinem Mann wandern, aber das ist ja relativ problemlos machbar und dann hätten wir ein schönes großes (16m²) Kinderzimmer zur Verfügung.

Nein, zu kritisieren ist an unserem Grundriss nach einem Jahr Praxiserfahrung absolut nichts!
Es lebt sich richtig gut im Haus, alles hat seinen Platz und ist ohne große Umwege zu erreichen.
Endlich haben wir keine Durchgangszimmer mehr (OK, außer der Ankleide). Juhu, im alten Haus hatten wir nämlich quasi nur Durchgangszimmer und das war echt nervig, weil soviel Stellfläche verloren geht und dadurch das Haus insgesamt ziemlich verwinkelt war.
Unser Grundriss jetzt ist gradlinig, alles Quadratische Räume und das gefällt uns sehr, sehr gut, denn wir haben dadurch trotz der vielen bodentiefen Fenster jede Menge Stellwände.


Einziger Kritikpunkt am neuen Haus ist nur, dass es so groß ist (154m²) und damit auch sehr viel Putzaufwand verursacht! Für mich als Putzmuffel eine ganz schöne Umstellung, aber im großen und ganzen komme ich nun ganz gut damit zurecht.
Unser altes Haus war durch den Holzofen sowieso immer verdreckt, weil man durch das Feuerholz täglich Holzspäne ins Haus geschleppt hat und ständig alles verrust war. Im neuen Heim wollen wir es aber endlich schön sauber haben, sodass man sich halt die Mühe machen muss, auch wenn es immer etwas Zeit kostet.

Die Fliesen in Holzoptik waren eine sehr gute Entscheidung, denn sie sind total pflegeleicht und einfach sauberzuhalten. Absaugen geht ja total schnell und ab und zu muss man sie halt auch mal feucht abwischen, was zwar immer etwas länger dauert bei so einem großen Haus, aber doch einfach geht. Wir haben den Vileda UltraMat mit dem extra feuchten Bezug für Fliesen. Damit lässt sich alles gut wischen und meist bin ich in unter einer Stunde im ganzen Haus durch.
Der Teppich im OG ist auch total pflegeleicht. Den sauge ich einfach einmal die Woche ab und gut ist. Durch seine Musterung ist er total unempfindlich, sodass kleinere Krümmel kaum auffallen und tägliches Saugen nicht nötig ist.

Wir haben ja fast nur bodentiefe Fenster im Haus und natürlich dauert das Fensterputzen nun auch wesentlich länger als im neuen Haus, aber immerhin sind die Fenster und Rahmen nun nicht mehr von Ofenruß überzogen.
Fensterputzen war mir aber noch nie so wichtig (lustigerweise meiner Mama trotz sonstigem Putzfimmel auch nicht), sodass ich nur 2-3x im Jahr Fenster putze und dann ist auch der hohe Aufwand zu verkraften, da man ja auch nicht alle Fenster an einem Tag putzen muss.
Meist putze ich an einem Samstag alle unteren Fenster von außen und am darauffolgenden Samstag dann die oberen von außen und wiederum eine Woche später dann alle Fenster von innen.
Bereits im alten Haus hatten wir uns den Kärcher Fenstersauger angeschafft, der die Arbeit doch deutlich erleichtert, da man nun wenigstens keine Streifen mehr auf den Scheiben hat. Einzig das Reinigen der äußeren Fensterrahmen ist wirklich aufwändig, da wir wegen landwirtschaftlicher Nachbarschaft eine Menge Fliegen bei uns haben, die die Fensterrahmen leider lerne vollscheißen.

Der Putzaufwand ist aber auch so ziemlich der einzige Nachteil, der mir am neuen Haus in den Sinn kommt.


Nun haben wir ja auch Sommer und ich bin total gerne in meinem neuen Garten. Mittlerweile sieht er auch schon nach Garten aus und nicht mehr wie eine trostlose Wüste :)
Mein alter Garten am Holzhaus war ja mein ein und alles und ich habe ihm lange hinterhergetrauert, aber jetzt fühle ich mich im neuen Garten doch schon sehr wohl und habe meine alte Gewohnheit wieder aufgenommen, nämlich Abends nach der Arbeit erstmal eine Runde durch den Garten zu schlender und zu gucken, ob irgendwo eine neue Blüte aufgegangen ist, ob ich irgendwo gießen oder schneiden muss und überhaupt zu schauen, wie sich alles so entwickelt.

Es ist einfach so schön im Sommer nach draußen zu gehen und auf der Terrasse zu sitzen.
Früher haben wir nur zum Grillen draußen gesessen, weil die Terrasse so klein war und wir keinen Sonnenschutz hatten, nun auf der neuen Terrasse nutzen wir sie tatsächlich auch regelmäßig und dank der Markise ist es Nachmittags dort sogar gut auszuhalten, wenn die Sonne voll draufscheint.
Soviel wie in diesem Jahr, haben wir glaube ich noch gar nicht gegrillt, Im letzten Jahr leider nicht einmal, dieses Jahr bestimmt schon 5x. Seit wir den nachgemachten Lotusgrill von Aldi haben, ist es auch viel weniger Aufwand und man kann den Grill ohne lange Aufheizzeit mal schnell anschmeißen. Das lohnt sich auch für 2 Personen, dafür würden wir unseren normalen Grill nie nutzen.

Hoffentlich bekommen wir in diesem Jahr noch einen langen Sommer und damit noch viel Gelegenheit auf der Terrasse zu sitzen und nachzuholen, was wir im letzten Jahr verpasst haben.
Unsere neuen Lounge-Möbel sind so bequem und ich freue mich schon drauf, dort Sonntags gemütlich zu sitzen, zu lesen, ein leckeres Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee dazu.... einfach perfekt!




Zurzeit sind wir bzw. mein Papa ja auch fleißig dabei endlich unser Carport mit Abstellschuppen zu bauen. Es ist zwar noch nicht ganz fertig, aber man kann schon sehr gut erkennen was es werden soll und ein Ende ist langsam in Sicht.
Das unfertige Carport wurde am letzten Samstag von uns sogar schon auf seine ,,Grillparty-Tauglichkeit'' getestet und für ,,gut'' befunden!

Wir hatten ein befreundetes Pärchen zum Grillen eingeladen, den Esstisch auf der Terrasse vorbereitet, die Kissen der Lounge-Möbel aufgelegt und sogar den Grill schon angefeuert und mit Fleisch bestückt, als es plötzlich von 0 auf 100 anfing wie es Eimern zu gießen!
Der Himmel sah zwar vorher schon ziemlich dunkel aus, aber wir hatten immer die Hoffnung, dass der Regen wie in den Tagen zuvor an uns vorbeizieht oder erst anfängt, wenn wir mit dem Grillen fertig sind.
In weiser Voraussicht haben wir aber Nachmittags bereits die Sägespäne aus dem Carport gefegt und die Werkzeuge und Bretter zur Seite geräumt, damit wir im Notfall dort grillen können.
Wir haben dann bei Regenausbruch sofort als erstes die Kissen der neuen Lounge-Garnitur ins Haus geräumt, damit sie nicht nass werden und mein Mann hat dann schnell den kleinen Tisch mit dem Grill ins Carport getragen, damit er nicht ausgeht. Zusammen mit unserem Gast habe ich dann den gedeckten Tisch rübergetragen, sodass das Geschirr (+ unsere Gäste und wir) letztendlich zwar etwas nass geworden ist, aber wir wenigstens doch noch Grillen konnten.

Das neue Carport hat seine Bewährungsprobe als Notfall-Grillplatz also schon bestanden!
Es war trocken und genügend Platz für Esstisch, Grill und Gäste vorhanden, sodass wir gemütlich dort drunter grillen konnten. Lediglich etwas dunkel war es, da wir die Elektronik noch nicht verlegt haben und daher keine Lampe zur Verfügung hatten...
Auch unsere beiden Gäste haben es mit Humor genommen und wir hatten trotzdem noch einen schönen Abend!

Mit dem Carport geht es gut voran, obwohl mein Mann und ich seit dieser Woche wieder arbeiten müssen, macht mein Papa fleißig weiter und am Wochenende können wir dann ja hoffentlich auch wieder helfen, wenn denn das Wetter mitspielt.
Es fehlen noch die Fenster und Türen, sowie die Innenwände zur Abtrennung des Fahrrad- und des Geräteschuppens, sowie die obere Abschlussverkleidung und die Elektronikverkabelung. Dann muss ich ja an einigen Stellen noch den 2. Anstrich aufbringen, sowie von innen streichen.

Meine Carport-Serie geht hoffentlich bald weiter, aber hier schon mal eine kleine Vorschau, wie es zurzeit aussieht:



Wenn wir dann irgendwann mit dem Carport fertig sind, sind erstmal alle großen Baustellen in und um das Haus abgearbeitet und es kommt nur noch Kleinkram.

Das Einrichten des kleinen Bads haben wir erstmal auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, da wir zurzeit keinen Bedarf und auch nicht das nötige Kleingeld dafür haben.
Nutzbar ist das Bad ja trotzdem schon, da Toilette und Waschbecken ja damals gleich von der Baufirma installiert wurden. Es fehlt halt lediglich die Duschkabine, aber da wir eh nur 2-3x im Jahr Übernachtungsgäste haben, können diese dann auch bei uns im großen Bad duschen, sodass wir die Duschkabine erstmal als nicht notwendig ansehen.
Einen kleinen Unterschrank für das Waschbecken haben wir kürzlich von Deutschland-Card-Punkten für eine Zuzahlung von nur 30€ bei Hammer gekauft. Der Unterschrank ist auch schon zusammengebaut, muss aber noch aufgehängt werden. Das ist aber ja schnell gemacht und wird wohl auch bald mal erledigt, dann gibt es wenigstens schon mal ein kleines Schränkchen für Toilettenpapier oder ähnliches.

Eigentlich wollten wir vor dem Winter auch noch die Fenster von außen mit Silikon versiegeln, aber vielleicht verschieben wir das auch einfach aufs nächste Jahr. Ist ja nicht lebensnotwendig, sodass wir damit keine große Eile haben.

Wir sind auch erstmal froh, wenn wir mit dem Carport fertig sind und wollen dann auch mal wieder ein bisschen Ruhe haben.
Ich kann mich gar nicht erinnern, wann wir zuletzt mal ein Wochenende ohne Arbeiten am Haus hatten. Seit 1,5 Jahren haben wir eigentlich kaum noch freie Zeit, das soll sich unbedingt mal wieder ändern, damit man auch mal wieder schöne Dinge zusammen unternehmen kann, statt immer nur zu Arbeiten!
Mein Mann ist ja nach wie vor von Mo bis Do auswärtig beschäftigt, sodass wir die Wochenenden auch mal wieder richtig gemeinsam genießen möchten....

Ja, ihr seht schon... ein Hausbau bedeutet eine Menge Arbeit, die auch nach Abschluss der Bauarbeiten nicht beendet ist.
Ein Haus ist eben eine Lebensaufgabe, es wird einem nie langweilig, es gibt immer was zu tun!
Aber trotzdem bereuen wir unsere Entscheidung nicht und nicht wahnsinnig glücklich und stolz auf unser Haus! Es ist unser Zuhause geworden und wir fühlen uns hier sehr wohl.
Zwar bedeutet ein eigenes Haus auch eine große Verantwortung und man muss dafür auch oft auf andere Dinge verzichten, aber mein Eigenheim ist mir wichtiger als neue Klamotten, teure Urlaube oder anderer Luxus, denn hier verbringe ich ja einen Großteil meiner freien Zeit und will es natürlich auch schön haben für uns!

Ich hoffe mein Bericht zum 1-jährigen Jubiläum hat Euch gefallen, auch wenn er sehr lang geworden ist und ich viele Dinge vielleicht schon in früheren Posts erwähnt hatte.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr im Traumhaus und bin gespannt was wir hier noch alles erleben werden!

Kommentare:

  1. Moin Insa,

    so jetzt kommentiere ich endlich auch mal bei euch. :-) Sehr schön, dass Ihr nach Abschluss des Baus noch weiter berichtet. :-) Ich bin sehr inspiriert von eurem Carport! Wir haben auch geplant so etwas in der Richtung zu bauen, wenn wir denn mal irgendwann mal das Haus gebaut haben. ;-)

    Viele Grüße,
    Thomas (vom ani-und-thomas.de Baublog)

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    1. Ja, ich berichte fleißig weiter, weil ich es selber immer schade finde, wenn einige meiner Lieblingsblogs plötzlich nach Einzug aufhören. Da bedauere ich es immer, dass man später nie erfährt, ob das Haus nun wirklich so ist wie man es sich vorgestellt hat, oder ob es sich im Alltag doch als unpraktisch erwiesen hat...

      Ja, ja, ein Hausbau macht auch lange nach Einzug immer noch eine Menge Arbeit ;)

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  2. Wow, Teyla, deine Hausbau-Berichte und alle drum-herum-Berichte sind einfach richtig klasse! Wir bauen zwar (noch) kein Haus aber ich hoffe sooooo sehr dass es in den nächsten 2 Jahren mal losgehen kann. Durch deinen Blog kann ich es kaum noch erwarten endlich selbst zu starten. Ich finde deine Seite total klasse und hoffe auch dass du weiter machst. Es gibt ja doch immer wieder mal was zu tun und selbst wenn bin ich sicher dass es bei dir hier nicht langweilig werden kann. Dein Blog ist super! Und euer Haus ist auch wirklich toll geworden, wahnsinn was ihr in der kurzen Zeit schon alles geschafft habt. Der Garten sieht jetzt schon toll aus man würde dich am liebsten direkt besuchen kommen.
    Und alles alles alles Liebe zum einjährigen Jubiläum!!

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    1. Danke Martina, freut mich immer, wenn mein Blog Anklang findet :)
      Du kannst gerne mal vorbeikommen, wenn Du mal in Norddeutschland sein solltest ;)

      Ich drück Dir die Daumen, dass ihr in den nächsten Jahren auch loslegen könnt!

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