Donnerstag, 6. Oktober 2016

Unsere Wärmepumpen-Erfahrungen

Werbung wegen Markennennung !!!
Alles selbst gekauft und bezahlt !!!
Keine Kooperation !!!


Nachdem wir unsere Wärmepumpe nun schon seit über einem Jahr in Betrieb haben und sowohl Sommer- wie auch Wintererfahrungen damit sammeln konnten, ist es wohl mal an der Zeit einen Bericht darüber zu schreiben.


Zuerst möchte ich aber noch ein bisschen über unsere Vorgeschichte berichten:

Bevor wir in unser Haus gezogen sind, hatten mein Mann und ich eigentlich gar keine Ahnung von Heizungen usw., da wir in unserem alten Haus keine Heizung hatten!
Unser altes Haus wurde nur durch einen Holzofen geheizt der im Wohnzimmer stand und die Wärme dann ins ganze Haus verteilt hat. Zusätzlich hatten wir im Bad noch einen elektrischen Heizlüfter, da der Ofen natürlich über Nacht ausgegangen ist und wir morgens nicht in ein 10°C kaltes Bad gehen wollten.
Ja, das klingt jetzt sehr primitiv und viele fragen sich, wie man überhaupt 6 Jahre lang so leben kann, aber man gewöhnt sich daran, wenn es auch alles andere als komfortabel ist.

Trotzdem war eine moderne Heizung einer der Hauptgründe, warum wir unbedingt aus dem Holzhaus ausziehen wollten. Im Winter waren wir halt immer darauf angewiesen, dass meine Schwiegermutter nachmittags rechtzeitig bei uns den Ofen angezündet hat, damit es nicht arschkalt im Haus ist, wenn wir von der Arbeit kommen.
Wenn Schwiegermutter mal im Urlaub war (was natürlich meistens ausgerechnet dann der Fall war, wenn die kältesten Tage des Jahres waren) oder aus anderem Grunde keine Zeit hatte den Ofen anzuzünden, mussten wir natürlich erstmal den Ofen in Gang bekommen (oder sogar erstmal noch Holz reinschleppen) und es dauerte dann meist ziemlich lange bis angenehme Temperaturen im Haus herrschten.
Irgendwann haben wir uns jedenfalls gesagt, dass es so nicht weitergeht. Wir wollen abends nach der Arbeit in ein warmes Haus kommen und nicht erst noch viel Aufwand betreiben müssen. Nach der Arbeit will man ja auch meist einfach nur noch seine Ruhe haben und sich erholen, das ist natürlich mit dem Ofen schlecht möglich gewesen.




Also... ein Haus mit Heizung musste her, aber was für eine?

Das Haus meiner Eltern hat eine Ölheizung und zusätzlich einen modernen wasserführenden Holzofen im Wohnzimmer.
Eine perfekte Kombination für meine Eltern, da mein Papa das Holz meist selbst im Wald fällt und so preisgünstig heizen kann.
Da aber weder mein Mann noch ich in der Lage sind selbst Holz zu machen und das Kaufen auf Dauer zu teuer wäre (außerdem hatten wir nach 6 Jahren absolut die Schnauze voll von Holzöfen), war dies nicht der richtige Weg für uns. Zudem sind Ölheizungen ja auch aus der Mode gekommen und ohne Keller eigentlich sowieso nicht machbar.

Meine Schwiegermutter hat eine Gasheizung, dies wäre ja auch für uns die naheliegendste Lösung gewesen, vor allem weil bei uns in der Straße eh eine Gasleitung liegt und die Nachbarn (außer meine Eltern) auch alle auf diese Weise heizen.
Im Standardpreis unseres Haus wäre auch eine Gasheizung inbegriffen gewesen und wir hätten so ein Kfw55-Haus erreicht.

Irgendwie waren wir von dieser Lösung aber nicht so angetan, weil wir keine Lust hatten neben dem Strompreis in Zukunft auch noch die Gaspreise vergleichen zu müssen.
Also haben wir uns ein bisschen schlau gemacht und uns schlussendlich für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe entschieden, welche ausschließlich mit Strom betrieben wird und die Energie zum Heizen aus der Außenluft zieht.

Unsere Baufirma hat uns dann die Tecalor THZ304 eco angeboten, welche ein Kombigerät aus Wärmepumpe und zentraler Lüftungsanlage ist.
Mit diesem Heizsystem hat unser Haus übrigens einen Kfw40-Standard erreicht, aufgrund dessen wir 2.500 Euro mehr Zuschuss von der Kfw bekommen haben!

Den letzten Winter vor Baubeginn, als wir den Werkvertrag für unser supergut gedämmtes Haus mit moderner Wärmepumpenheizung bereits unterschrieben hatten, haben wir uns so sehr darauf gefreut, dass dies der letzte Winter mit dem blöden Ofen sein sollte und überhaupt nicht mehr darauf geachtet sparsam mit dem Holz und den Briketts umzugehen, da wir diese Vorräte später ja eh nicht mehr weiterverwenden konnten!
Die Heizung war das, auf das wir uns im neuen Haus mit Abstand am Meisten gefreut haben. Natürlich haben wir uns auch darauf gefreut endlich mehr Platz zu haben und in einem schicken neuen Haus, statt der alten Bruchbude zu wohnen, aber das waren eher Nebensächlichkeiten, weil die Heizung für uns das Wichtigste war und das, was wir in den Jahren zuvor am meisten vermisst haben.

Unsere Wärmepumpe von Tecalor ist zwar recht groß (B 143 x H 188 x T 73), aber das stört uns nicht, da es sich hier ja um ein Kombigerät (Heizung und Lüftung) handelt. Sonst hätten wir halt zwei einzelne Geräte nehmen müssen, die zwar jedes für sich kleiner sind, aber ja auch Platz verbrauchen und optisch nicht so aufgeräumt wie das Kombigerät wirken.
Wir haben aber auch großen Wert darauf gelegt, dass wir trotz der sperrigen Heizung noch genügend Platz im HWR haben und unsere Planungen darauf abgestimmt. Die Heizung nimmt zwar ziemlich viel Raum ein, aber sie stört uns dabei absolut nicht.


Die dicken Rohre mit der silbernen Isolierung sind die Zu- und Abluftrohre der integrierten, zentralen Wohnraumbelüftung (KWL) nach draußen, durch die auch die Luft angesaugt wird, mittels welcher die Wärme zum Heizen erzeugt wird.
Durch das eine Rohr wird Zuluft angesaugt, der dann Wärme entzogen wird um das Haus zu heizen, durch das andere Rohr geht die Abluft (aus Küche, Bädern, WC und HWR) wieder nach draußen.

Viele würden sich vielleicht an den zwei großen, auffälligen Lüftungsgitter stören, aber wir finden diese weit weniger schlimm, als die kleineren Lüftungsöffnungen der dezentralen KWLs, die dann für jeden Raum einzeln sind und somit auf allen Hausseiten verteilt sind.

Unsere große Zuluftöffnung auf der Vorderseite ist mittlerweile eh durch unser Carport verdeckt und somit von der Straße aus nicht mehr zu sehen, stört also optisch nicht mehr.


Die Abluftöffnung ist eh auf der Seite des Hauses, die zum Hof meiner Oma zeigt.
Von der Straße dank Carport mittlerweile auch nicht mehr zu sehen.
Außerdem, so schlecht sehen die Edelstahl-Gitter ja nun auch nicht aus!




Nun aber weiter in meinem Erfahrungsbericht:

Als wir letztes Jahr im August in unser Haus eingezogen sind, war die Heizung natürlich fast ,,aus'', bzw. sie lief im Automatikmodus und hat nur Warmwasser bereitet.
Den Automatikmodus haben wir bis heute beibehalten, weil die Heizung sich so selbstständig regelt, je nach Außentemperatur, und man nicht manuell auf den Sommer- bzw. Wintermodus umstellen muss.

Die Heizung hat einen Außenfühler (auf dem letzten Bild, rechts neben dem Lüftungsgitter zu sehen), der die Außentemperatur dann an die Heizung weitergibt.
Im Menü kann man einstellen, ab welchen Parametern die Heizung zuheizen soll. Fragt mich jetzt aber nicht wie das genau funktioniert, ich war nämlich nicht da, als der Heizungsmonteur meinem Mann die Einstellungen erklärt hat!

Naja, jedenfalls hat die Heizung im 1. Jahr natürlich mit mehr Power gelaufen, weil das Haus natürlich richtig trocken werden soll. Das hat uns natürlich mehr Strom gekostet als normal, aber diese Mehrkosten sollte man schon auf sich nehmen, man will ja schließlich keinen Schimmel im neuen Haus bekommen!
Im letzten Jahr fing die Heizung glaube ich Mitte Oktober das 1. mal an zu heizen, als es draußen kälter wurde. Im Haus wurde es ziemlich warm, weil wir ja mehr heizen sollten als gewöhnlich.
Meine Mama sagte auch jedes mal, dass sie es ziemlich warm bei uns findet, aber wir fanden das gar nicht so schlimm, weil wir von unserem Holzofen ja noch wärmere Temperaturen gewöhnt waren (wenn der Ofen erstmal an war, war er schlecht zu regulieren, sodass es viel zu heiß wurde).

Die Heizung war also den 1. Winter durchweg etwas höher eingestellt.
Es war immer schön warm, wenn wir nach Hause gekommen sind, was für uns den größten Luxus im neuen Haus darstellt.

Wir haben überall Fußbodenheizung, welche sich sehr gut mit Fliesen und Teppichboden verträgt.
Beim Teppich haben wir extra darauf geachtet, dass er einen niedrigen Wärmedurchlasswiderstand hat, damit die Fußbodenheizung so effizient wie möglich arbeiten kann.
Bei den Fliesen ist dies eh kein Problem, denn sie sind ein idealer Wärmeleiter für die Fußbodenheizung sind.
Viele denken vielleicht, dass man im Wohnbereich lieber Laminat verlegen sollte, weil Fliesen zu Fußkalt sind, aber durch die Fußbodenheizung haben wir hier echt überhaupt keine Probleme.

Die Fußbodenheizung kann man in den einzelnen Räumen mittels Wandthermostaten steuern, jedoch reagieren diese deutlich langsamer als bei normalen Heizkörpern.
Bei Heizkörpern kann man ja die Heizung einfach höher drehen, wenn es einem zu kalt ist und der Raum wird schnell wärmer. Dies ist bei einer Fußbodenheizung nicht der Fall, es dauert einige Stunden, bis man eine Veränderung merkt.
In der Regel ist es auch so, dass man das Thermostat einmal auf die gewünschte Stufe einstellt und dann nicht mehr verändert.
An der Heizungsanlage stellt man bestimmte Parameter ein (da weiß mein Mann aber besser drüber Bescheid, weil ich wie gesagt nicht da war, also der Heizungsmonteur ihm das Prinzip erklärt hat). So wie ich das verstanden habe, stellt man es so ein, wie es im wärmsten Raum sein soll und regelt dann mittels der Zimmerthermostate den Rest.
Also bei uns ist beispielsweise das Bad der wärmste Raum, hier haben wir das Thermostat auf höchster Stufe eingestellt. Die anderen Räume brauchen nicht so warm zu sein, das Schlafzimmer z.B. eher etwas kühler, sodass es auf relativ niedriger Stufe steht.
Im Bad haben wir im Winter meist so ca. 22,5°C, im Schlafzimmer so um die 19°C.



Juhu, endlich nicht mehr morgens im Bad frieren müssen und nachts nicht mehr mit kalter Nase aufwachen!
Unser altes Haus war ja quasi gar nicht isoliert und da der Ofen nachts ausgegangen ist, hatten wir morgens im ganzen Haus im tiefsten Winter oft nur an die 12°C und das fühlte sich dann natürlich bitterkalt an, wenn man noch im Schlafanzug ist!

Wir sind mit der Fußbodenheizung sehr zufrieden, auch wenn man sie natürlich nur langsam regulieren kann.
Reguläre Heizkörper haben wir gar nicht, da die Fußbodenheizung im Standard unseres Hauses bereits enthalten war.
Manchmal, wenn einem richtig kalt ist, fehlt uns aber schon unser alter Ofen, da es in diesem Falle immer schön war sich davorzustellen und aufzuwärmen. Da wäre alternativ ein Heizkörper zum Aufwärmen natürlich schön gewesen, aber extra für diesen Zweck einen zu installieren, hätten wir auch unsinnig gefunden.

In den beiden Bädern haben wir je noch einen Handtuchheizkörper, da diese auch im Standard enthalten waren.
Zum Glück mussten wir hierfür keinen Aufpreis bezahlen, dann hätten wir uns nämlich echt geärgert.
Durch die niedrige Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung, an der auch die Handtuchheizkörper angeschlossen sind, werden diese auch auf höchster Stufe kaum warm, nicht mal lauwarm, also bringen sie echt gar nichts!
Wir haben die Handtuchheizkörper daher dauerhaft aus, weil sie eh keinen Nutzen haben.
Wie gut, dass wir dafür kein Geld bezahlt haben, das wären echt ziemlich teure Handtuchhalter gewesen, die für uns jetzt keinen Vorteil gegenüber günstigen Handtuchstangen von Lidl oder so haben.
Falls wir die Bäder irgendwann mal renovieren, fliegen die Handtuchheizkörper wohl raus....

Wie gesagt, im ersten Winter war es immer ziemlich warm bei uns im Haus, weil die Heizung da noch höher eingestellt war, um das Haus zu trocknen.
Im Frühjahr war ein Mitarbeiter der Firma Tecalor da, wegen unseres Problems mit der Lüftungsanlage klick, klick und hat bei der Gelegenheit auch gleich die Einstellungen angepasst. Das wird wohl sonst normalerweise bei der 1. Wartung nach einem Jahr gemacht.

Seitdem die Einstellungen angepasst wurden, ist der Stromverbrauch der Heizung kontinuierlich gesunken, was aber natürlich auch hauptsächlich damit zusammenhing, dass die Heizperiode vorbei war.
Ich bin mal gespannt, wieviel Strom wir in diesem Winter verbrauchen im Vergleich zum letzten Jahr. Wie gut, dass ich immer zum Monatsende den Stromverbrauch notiere und so einen Überblick habe.

In den Sommermonaten haben wir durchschnittlich ca. 130kWh für Warmwasser und die Lüftungsanlage verbraucht, was ich durchaus OK finde, da wir ja weder Solar noch Photovoltaik-Unterstützung haben.
Im Winter wird der Verbrauch natürlich wieder ansteigen, da dann ja auch geheizt wird, aber wohl niedriger sein als im letzten Jahr, da wir ja nicht mehr so doll heizen.
Evtl. wollen wir im nächsten Jahr auch mal testen, ob wir die KWL tagsüber, wenn wir eh nicht zuhause sind, auch auf Stufe 1 (von 3) laufen lassen können. Wenn wir nicht zuhause sind, verbrauchen wir ja auch keine Luft, evtl. ist Stufe 1 dann ja auch ausreichend und wir können so noch ein bisschen Strom einsparen.

Ich bin mal gespannt, wann die Heizung in diesem Winter anfängt zu heizen, bisher war es ja noch nicht richtig kalt, sodass noch nicht geheizt werden musste.
Im letzten Jahr ist sie so ziemlich genau um diese Zeit angefangen, aber da gab es nachts ab und zu auch schon mal etwas Frost.



Insgesamt sind wir mit der Leistung unserer Luft-Wasser-Wärmepumpe Tecalor THZ304 eco sehr zufrieden!

Es ist im Winter immer schön warm im Haus und der Verbrauch ist auch OK.
Wenn man den Jahresverbrauch mal durch 12 teilt, waren das so durchschnittlich ca. 110€ monatlich für Heizung und Warmwasser im 1. Betriebsjahr.
Wie gesagt, wir haben ja keinerlei Solar- oder Photovoltaik-Unterstützung und auch keinen Ofen/Kamin. Da kann man natürlich nicht die gleichen Summen erwarten wie jemand, der sein Warmwasser durch Solarzellen erwärmen lasst.

Insgesamt ist es für uns ein tolles Gefühl abends in ein warmes Haus zu kommen und sich darauf verlassen zu können. Endlich sind wir nicht mehr darauf angewiesen, dass andere (Schwiegermutter bzw. Schwager) vor unserer Heimkehr die Bude aufheizen!
Großartig ist auch, dass die Heizung nun kontinuierlich warmes Wasser für uns produziert! Im alten Haus hatten wir nämlich nur einen Durchlauferhitzer, der mittels einer 30kg Gasflasche betrieben wurde welche natürlich immer pünktlich am Wochenende oder zu Feiertagen leer war, wenn man keinen Ersatz bestellen konnte. Dieses Problem, über Tage kein warmes Wasser mehr zur Verfügung zu haben, haben wir nun nie wieder!

Was uns auch sehr gut gefällt, ist die integrierte Wohnraumbelüftung, welche dafür sorgt, dass das Haus jederzeit automatisch belüftet wird, sodass man eigentlich gar nicht mehr manuell (durch Fenster öffnen) lüften muss.
Im 1. Jahr haben wir natürlich trotzdem möglichst mehrmals täglich stoßgelüftet, um die Feuchtigkeit aus dem Haus zu bekommen, aber mittlerweile ist dies nicht mehr notwendig.

Dank der Lüftungsanlage haben wir meist so ca. 53° Luftfeuchtigkeit, was ja optimal zum Wohlfühlen ist und Schimmel entgegenwirkt.
Besonders im Winter ist es natürlich toll, dass man nicht durchs Fenster öffnen die kalte Luft ins Haus holt und so wertvolle Heizenergie nach draußen dringt.
Wie gesagt, von nun an wollen wir im Winter die Fenster geschlossen lassen und uns auf die Lüftungsanlage verlassen. Zur Kontrolle haben wir jedoch in mehreren Räumen Hygrometer aufgestellt um bei Bedarf z.B. im HWR zu lüften, wenn dort nasse Wäsche hängt.

Im Sommer haben allerdings leider auch feststellen müssen, dass ein KWL auch Nachteile haben kann.
Als es wochenlang draußen an die 30°C heiß war, war es auch im Haus unerträglich heiß, trotz heruntergelassener Rollläden, (ca. 25-26°C) und man hatte auch Nachts keine Chance diese Hitze wieder aus dem Haus zu bekommen.
Durch die Lüftungsanlage, die ja tagsüber auf Stufe 2 und Nachts auf Stufe 1 läuft, ist die heiße Luft ins Haus gesaugt worden und ist dort dank der super gut isolierten Wände leider auch geblieben.
Wir haben dann versucht abends, als es etwas kühler wurde, durch das Aufreißen sämtlicher Fenster mit Fliegengitter, kühlere Luft ins Haus zu bekommen, aber leider hat das meist nicht so viel gebracht und am nächsten Tag fing das gleiche Spiel dann wieder von vorne an.

Da müssen wir uns im nächsten Sommer echt nochmal Gedanken machen!
Es gibt zwar eine Sommerkassette für die THZ zu kaufen, die dafür sorgen soll, dass die heiße Luft nicht ins Haus kommt, aber besonders viel bringen soll die leider auch nicht.
Ich denke mal, dass wir zukünftig im Sommer die Lüftungsanlage tagsüber ausschalten (damit keine heiße Luft rein kommt) und dafür nachts auf Stufe 2 oder 3 lüften, um dann die kühlere Luft ins Haus zu lassen.
Mal gucken, ob wir damit Erfolg haben werden.

Aber gut, solche Temperaturen haben wir ja nur in wenigen Wochen im Jahr und in der restlichen Zeit ist die Lüftungsanlage einfach super und bietet uns großen Komfort.

Ich hoffe nur, dass das Problem mit dem Rauschen durch Vereisung (siehe die Links weiter oben im Text) in diesem Winter nicht wieder auftritt, da Tecalor bisher auch noch keine Lösung gefunden hat. Da wir aber ja mittlerweile das Carport vor das Zuluftgitter gebaut haben, wird der Frost die Gitter hoffentlich nicht mehr erreichen und das Problem so vielleicht von selbst gelöst worden sein.



Was vielleicht noch einige Interessieren wird, ist die Lautstärke der Anlage:

Da wir ja keinen Keller haben, steht unsere Wärmepumpe im HWR im Erdgeschoss, was naturgemäß natürlich mehr Lärm verursacht, als wenn diese isoliert im Keller steht.

Um zu verhindern, dass sich die Vibrationen der Wärmepumpe im gesamten Erdgeschoss verteilen, wurde vor dem gießen des Estrichs der Bereich der Wärmepumpe vom restlichen Boden abgetrennt.
Auch die Fliesen wurden in diesem Bereich nicht einfach durchgängig verlegt, sondern mit einer Schiene abgetrennt.



Die Wärmepumpe an sich ist gar nicht so laut.
Richtig laut brummen tut sie nur, wenn sie gerade Warmwasser zubereitet, was bei uns morgens so um 7 Uhr der Fall ist und abends um 19 Uhr.
Ob tagsüber auch noch einmal Warmwasser zubereitet wird, weiß ich jetzt grad gar nicht, da ich ja tagsüber normalerweise nicht zuhause bin und am Wochenende keine Zeit habe das zu beobachten.
Auf jeden Fall ist die Anlage während der Zubereitung von Warmwasser deutlich lauter als sonst.

Vor einigen Tagen habe ich zufällig auch eine überraschende Erkenntnis über die Lautstärke der THZ304 gemacht:
Wir hatten die Lüftungsfunktion vorübergehend ausgestellt, weil mein Papa draußen am Carport streichen war, genau vor dem Zuluftgitter, und wollten uns nicht wieder den Geruch der Farbe ins Haus holen.
Ich kam morgens, bevor wir in den Urlaub gefahren sind, in den HWR und war überrascht, wie still es ist und habe erstmal gedacht, dass die Anlage vielleicht ausgefallen ist. Solch eine Stille war ich gar nicht gewöhnt und schon sehr verwundert darüber!
Ich hatte gar nicht mehr daran gedacht, dass wir die Lüftungsfunktion bereits abends ausgeschaltet hatten.
Somit habe ich also zufällig herausgefunden, dass nicht die Heizung ansich für die Lautstärke verantwortlich ist (außer während der Warmwasser-Zubereitung), sondern die Lüftungsfunktion!

Aber so schlimm finde ich die Lautstärke der Anlage gar nicht, man gewöhnt sich recht schnell daran!
Wenn die Tür zum HWR geschlossen ist (normale Zimmertür, nicht extra gedämmt) hört man die Anlage im restlichen EG nur sehr leise, im OG gar nicht. Wenn die Waschmaschine im HWR am schleudern ist, hört man dies im EG deutlich lauter!
Auch nichts bei absoluter Stille höre ich von der Anlage nicht, obwohl ich mich eher als empfindlich gegen Geräusche einschätzen würde!
Wenn man sich im HWR aufhält oder die Tür nicht geschlossen ist, dann ist die Anlage aber schon recht laut. Aber so ewig lange ist man ja meist nicht in dem Raum, meist nur kurz zum Wäsche aufhängen oder so, und man kann hinterher ja auch die Tür wieder schließen.


Zur Lautstärke der Lüftung in den Räumen:

Im letzten Jahr hatten wir Besuch von einem bekannten Paar, welches auch bauen wollte und sich nicht sicher war, ob mit oder ohne Lüftungsanlage.
Sie wollte gerne eine, er hatte allerdings Bedenken, ob ihn nicht die Geräusche stören würden, deshalb wollten sich die beiden bei uns gerne die Anlage anschauen.
Vor kurzem waren wir im Rohbau des Paares und siehe da, sie haben sich ebenfalls FÜR eine Lüftungsanlage entschieden!

Die Entscheidung, ob für oder gegen eine Lüftungsanlage ist natürlich nicht ganz einfach, denn diese Technologie ist ja eher noch ,,neuer'', bzw. kennen die wenigsten jemanden, der bereits eine solche Anlage in seinem Haus verbaut hat.
So ging es auch uns, bei uns auf dem Dorf gibt es zwar auch einige neue Häuser, auch in unserer Straße, aber niemand hat bisher eine Lüftungsanlage verbaut. Bzw. doch, die Nachbarn schräg gegenüber, aber die haben eine Dezentrale, welche wir von vornherein für uns ausgeschlossen hatten.
So haben wir also die Katze im Sack gekauft, weil wir vorher nirgendwo eine Lüftungsanlage in Aktion sehen konnten und haben uns hie rauf die guten Erfahrungsberichte in vielen Baublogs verlassen.

Eine gute Entscheidung, denn wir sind nach wie vor sehr glücklich mit der Lüftungsanlage (außer dem Zischen im Winter natürlich, aber wir hoffen erstmal, dass sich dieses Problem nun von selbst erledigt hat!).

Unsere Lüftungsanlage hat 3 (bzw. 4, wenn man die ,,0'' mitzählt) Stufen, und wir wussten vorher nicht, welche Lautstärken uns hier erwarten....

Stufe 0 = aus
Stufe 1 = Nachtbetrieb
Stufe 2 = Tag bzw. Normalbetrieb
Stufe 3 = Partymodus

Unsere Anlage läuft nachts auf Stufe 1 und schaltet um 22.00 Uhr automatisch darauf um.
Wenn wir manchmal um dieser Uhrzeit schon im Bett liegen, noch wach sind und ganz leise, hört man, wie die Anlage langsam die Lüftung runterfährt, bzw. man hört natürlich oben in Schafzimmer nicht die Anlage selbst, sondern wie das Rauschen langsam leiser wird.
Bei Stufe 1 höre ich nachts nichts von dem Rauschen, obwohl ich eher empfindlich gegenüber sowas bin und auch nur einen leichten Schlaf habe.
Ich habe mich schnell an das Rauschen gewöhnt, bzw. es ist so leise, dass ich es nicht wahrnehme.
Die Milchkühlung vom Bauern nebenan ist deutlich lauter und nerviger bei uns in Schlafzimmer zu hören....

Stufe 2, der normale Tagbetrieb, wird bei uns um 6.00 Uhr morgens aktiviert, bis abends 22.00 Uhr.
Im Tagbetrieb hört man ein leises Rauschen, jedoch nimmt man dies im Alltag eigentlich nicht wahr, denn man hat ja immer die normalen Umgebungsgeräusche wie das Brummen des Kühlschranks, draußen fahren Autos vorbei, der Fernseher läuft, man unterhält sich, ...
Das Rauschen vernimmt man nur bei absoluter Ruhe und ist überhaupt nicht störend.

Die Bekannten, die unser Haus wegen der Lüftungsanlage besichtigt haben, empfanden das Rauschen auch nicht als störend, obwohl er deswegen eigentlich keine Lüftungsanlage haben wollte, und haben sich ebenfalls dafür entschieden!

Vor einiger Zeit hatten wir die Familie meines Onkels mit Söhnen und Schwiegertöchter in spe eingeladen und die eine konnte das Rauschen wahrnehmen, aber wahrscheinlich ist sie einfach etwas empfindlicher gegenüber sowas und da ist ja auch immer etwas Gewohnheit dabei, die bei Gelegenheitsbesuchern natürlich nicht vorhanden ist.

Uns stört die Stufe 2 tagsüber jedoch überhaupt nicht, weder beim fernsehgucken, noch bei sonstigen Tätigkeiten.

Stufe 3 wird bei uns regulär gar nicht genutzt, sondern lediglich bei Bedarf manuell eingeschaltet für 1-2 Stunden. Dies ist bei uns z.B. der Fall, wenn wir z.B. Frikadellen angebraten und die Küche massiv danach riecht.

Die Stufe 3 wird vom Anlagenhersteller auch als Partymodus bezeichnet und kann eingeschaltet werden, wenn sich viele Personen im Haus aufhalten und die Luft dadurch schneller verbraucht wird.
Da wir selten Partys feiern, haben wir die Stufe 3 aus diesem Grunde noch nicht benutzt, aber werden das demnächst bei 30. Geburtstag meines Mannes mal testen und sind gespannt, wie unsere Gäste auf die Lautstärke reagieren.

Im Partymodus ist das Rauschen deutlicher zu hören, als auf Stufe 2, jedoch nicht so laut, dass es wirklich störend ist.
Zum Schlafen ist die Stufe 3 wohl eher ungeeignet, aber normale Alltagstätigkeiten werden nicht gestört.

Und dann gibt es noch die Stufe 0, auf der die Lüftungsanlage komplett ausgeschaltet ist.

Die Lüftungsanlage sollte ausgeschaltet werden, wenn es z.B. in der Nähe brennt und die Feuerwehr dazu rät die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Es ist zwar schön und gut, wenn man sich an diese Anweisung hält, sich aber den Rauch durch die Lüftung ins Haus holt!
Bei uns ist dieser Fall zum Glück noch nicht vorgekommen, wir haben die Anlage jedoch an Silvester und zum Osterfeuer angeschaltet, eben um den Geruch nicht ins Haus zu lüften.

Außerdem haben wir die Anlage wie gesagt neulich ausgeschaltet, als mein Papa das Carport von innen gestrichen hat, weil wir eine Woche vorher, als er dort ebenfalls gestrichen hatte, hinterher das ganze Haus nach Farbe gerochen hat.
Die Zuluft-Ansaugung befindet sich bei uns ja direkt im Carport wo die Luft nicht sehr stark zirkuliert, sodass der Geruch der Farbe natürlich 1:1 ins Haus gelangt ist.
Naja, hinterher ist man immer schlauer, von nun an schalten wir die Lüftung in einem solchen Fall eben vorübergehend aus.

Wie vorhin bereits erwähnt läuft die gesamte Anlage bei ausgeschalteter Lüftung wesentlich leiser, als wenn die Lüftung aktiv ist!
Wenn die Lüftung ausgeschaltet ist, ist in den Räumen natürlich überhaupt kein Rauchen wahrzunehmen, da aus den Ventilen keine Luft strömt.

Bei uns ist es so, dass in der Küche, den Bädern und dem Gäste-WC je 1-2 Abluftventile in der Decke verbaut sind, je 1-2 Zuluftventile in den Schlafräumen, Ankleide Büros und Wohnzimmer und im HWR je 1 Zuluft und 1 Abluftventil.
Die Ventile sind optisch für uns nicht störend und gefallen uns persönlich wesentlich besser als die Außenwandventile von dezentralen Lüftungsanlagen, die wir uns in einigen Musterhäusern angeschaut haben. Das ist aber natürlich auch Geschmackssache!

Wenn man die Hand unter eines der Ventile hält, verspürt man schon einen leichten Luftzug, es ist aber nicht so, dass man diesen z.B. im Bett wahrnimmt oder unter der Dusche.





Mal überlegen, ob ich noch etwas vergessen habe....

Dieser Beitrag ist ja doch ziemlich lang geworden und ich habe einfach mal alles aufgeschrieben, was mir zum Thema Heizung und Lüftung in den Sinn gekommen ist.



Vielleicht noch etwas zum Thema Wartung und Verbrauchsmaterial:

Wir haben mit der Heizungsfirma, die die Wärmepumpe bei uns eingebaut hat, einen Wartungsvertrag abgeschlossen.
Die Heizungsfirma meldet sich automatisch, wenn die Wartung fällig wird und vereinbart einen Termin mit uns. So können wir die Wartung auch nicht vergessen.

Eigentlich soll die Wartung im 2-Jahres-Rythmus durchgeführt werden, aber die erste Wartung ist bereits ein Jahr nach Inbetriebnahme erforderlich, um die Garantieansprüche zu sichern.
So wurde unsere Heizung also im Juli zum 1. Mal gewartet, von selben netten Monteur, der damals die Heizungseinweisung mit uns gemacht hat.

Der Monteur war pünktlich zum vereinbarten Termin bei uns und hat die Anlage gründlich kontrolliert und auch von innen gereinigt, an Stellen an die man selbst nicht rankommt, weil man die Anlage dafür aufschrauben muss.
Er hat dann auch nochmal alle Einstellungen kontrolliert, an dieser Stelle hätte er die Einstellungen normalerweise reduziert, aber dies hatte ja bereits der Tecalor-Mitarbeiter einige Monate vorher erledigt.
In allen Räumen wurden auch nochmal die Zu- und Abluftventile durchgemessen, um zu schauen, ob das alles noch so passt, oder sich vielleicht bei der Reinigung etwas verstellt hat.

Insgesamt war der Monteur ca. 1, 5 Stunden beschäftigt und hat am Ende auch noch einige Fragen beantwortet bzgl. der Bedienung.

Die nächste Wartung ist nun in 2 Jahren fällig.
Die Filter in der Anlage (für Zuluft und Abluft), sollen ja jährlich getauscht werden, deshalb hat der Monteur uns schon mal jeweils einen neuen Filter für das nächste Jahr dagelassen.

Wir saugen die beiden Filter meist alle 1-2 Monate aus und tauschen die bei Bedarf auch öfter als 1x jährlich aus. Gerade im ersten Jahr waren diese doch noch ziemlich schnell verschmutzt und ließen sich irgendwann auch nicht mehr gut absaugen.

Im Lieferumfang befanden sich bei der Tecalor THZ304 für die Abluft eine G4 Filter-Matte (blau-weiß), welche in einem Metallrahmen eingelegt wird und ein F5 Filter (Zick-Zack im Papprahmen).

Der blau-weiße G4 Filter lässt sich sehr einfach absaugen und wieder in den Metallrahmen einsetzen. Die Ersatzfilter kann man günstig im Internet bestellen, es müssen nicht unbedingt Originale sein.

Den Zick-Zack F5 Filter für die Zuluft hatten wir zwischenzeitlich durch einen feineren F7 Filter ausgetauscht, der auch Pollen und Rußpartikel rausfiltern soll.
Bei der Wartung haben wir festgestellt, dass scheinbar auch unsere Heizungsfirma diese Filterart bevorzugt, denn der dagelassene Ersatzfilter für nächstes Jahr war ein ebensolcher F7 Filter.
Die F5 bzw. F7 Filter sind übrigens deutlich teurer als die G4-Matten, da diese relativ aufwändig aufgebaut sind und in einem Papprahmen eingebaut sind.
Wir werden die F7 Filter in Zukunft im Internet bestellen, da wir keinen Unterschied zum Filter feststellen konnten, den wir von der Heizungsfirma erhalten haben.
Den Zuluftfilter werden wir auf jeden Fall auch weiterhin mehr als 1x jährlich auswechseln, weil man diesen kaum aussaugen kann und er auch recht schnell verschmutzt, da es in unserer Nachbarschaft viele Öfen gibt, dessen Ruß von unserer Lüftungsanlage angesaugt wird.

Zu Beginn des Jahres hatte ich ja bereits einen Post darüber verfasst, dass wir auch die Abluftventile in Küche, Bäder und HWR mit Filtern ausgerüstet haben klick.
Die Filterhütchen habe ich damals bei Ebay bestellt, zusammen im Zeit mit den G4 und F7 Filtern.
Das Set (10x G4, 2x F7, 10x Hütchen) hat mich 55€ gekostet und ich damit sehr zufrieden.

Ich benötige eigentlich nur 8 Hütchen für unsere Abluftventile (2x Hauptbad, 2x kleines Bad, 2x Küche, 1x G-WC, 1x HWR) und habe somit noch 2 auf Reserve gehabt.
Die Hütchen in den Bädern sowie im HWR lassen sich sehr gut aussagen und wiederverwenden, da sich dort nur trockener Staub von Wäsche und Handtücher ansammelt.
In der Küche sieht es allerdings anders aus, da dort auch Fett vom Kochen mit angesaugt wird und die Filter davon verkleben. Die Küchenfilter lassen sich daher wesentlich schlechter absaugen.
Einmal habe ich die Küchenfilter bereits mit Seifenwasser ausgewaschen und währenddessen die 2 Ersatzfilter eingesetzt.
Ich denke aber mal, dass wir die Küchenfilter öfter tauschen sollten als die übrigen, sodass ich wohl bald Filterhütchen nachbestellen werden.

Insgesamt kostet das Verbrauchsmaterial zwar Geld, aber ich denke das hält sich in Grenzen und sollte es einem Wert sein. Die Anlage soll ja schließlich über einen langen Zeitraum einwandfrei laufen und muss daher natürlich auch gut gepflegt werden.
Die Hütchen tun auf jeden Fall guten Dienst, wenn ich mir das so anschauen beim Aussaugen. Gut, dass das nicht alles in die Rohre reingesaugt wird!
Das Aussaugen geht relativ schnell und ist nicht sehr aufwändig. Alles in Allem dauert es so ca. eine halbe Stunde (Filter in der Heizungsanlage + alle Hütchenfilter in den Abluftventilen).

Vor ca. 2 Wochen hat mein Mann sich auch mal die Mühe gemacht und den Grobfilter in der Heizung gereinigt, so wie es im der Monteur bei der 1. Wartung gezeigt hat.
Um an diesen Filter zu kommen, muss man die Heizung aufschrauben, da der Filter hinter dem Wärmetauscher im Mittelteil der Anlage sitzt.
Als der Monteur den Filter bei der Wartung gereinigt hat, war dieser sehr stark verschmutzt, weil wir ja das Holz für unser Carport direkt vor dem Zuluftgitter gesägt haben und daher jede Menge Sägemehl angesaugt wurde.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wollte mein Mann den Filter also erneut säubern, damit die Anlage wieder gut laufen kann.
Ich habe mir den Grobfilter bei der Gelegenheit auch angeschaut, aber leider versäumt ein Foto davon zu machen. Es handelt sich um eine Art Gummimatte (keine Ahnung wie ich das beschreiben soll). Auf jeden Fall ist es ein recht grober Filter, an dem sich jede Menge Dreck angesammelt hatte. Wir haben ihn dann mit einer Bürste gesäubert und mein Mann hat die Anlage dann wieder zusammengebaut.
Ich denke mal, in Zukunft werden wir diesen Filter 1x jährlich säubern, in dem Jahr wo keine Wartung ansteht. Da unser Carport mittlerweile fertig ist, kommt ja kaum noch Staub nach, sodass dieser Intervall hoffentlich ausreichend ist.

So, das war es jetzt aber wirklich zum Thema Heizung und Lüftung, mehr fällt mir wirklich nicht ein!


(haha... ich habe grad mal nachgeguckt, in Word - Schrift Arial 12 - ist dieser Post fast 15 volle Seiten lang! Ich hätte nicht gedacht, dass man zu diesem Thema soviel schreiben kann!)

Kommentare:

  1. Hallo Teyla und Danke für deine Mühe, sehr gut beschrieben. Uns steht auch die gleiche Anlage bevor.
    Inzwischen genau so zufrieden ? gibt was neues - wissenswertes ?

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    Antworten
    1. Hallo Lorion,

      unsere Anlage läuft seit ca. einem Jahr problemfrei, das Unterdruckproblem konnte am Ende einfach durch ein Software-Update gelöst werden und ist seitdem nicht mehr aufgetreten.

      Nachdem die Trockenheizungs-Phase vorrüber war, konnte die Anlage runtergedrosselt werden und seitdem freuen wir uns jeden Monat über den nierigen Verbrauch :)
      Im Sommer haben wir meist für Warmwasser und Lüftung ca. 60kWh/Monat verbraucht.
      Für Winter hab ich noch keine genauen Werte, da die Anlage nochmal ca. im April etwas umgestellt wurde.
      Bisher haben wir im Winter je nach Kälte (Norddeutschland, also auch im Winter meist nicht so richtig kalt) ca. 450kWh verbraucht für Heizung, Warmwasser und Lüftung, hoffen aber dass es in diesem Winter noch weniger sein wird.
      Die Wärmepumpe ist übrigens unsere einzige ,,Heizquelle'', wir haben weder einen Ofen noch Solar- oder Photovoltaik-Unterstützung.

      Falls Du sonst noch Fragen hast, kannst Du Dich gerne nochmal melden.

      Löschen
  2. Hallo Teyla,
    kannst Du mir sagen wie Euer Verbrauch nun diesen Winter war?
    Wieviel kWh habt Ihr verbraucht mit heizen, Warmwasser und Lüftung?

    Herzliche Grüße
    Anna

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    1. Hallo Anna,

      welche Monate interessieren Dich denn?
      Ich schreibe mir den Verbrauch immer am Monatsende auf.

      Im gesamten Jahr 2017 (Jan-Dez.) haben wir für Heizung, Warmwasser und Lüftung 3.100kWh (2016: 4.224kWh, weil die Heizung da noch höher eingestellt war wegen Haustrocknung).

      Im Dezember 2017 (eher mild) haben wir 455kWh verbraucht, im November 2017 376kWh.
      Januar und Februar 2018 habe ich gerade nicht zur Hand, Februar 2018 war wegen der extremen Frosttage jedoch mehr Verbrauch als im Vorjahr.

      Wir heizen übrigens ausschließlich über die Wärmepumpe (elektr. Zusatzheizstab ausgeschaltet), ohne Kamin oder Solar/Photovoltaik.
      Im Bad und Wohnzimmer haben wir die FBH auf höchster Stufe (ca. 23°C), in den anderen Räumen ist es so um die 20°C.

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    2. Hallo Anna,
      Du hattest kürzlich wegen unserem Stromverbrauch gefragt.
      Ich habe zu dem Thema soeben eine Post geschrieben, falls es Dich noch interessiert:

      http://teylastraumhaus.blogspot.de/2018/04/heizkosten-mit-warmepumpe.html

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  3. Hallo Teyla,

    Ein echt schönes Haus habt ihr da! Wir sind gerade auch in einer ähnlichen Situation, da wir ein sehr schönes altes Haus gefunden haben und gerade am renovieren sind. Ich kann es aber auch sehr gut nachvollziehen, wie es ist nur mit einem Kaminofen zu heizen. Das hatten wir auch in meiner Kindheit und obwohl es "romantisch" und schön klingt ist, war es dann doch sehr viel Arbeit, das Haus nur mit Holz zu wärmen. Also kann ich dich sehr gut verstehen ;) Wir haben uns auch für eine Luftwärmepumpe entschieden (bei uns ist es eine von Vaillant) und die steht im Keller. Ist schon alles installiert und man hört sie eigentlich kaum. Das ist nun unser erster Winter in dem wir mit der Wärmepume heizen und es ist schon sehr angenehm finde ich. Haben da noch eine App am Handy wo ich die Heizung online steuern kann...das finde ich schon sehr praktisch. Aber ansonsten fehlt noch einiges an Renovierarbeiten bei unserem Haus. Deshalb bin ich auch auf den blog hier zufällig gestoßen :) Vielleicht kommen wir noch auf ein paar neue Ideen beim durchlesen ;) In der Zwischenzeit ganz liebe Grüße.

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    1. Hallo Stefan,

      viel Erfolg bei den weiteren Renovierungsarbeiten :)
      Das ist sicherlich viel Arbeit, aber man weiß ja wofür man es macht und erhält einen guten Lohn für die Arbeit :)

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  4. Wir haben jetzt seit 12 Jahren die Wärmepumpe und wir sind überhaupt nicht zufrieden . Die Verdichtung ist jetzt zum zweitem mal defekt und kostete uns jedes mal über 3.000€ . Jetzt gerade haben wir seit 2 Wochen kein warmes Wasser und sollen noch 2 Wochen warten bis ein Techniker kommt.Es ist der größte Mist den man sich ins Haus hohlen kann.

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    1. Huhu,

      es tut mir Leid, dass ihr so schlechte Erfahrungen mit Eurer Wärmepumpe machen musstet.
      Da kann man nur hoffen, dass man selbst nicht so ein Montagemodell erwischt.

      Aber es ist halt Technik und die kann kaputt gehen, egal welches System man wählt, ob nun Wärmepumpe, Gasheizung, Blockkraftwerk oder was auch immer es sonst noch so gibt.

      Mit unserer Heizung gab es zum Glück nur ganz am Anfang Probleme, was aber an einem fehlenden Softwareupdate lag.
      Wir sind sehr glücklich mit dieser Lösung, da wir in unserem alten Haus einen stinkenden Holzofen hatten, was sehr viel Dreck verursacht hat und gesundheitlich sehr bedenklich war wegen dem Ruß in der Luft und auf sämtlichen Oberflächen.

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  5. Hallo Teyla
    Du hast etwas von Vereisung der Wärmepumpe geschrieben. Wo war die Vereisung wie hat sich das geäußert und was habt Ihr dagegen unternommen.

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    1. Hallo Leisespieler,

      das Vereisungsproblem hatten wir nur im 1. Winter, als unser Carport noch nicht stand.
      Damals war bei langen Kälteperioden das Zuluftgitter manchmal vereist, sodass die Anlage kaum noch Luft einziehen konnte.
      Das Problem hat sich bei uns aber von selbst gelöst, weil wir sowieso unser Carport (3 Seiten geschlossen) über das Zuluftgitter geplant hatten und seitdem kommt es nicht mehr zu Vereisungen, weil das Gitter jetzt durch das Carport geschützt wird.

      Im Winter wenn es sehr kalt ist, taut sich die Anlage auch manchmal selbstständig auf, hab ich schon ein paar mal am Wochenende miterlebt, wenn ich zufällig zu diesem Zeitpunkt im HWR war.
      Es zischt dann und die Anlage taut sich frei, das Tauwasser wird dann über den Ablauf abgeleitet, im Display erscheint währenddessen ein Schneeflockensymbol.

      Vor einigen Jahren, ganz am Anfang, hatten wir im Winter auch manchmal Probleme mit der Lüftung. Wenn es sehr kalt war, kam es im Haus zu Unterdruck, was sich mit einem Pfeifgeräuscht aus den Lüftungsöffnungen und LED-Spots im Bad äußerte und dass es dort stark gezogen hat. Das Problem konnte letztendlich aber durch ein Softwareupdate behoben werden und ist seitdem nicht wieder aufgetreten.

      Bei uns läuft die Anlage jetzt im 4. Winter und wir sind sehr zufrieden.
      Es ist immer schön warm und der Stromverbrauch ist auch in Ordnung.

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